Archiv vom Dezember 2004


DVD Review: “Greg the Bunny”

Freitag, 31. Dezember, 2004

Greg the BunnyDie Serie
Ein wesentliches Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal von FOX waren und sind vor allem die ungewöhnlichen Show-Konzepte, an die man sich bei dem Sender herantraut. Während die etablierten Networks auf bewährte Rezepte vertrauten, hoffte man bei FOX mit neuen und frischen Ideen eine Lücke und Zuschauer zu finden. Mit Erfolg. Sei es “Party of Five”, das Jahre vor dem Teen-Show-Boom bereits Zeichen setzte, oder “X-Files”, das ein ganzes Genre wiederbelebte, oder “The Simpsons” – alles hocherfolgreiche “Kult”-Serien, die zum Aufstieg den jungen Networks in den letzten 10 Jahren massgeblich beisteuerten.

Doch vor allem in den letzten Jahren fiel FOX in den Augen vieler Fans auch mehr und mehr dem Quotenzwang zum Opfer. Man förderte zwar weiterhin originelle Ideen, aber “The Powers That Be” hatten zunehmend weniger Geduld mit Serien, die keine Quoten brachten. So hatten Serien wie “Firefly”, “Wonderfalls” oder “Undeclared” zwar eine eingeschworene Fangemeinde und begeisterte Kritiker, aber die schwachen Quoten brachen den Shows, die ironischerweise ohne FOX vielleicht nie auf den Bildschirm gekommen wären, früher oder später das Genick.

Bei keinem anderen Network wäre wohl auch das Konzept von “Greg the Bunny” jemals auch nur in die engere Auswahl für eine Pilot Episode gekommen. Bei FOX schaffte es die Serie sogar auf 13 Episoden, wovon 11 ausgestrahlt wurden. Das Konzept ist so skurril, dass man schon ein eingeschworener Optimist sein muss, um ernsthaft auf einen großen Erfolg der Show zu hoffen: Die Serie spielt in einer Art Paralleluniversum, das unserer Gesellschaft absolut gleicht — nur mit dem klitzekleinen Unterschied: Puppen sind ganz normale Mitbürger. Genau, jene Puppen wie in der Muppet-Show oder Sesamstrasse – von denen selbst Kleinkinder wissen, dass sie kein Eigenleben haben, sondern in der Regel von der Hand eines Menschen gesteuert werden. Nicht so in der Welt von “Greg the Bunny”. Hier leben Menschen und Puppen mehr oder weniger friedlich zusammen — die Puppen wohlgemerkt ohne Hand im Hintern. Sie teilen sich Wohnungen, Arbeitsplätze und sogar Ehen zwischen “Fleshies” (eben Wesen aus Fleisch und Blut) und “Fabricated Americans” (so der PC-konforme Ausdruck für Puppen, kurz “Fabs”) sind ganz normal an der Tagesordnung.

Greg the BunnyIm Grunde ist “Greg the Bunny” die Muppet Show ein paar Ecken weitergedacht. Im Mittelpunkt des 21-Minuten Formats steht die “Show in der Show”: Das Team einer imaginären Kindersendung namens “Sweetknuckle Junction”. Gil Bender (Eugene Levy, “American Pie”) ist der Produzent und Regisseur von “Sweetknuckle Junction” und muss sich mit dem störrischen Cast (Puppen und Menschen) herumschlagen, dazu bekommt er Druck von oben durch die Network Vertreterin Alison Kaiser (Sarah Silverman, “School of Rock”). Als dann auch noch sein wichtigster Hauptdarsteller, der Hase Rochester wegen eines Alkohol- und Drogenproblems ausfällt, muss Gil für Ersatz sorgen. Da kommt ihm der Mitbewohner seines Sohns Jimmy (Seth Green, “Buffy”) gerade recht: das Karnickel Greg. Greg ist begeistert von der Chance, in “Sweetknuckle Junction” mitzuwirken neben Berühmtheiten wie Warren “the Ape” Demontague, Count Blah oder Dottie Sunshine. Was folgt sind 13 Episoden voller schräger Mensch-Puppen Interaktion, immer mal wieder untermalt mit leichten gesellschaftskritischen Tönen (so gibt es auch in der Puppen-Mensch-Welt Rassenprobleme (“Sock Like Me”)) und vorsichtigen Anspielungen in Richtung des Muttersenders FOX, der die Show und ihre Macher zunehmend unter Druck setzte.

Ursprünglich sollte “Greg the Bunny” laut der Aussagen ihrer Erfinder mehr eine Improv-Show werden, die starke Anleihen an Konzepten wie der “Larry Sanders Show” oder “Curb Your Enthusiasm” nehmen sollte. Doch das alltägliche TV-Geschäft lässt für Improvisationen kaum Freiraum, so dass in “Greg the Bunny” dann doch die “scripted” Elemente überwogen.

Dennoch ist die Show eben vor allem wegen ihrer skurrilen Grundidee immer wieder herrlich komisch. Dazu noch kleine Tidbits, die auch schon in der “Muppet Show” amüsant waren: Hamster, die für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Eulen, die ins Bild kommen, nachdem gerade jemand von “Hooters” sprach — oder das Erdhörnchen (engl: “Gopher”), das um seinen Job bangt, als ein neuer Vorarbeiter (engl: “Gaffer”) eingestellt wird. Und natürlich die “mentally challenged” Schildkröte “Tardy” – die wie jeder versichert, nicht behindert, sondern nur “langsam” ist. Und dann ist da Susan … naja, ich will nicht zuviel verraten… In unzähligen Momenten sitzt man grinsend und kopfschüttelnd vor dem Fernseher und fragt sich, wie jemand eine solche Show auf einem landesweit sendenden Network unterbringen konnte. Manchmal wünscht man sich noch mehr Anspielungen auf die “wahre Welt” und die oftmals so verkrampfte amerikanische “political correctness”. Auch Teen-Urgestein Corey Feldman (“The Goonies”) hat einen Gastauftritt und macht sich über sein eigenes Image lustig.

Die Serie ist handwerklich professionell gemacht – teilweise wurden per Nachbearbeitung sogar die Stäbchen rauseditiert, die die Ärmchen der Puppen in Bewegung halten. Die gesamte Soundstage wurde mit einem Doppelboden versehen, so dass die “Puppenkünstler” zwischen den Menschen agieren konnten. Die Puppen wirken erstaunlich lebhaft – ein Zeugnis an die Puppengestalter, die teilweise auch bereits bei diversen Henson-Produktionen (“The Muppets”) Erfahrungen sammeln konnten.

Greg the BunnyDie DVDs
Wenn auch die Episoden an sich schon recht amüsant sind, so kommt richtig Spaß erst beim reichlich auf den zwei DVDs enthaltenen Bonus-Material auf. Serienerfinder Dan Milano ist in den Audio-Kommentaren zunächst ziemlich staubtrocken, doch sobald einige Darsteller wie Seth Green oder Sarah Silverman dazustossen, kommt Leben in die Bude und man bekommt einen Eindruck davon, dass das Team hinter den Kulissen und zwischen den Aufnahmen weitaus mehr Spaß hatte als in den Momenten, in denen die Kamera lief. Gott sei Dank gibt es reichlich Special Features auf den DVDs — in einem Umfang, der viele anderen Serien-DVDs blass werden liesse. Neben diversen Featuretten und Galleries gibt es auch Puppet Auditions und fast in jedem zweiten Menu verstecken sich Easter Eggs. Ich habe noch nie eine DVD mit so vielen Easter Eggs gesehen wie Disc 2 von Greg the Bunny. Lohnenswert ist es auch, sich die “Background-Loop-Texte” in allen Menus bis zum Ende anzuhören — auch im “Languages”-Menu.

Ton oder Bild bei Serien-DVDs zu beurteilen macht auch bei dieser DVD wenig Sinn. Die Serie wurde in HD produziert (jedoch nicht widescreen) und dementsprechend sauber ist auch der Transfer auf DVD. Mehr als Dolby Surround braucht man wiederum beim Ton auch nicht und auch wenn ich nicht speziell darauf geachtet habe, sind mir weder Ton- noch Bildfehler aufgefallen.

Alle dreizehn Episoden sind auf den zwei DVDs in der Produktionreihenfolge untergebracht mit Untertiteln in Englisch und Spanisch.

Fazit
Sehr empfehlenswert. Selten habe ich eine Serie mit soviel Bonusmaterial gesehen und “Greg the Bunny” ist wahrlich ein kleines Stückchen Fernsehgeschichte. Sicherlich kein “critically acclaimed” Welthit, aber allemal ein liebenswürdiges und einzigartiges Stück TV, das sicherlich in die Sammlung eines Serienjunkies gehört, der sich auch gerne mal etwas skurrile Shows ansieht und über ein paar Logikfehler hinwegsehen kann. Und wenn man einmal in der Welt von Greg the Bunny gefangen ist, kommt man nur schwer wieder davon los. Eine Welt ohne Tardy the Turtle scheint plötzlich so leer…

Wertung
Serie: 7/10
DVD: 9/10

Links
Infos über die mögliche Neuauflage der Serie und dem 2005er IFC-Special gibt’s auf der neuen “offiziellen inoffiziellen” Greg the Bunny Website gregtbunny.com.

Die DVDs gibt’s nur in den USA: The Complete Series.

VOX zeigt “Boston Public” ab Februar

Freitag, 31. Dezember, 2004

Eigentlich war der Serienstart erst für Mai angekündigt, doch nun hat sich VOX dazu entschlossen, bereits gleich nach dem Ende von “Pretender” im Februar die Erstausstrahlung der D.E. Kelley Serie “Boston Public” auf den Schirm zu bringen (Pressemeldung).

Mehr als vier Jahre nach dem Start der Serie auf FOX im Oktober 2000 schafft es dieses exzellente Drama nun auch ins deutsche Programmschema, nachdem VOX die Serie seit Jahren im Archiv unter Verschluß hielt. In “Boston Public” geht es um Schüler und Lehrer einer High School in einem Bezirk von Boston, der von sozialen Spannungen und einer hohen Arbeitslosigkeit geprägt ist. Aber dies wäre keine typische Kelley-Show wenn es da nicht zahlreiche Merkwürdigkeiten gäbe — nicht gar so lächerlich wie in “Ally McBeal”, stattdessen viele ernste Themen wie Anschläge auf Lehrer, Selbstmordversuche von Schülern, Lehrerinnen mit Ernährungsproblemen, Rassenkonflikte — aber natürlich auch viele schräg-komische Elemente. Dazu ein Ensemble von skurrilen Charakteren – beginnend beim strengen und stämmigen Rektor Steven Harper (Chi McBride) hin zu dem alten und konservativen Harvey Lipschultz (Fyvush Finkel). Überhaupt orientiert sich “Boston Public” mehr an dem ersten großen David E. Kelley Hit “Picket Fences”, was sich nicht zuletzt auch an den zahlreichen Gastauftritten von früheren PF-Darstellern zeigt. “Star Trek” Fans werden natürlich vor allem wegen Jeri Ryan einschalten, die ab der zweiten Staffel zur Serie stösst und endlich mal nicht mit Borg-Implantaten zu sehen sein wird ;-) . Und natürlich wird in der Show immer mal wieder gesungen … dennoch Prädikat: Sehenswert!

Die Serie wurde Anfang 2004 wegen schlechter Quoten von FOX abgesetzt. VOX zeigt alle 81 Episoden der vier Staffeln als Erstausstrahlung, auch die zwei in den USA nicht aussgestrahlten Episoden des Serienfinales. Sendetermin: Werktags um 17:05 Uhr ab Dienstag, 8. Februar 2005.

Außerdem gibt es im Januar/Februar auch neuen “Stoff” von den Hitserien, die VOX derzeit in der Prime-Time beeindruckende Quoten liefern: Ab Montag, 3. Januar 2005 kommt die neue zweite Staffel von “CSI: Miami”, danach um 22:05 die 3. Staffel von “Crossing Jordan” (neuer Sendeplatz) und eine Woche später geht dann um 21:10 Uhr “Law & Order: Criminal Intent” in der zweiten Staffel ebenfalls mit neuen Folgen weiter. Dann gibt es 24 Wochen lang Montags eigentlich keinen Grund, ab 20:15 den Sender zu wechseln…

Im Herbst folgen dann mit der fünften Staffel von “CSI” und der ersten Staffel von “CSI:NY” der nächste Schwung Quotengaranten.

Dienstags um 22:15 werden ab 8. Februar die beiden Staffeln der SciFi-Show “Dark Angel” wiederholt.

Weitere Wechsel stehen dann ab Mitte März ins Haus, wenn nach dem aktuellen kompletten Durchlauf der “Gilmore Girls” erstmal Pause angesagt ist und die vergleichsweise ruhige Richterin Amy Gray kurz vor Ostern als Ersatz zunächst mit einer Wiederholung aller Episoden und dann mit neuen Staffeln auf den Schirm kommt. Die “Gilmore Girls” kommen aber ab Herbst 2005 mit der fünften Staffel wieder zurück. Die Pfarrer-Familie von “7th Heaven” kann hingegen voraussichtlich einer weiteren Wiederholung aller Episoden entgegensehen.

Dank an mb für den “Boston Public” Hinweis.

RTL zeigt “Tru Calling” ab April

Freitag, 31. Dezember, 2004

Tru CallingAb Ende April will der Kölner Sender unter dem deutschen Titel “Tru Calling – Die wahre Berufung” jeden Samstag Nachmittag alle Folgen der ersten Staffel der Mystery-Serie mit Eliza Dushku (“Buffy”, “Angel”) zeigen. In der FOX-Serie geht es um die junge Frau Tru Davis, die plötzlich die Gabe hat, in der Zeit zurückzureisen und Todesfälle zu verhindern.

“Tru Calling” kann zumindest am Anfang der ersten Staffel weder durch das Drehbuch noch durch die schauspielerischen Künste der Hauptdarsteller überzeugen (um nicht zu sagen: “grottenschlecht”), mausert sich aber gegen Ende dann doch zu einer einigermassen spannenden und überraschenden TV-Serie. Die Show wurde urspünglich von FOX für eine zweite Staffel verlängert, dann aber doch im Herbst 2004 kurzfristig abgesetzt, noch bevor die zweite Staffel in den USA ausgestrahlt wurde. So hat die zweite Staffel nur sechs Episoden, die derzeit auf ihre Ausstrahlung warten.

Auf RTL wird die Serie bis zum Jahresende den Sendeplatz von “Smallville” übernehmen (das gilt auch für die Wiederholung am Sonntagmorgen). Eventuell will RTL auch noch die “verstümmelte” zweite Staffel zeigen, falls FOX grünes Licht gibt und die Synchro rechtzeitig fertig wird. Im Winter 2005/06 kehrt dann “Smallville” mit der vierten Staffel zurück.

Und wo wir gerade bei Zeitreisen sind: Bereits ab Mitte Februar wiederholt RTL alle Episoden von “Quantum Leap” (“Zurück in die Vergangenheit”) — die Kultserie aus den 80ern mit “Enterprise”-Captain Scott Bakula.


“The Assistants”: Bryan Fuller produziert NBC-Serie

Dienstag, 28. Dezember, 2004

Im April unterschrieb Fuller (“ST: Yoyager”, “Dead Like Me”, “Wonderfalls”) einen Zweijahres-Vertrag bei 20th Century Fox, nun zeichnet sich das erste Serienprojekt aus dieser Zusammenarbeit ab: Eine full-hour “Dramedy” Show für NBC. Laut Futoncritic geht es darin wie der Titel schon sagt um eine Gruppe von Assistenten und ihre Chefs. Bryan Fuller hat die Serie entwickelt und wird ausführender Produzent gemeinsam mit Adam Shankman (“Bringing Down the House”) und Jennifer Gibgot (“The Wedding Planner”).

On a related note, Adam Baldwin (“Firefly”) wird in der neuen FOX-Serie “The Inside” eine Hauptrolle spielen. Produziert wird “The Inside” von Tim Minear, der auch “Wonderfalls” und “Firefly” co-produzierte. Außerdem wird “The Inside” von Jane Espenson co-produziert und geschrieben, die auch mal für “Firefly” (und “Angel” und “Gilmore Girls” und “Tru Calling”) arbeitete. Und das wirklich Schlimme ist: Das konnte ich auswendig herunterbeten… :-o

Babylon 5 DVD: Wieder mal Fehler

Dienstag, 28. Dezember, 2004

Entweder sind Babylon 5 Fans einfach pingeliger oder Warner Deutschland lässt nicht genügend Sorgfalt bei der Endkontrolle der produzierten DVDs walten. Wie Fans berichten, unterliefen Warner bei der Produktion des deutschen DVD-Boxsets von Babylon 5 Staffel 5 wieder einige größere und kleinere Patzer. So fehlt bei einer Episode gleich der komplette Anfang – obwohl er beim RC1 Release korrekt enthalten ist. Ausserdem wurden einige Einblendungen gegenüber der TV-Ausstrahlung abgeändert. Zumindest wegen dem Fehler mit der unvollständigen Episode (Folge 18 auf DVD Nr. 5) hat Warner nun laut einiger B5-Fans eine Umtauschaktion der betroffenen fünften DVD angekündigt.

Schon die erste Auflage der Staffel 1 hatte einige Klöpse, die zu einer Umtauschaktion durch Warner führte. Bei späteren Staffeln zog sich Warner Deutschland dann unter anderem durch sich beim Transport lösende DVDs und den daraus resultierenden Kratzern den Zorn der Babylon 5 Fangemeinde auf sich. Warner verwendet daher inzwischen leicht geänderte Slimcases.

DVD Vote: “Meine Wunderbaren Jahre”

Montag, 27. Dezember, 2004

mb hat mich auf eine Online-Abstimmung auf der deutschen FOX-Homepage aufmerksam gemacht, bei der man für eine DVD-Veröffentlichung der Serien “Remington Steele”, “Chicago Hope”, “Denver Clan”, “Lou Grant”, “Pretender”, “Ein Colt für alle Fälle” und “Meine wunderbaren Jahre” stimmen kann.

Ehm, moment, “Meine wunderbaren Jahre”? Was’n dat? Google bringt einen Kommentar auf wunschliste.de hervor, der meint, dass eine alte DDR-Serie diesen Titel trug. Eine DDR-Serie neben all den US-Serienklassikern? Unwahrscheinlich. Die meinen wohl “The Wonder Years” mit Fred Savage als Kevin Arnold, die seit Anfang 1990 öfters bei RTL unter dem Titel “Wunderbare Jahre” lief.

In diesem Sinne möchte ich dann auch nicht ganz uneigennützig einen Aufruf starten: Gehet hin zu foxtv.de und stimmt für “Meine wunderbaren Jahre”. Nichts gegen Klassiker wie “Denver Clan” und “Ein Colt für alle Fälle”, aber wenn wirklich die “Wonder Years” gemeint sind, dann verdient die Serie IMHO jede Stimme, die sie kriegen kann. “Wonder Years” setzte den Grundstein für nachfolgende Serien wie “My So-Called Life”, “Freaks and Geeks” und die ganze WB-Teen-Schiene aus “Dawson’s Creek”, “Felicity” und so weiter. Ich glaube zwar nicht, dass diese dubiosen Online-Abstimmungen (bei denen der Webmaster offenbar sogar den falschen Serientitel verwendet hat), irgendwelche echten Auswirkungen auf die DVD-Veröffentlichungsplanung eines Unternehmens wie FOX hat, aber einen Versuch ist es wert. Insbesondere da die Show derzeit nur 0,12% (205) der Stimmen erhalten hat (aber “Pretender” über 70.000 — wer’s glaubt…). Nicht schaden kann es auch, FOX über den offensichtlichen Typo zu informieren.

Einer DVD-Veröffentlichung standen bisher auch in den USA vor allem die hohen Lizenzkosten für die in der Serie verwendeten Songs im Weg.

bits and pieces

Sonntag, 26. Dezember, 2004

Das Jahresende eilt herbei und erwartungsgemäß gibt es die üblichen “Best of 2004″ Listen. Die Chicago Tribune hat Rory Gilmore und Veronica Mars ganz oben auf ihrer Liste.

Die UPN Serie”Enterprise” widmet sich laut SciFi in einer kommenden Episode dem Rätsel, warum Klingonen in früheren Epi–äh, Zeiten einen weniger wulstigen Schädel hatten als in späteren Jahren. Leider sind sie da nicht die ersten. Wenn ich mich recht erinnere, thematisierte Worf das “Problem” schon mal in einer Deep Space Nine Episode (in der eine Zeitreise auf die alte Enterprise stattfindet).

Die NY Times widmet sich der Serie “life as we know it” und warum die Show so relativ erfolglos ist.

Und für die pay-TV-Nutzer in Deutschland meldet Premiere den Einkauf der fünfteiligen Miniserie “The 4400″ (die wirklich gut ist, bis auf die etwas überstürzte und gedrängte letzte Folge) , die bei Premiere als Dreiteiler ab 3.2.2005 laufen wird. Für April hat der Münchner Bezahlsender außerdem die Ausstrahlung der HBO-Serie “Deadwood” angekündigt.

Serienfans, die ihre Serien gerne aus Nordamerika importieren, sollten sich eventuell mal das Angebot von DVDSoon aus Kanada anschauen: Die gewähren derzeit allen Inhabern der so genannten “Fidelity icard” 25% Rabatt auf alles (bis 6. Januar, danach 5%). So kann man die komplette Angel Season 5 Box für derzeit rund 24 Euro vorbestellen. Dafür bekommt man in Deutschland nicht mal die halbe Staffel. Wichtiger Nachteil: Diese “Fidelity icard” kostet pro Jahr etwa 30 Euro – es rechnet sich also nur, wenn man größere Bestellungen plant. Und es ist auch zu beachten, dass DVDSoon momentan nicht den rabattierten Preis auf die Zolldeklaration schreibt. Laut Kundenservice will man aber überprüfen, ob eine dementsprechende Änderung ihrer Shipping-Software möglich ist. DVDSoon ist bei nordamerikanischen Kunden sehr unbeliebt, da sie die Kreditkarte sofort bei Bestellung belasten und manchmal lange Lieferzeiten haben. Für europäische Kunden kenne ich derzeit aber keinen günstigeren Versender – vor allem da man durch die Sofortabbuchung sogar noch etwas Wechselkurssicherheit hat (derzeit steht der Canada Dollar gegenüber dem Euro übrigens recht schwach). Mich hat der Laden bisher auch immer deutlich schneller beliefert als Konkurrenten wie amazon.com/.ca oder DeepDiscountDVD.com. Oftmals sind die Bestellungen innerhalb einer Woche da – und das bei kostenlosem Versand. Die Zollfreigrenze für Einfuhren nach Deutschland liegt bei 22 Euro, der CAD/EUR Wechselkurs wurde vom Zoll für Dezember 2004 auf 1,55060 festgelegt. DVDsoon belastet die Kreditkarte bereits bei der Bestellung, nicht erst beim Versand.

Der Weihnachtsmann ist da

Donnerstag, 23. Dezember, 2004

Ja, das ist Harald Schmidt (Bild: DPA)






In diesem Sinne:
Frohes Fest!


ABC: “Lost” und “Housewives” top — aber der Rest?

Mittwoch, 22. Dezember, 2004

Der Hollywood Reporter analysiert in einem ausführlichen Artikel die derzeitige Situation von ABC und die möglichen Konsequenzen für die Midseason.

However, ABC is still struggling mightily on Tuesday, Thursday and Friday; ratings in the key adults 18-49 demographic are down on each night by at least 20% in the first 12 weeks of the season compared with the same period last year.

While ABC boasts the most new hits in the top 10, it also has the most entries among the top 10 steepest year-to-year 18-49 reductions — six to be exact. That includes the biggest slumping comedy (“8 Simple Rules,” down 66% after moving from Tuesday to Friday)

Die Hoffnungen für die Midseason liegen mittwochs auf Alias Season 4 und montags auf dem “NYPD Blue” Nachfolger “Blind Justice”.

Aside from “Alias,” “Blind” and “Supernanny,” ABC is staying mum on what other midseason additions it plans to make. Bader believes maintaining consistency is a higher priority at the network than ever before. “One of the things we have made a concerted effort to do this year is not to do constant shuffling of our schedule,” he said.

Aha. “life as we know it” kann davon ein Lied singen ;-)

On related news, “O.C.”, der zukünftige Timeslot-Konkurrent von “life”, hat bei der diesjährigen Holiday-Episode mehr als 30% der Zuschauer im Vergleich zum Vorjahr verloren. Insgesamt ist die Show diese Season nun schon 25% runter. Damit darf man den Timeslot-Wechsel, den FOX im Sommer mit einer großen Werbekampagne begleitete, wohl als gescheitert ansehen.

Auch Arrested Development rutscht weiterhin in tiefere Quotenkellerregionen ab – nun nur noch 5,6 Millionen Zuschauer. Das sind aber immer noch Welten zu dem FOX-Flop “North Shore”, das nur knapp 3,5 Millionen Zuschauer einfahren konnte. Da wird wohl Ende 2004 wirklich Schluß sein. Update: Zumindest ist für Januar aber wieder eine “North Shore” Episode angekündigt…

“Dead Like Me” nun wohl doch abgesetzt

Dienstag, 21. Dezember, 2004

Noch vor wenigen Wochen versicherten die Produzenten der Showtime-Serie, dass es mit Sicherheit eine dritte Staffel gebe und dass bereits an den Scripten der neuen Folgen gearbeitet werde. Nun wird aber allmählich deutlich, dass die Lage doch nicht so rosig war. Auf mehreren Online-Foren machen Gerüchte die Runde, wonach die Serie rund um die untote George (Ellen Muth) wohl doch nicht mehr in eine dritte Staffel gehen wird. Auch das offizielle DLM-Forum auf http://www.deadlikeme.tv ist “zufälligerweise” zur Zeit angeblich wegen technischer Probleme offline. Demnach steht eine offizielle Bestätigung von Showtime auch noch aus — aber die Tatsache, dass Showtime auch niemals eine dritte Staffel angekündigt hatte (die zweite Staffel wurde 2003 bereits während der Ausstrahlung der ersten Staffel offiziell geordert), ist alles andere als ein gutes Zeichen. US-Fans mit Kontakten zu dem DLM-Produktionsteam melden, dass die Verträge der Schauspieler, die Mitte Dezember ausliefen, nicht verlängert wurden.

Als Gründe für die Absetzung werden unter vorgehaltener Hand die hohen Kosten in Verbindung mit den niedrigen Einschaltquoten genannt.

Wie üblich versuchen die Produzenten nun ein neues Zuhause für die Show zu finden (aber mal ehrlich — wer kann sich denn so eine teure Serie leisten? Höchstens Sci-Fi oder HBO, aber die haben bereits ein gut gefülltes Line-Up) und die ersten Online-Petitionen machen die Runde.

Auf der anderen Seite hatte die Show auch einen würdigen Abschluss. Es ist zwar schade, dass es (voraussichtlich) keine weiteren Episoden geben wird, aber richtig “rund” lief die Serie in meinen Augen nie. Immer wieder folgten auf exzellente Episoden wieder recht schwache Storylines — und ich persönlich hätte gerne mehr “mystische” Elemente in der Show gesehen, vor allem eine Aufklärung der ganzen Reaper-Legacy: Wo kamen sie her, wer gab ihnen die Aufträge, wo gehen sie hin? Die Show konzentrierte sich zu sehr auf die “Todesfälle der Woche”. Ein Highlight war vor allem in der zweiten Staffel in meinen Augen die Storyline um Mutter und Tochter Joy und Reggie (mit George im Off) — das war so hervorragend geschrieben, dass sie öfters sogar die Reaper-Storylines überragten und so manche andere Teen-Serie in den Schatten stellten.

Eine DVD der zweiten Staffel ist wohl hoffentlich auch weiterhin für Frühjahr/Sommer 2005 geplant.

It’s Christmas, so let’s watch TV

Montag, 20. Dezember, 2004

Die Feiertage werde ich wohl vor allem nutzen, um meine in den letzten Wochen erworbenen DVDs endlich mal anzuschauen. Dennoch laufen gerade an Weihnachten neben den üblichen Block-Bustern (RTL: Ice Age, Pro7: Forrester – Gefunden!, ARD: Meine Braut, ihr Vater und ich) die “echten” Klassiker — die man seltsamerweise auch nur an den Feiertagen problemlos zum hundertstenmal und mit deutscher Synchro geniesst.

In diesem Sinne hier ein paar subjektiv gewählte neue und alte Klassiker während den Feiertagen:

ARD, 23.12. 21:45 Harald Schmidt (der fällt wohl in die Kategorie “alter” Klassiker ;) )
ZDF 23.12. 23.00 Der Club der toten Dichter
WDR, 24.12. 18:40 + 02:00 Familie Heinz Becker ( Als Saarländer muss ich das als Pflichtprogramm vermerken. Episode “Alle Jahre wieder” — eine Folge mit der Originalbesetzung aus der Zeit, als “Familie Heinz Becker” noch wirklich gut war und bevor sich Dudenhöffer mit dem gesamten Saarland überwarf — er quasi-boykottiert das Land mittlerweile)
EinsFestival 24.12. 23.15 x-mas-jazz
ARD, 24.12. 00.15 Wir sind keine Engel
ZDF 24.12/25.12. 01:15 Eine wahre Geschichte – The Straight Story (der beste David Lynch Film in meinen Augen — obwohl Lynch’s Produktionen eigentlich kaum miteinander vergleichbar sind)
VOX 25.12., 20:15 Die Vögel
ZDF 27.12. 22.15 Die Mothman Prophezeiungen (ein Film mit Richard Gere, der sogar durchaus geniessbar ist — und ja, scary)
WDR, 27.12.: 22.30 Die fabelhafte Welt der Amélie + Lola rennt (beides Filme, die man nicht jeden Tag schauen kann, aber manchmal ist man in der richtigen Stimmung)
ARD, 28.12., 00:35 Cat on a hot tin roof
ZDF, 30.12. 01:55 Swingers (irgendwie ein guter Film. Ich weiss aber nicht warum.)
ARD 30.12./31.12. 04:20 Die besten Jahre (Kein Film, aber wenn ich schon die versteckten Programm-Highlights der Woche aufzähle, muss “thirtysomething” ja wohl dabei sein)
WDR 31.12. 17:30 Ein Herz und eine Seele “Sylvesterpunsch” (Auch nach 31 Jahren noch um Längen besser im Vergleich was heutzutage unter dem Titel “Comedy” im TV läuft.)

Und was musste ich feststellen — das ZDF zeigt dieses Jahr nicht “It’s a Wonderful Life”, den copyrightfreien Capra-Klassiker, der seit den späten 70ern eigentlich fest zum deutschen Weihnachts-Spätabend-Programm gehörte. Muss mir wohl wirklich mal die DVD kaufen…

Gmail anyone?

Montag, 20. Dezember, 2004

Gmail wirft mich mal wieder mit Einladungen zu. Wer eine haben will, der soll Name und E-Mail Adresse in einem Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen. Die ersten drei kriegen dann eine Einladung.

Ich nutze Gmail als eine Art “Zweitprogramm” — ich lese und archiviere E-Mails nachwievor mit Thunderbird via POP aber wenn ich mein Notebook nicht parat habe, reicht eben auch gmail. Das Google-Prinzip ist etwas gewöhnungsbedürftig — wie sicher mittlerweile allseits bekannt ist, gibt es bei Gmail keine Ordner, sondern man archiviert einfach alles, was ankommt. Und wenn man auf eine Nachricht zugreifen will — nun, dann sucht man eben über das Suchfeld. Man kann Nachrichten (automatisch nach Filterkriterien oder manuell) so genannte Labels zuweisen, so dass man sich Mails zu bestimmten Themen auf einen Schlag anzeigen lassen kann. Vorteil: Ähnlich wie bei den neuen “virtuellen Ordnern” bei Thunderbird kann eine Email mehreren Labels zugeordnet werden. Damit erspart man sich die Grübelei a la “In welchen Ordner verschiebe ich diese Mail, damit ich sie später auch wieder finde?”. Nachrichten zum gleichen Thema werden ausserdem automatisch gruppiert und graphisch nett angezeigt.

Das ganze User Interface ist ein gigantisches JavaScript-Konglomerat. Dadurch läuft es nicht auf exotischen Browsern (Safari macht wohl teilweise Probleme) — Firefox, Opera und IE in den neusten Versionen laufen aber problemlos. Das System ist erfreulich schnell und einfach zu bedienen.

Aber so richtig überzeugend ist gmail noch nicht. Der Spamfilter findet zwar fast jede Spammail — aber leider auch “false positives” und ist wohl sehr lernresistent. Es gibt keine Möglichkeit zum Whitelisting, das heisst man muss doch hin und wieder manuell durch den Spamfolder gehen. Ausserdem kann man Nachrichten nicht sortieren, sie werden immer nach Eingangsreihenfolge angezeigt. Das Gmail Team nimmt aber konstruktive Kritik gerne über ein Webformular entgegen. Ferner ist gmail eine “one-window” Anwendung, einfach mal per rechte Maustaste eine Nachricht in einem anderen Fenster öffnen, geht nicht. Habe ich bisher aber auch nicht vermisst. Natürlich gibt’s gmail bisher auch nur mit englischer Benutzeroberfläche.

Fazit: Gmail beta ist eine nette, kostenlose Webmail-Alternative. Wer mit gmx oder yahoo zufrieden ist, dürfte kaum einen Grund zum Wechseln haben. Die GoogleAds-Textwerbung am Rande der Nachrichten ist unaufdringlich (und tatsächlich überraschend korrekt beim Kontextbezug) und weitaus weniger störend als die blinkenden Werbebanner bei der Konkurrenz. Die Privacy-Komplikationen, die dies mit sich bringen, sind ja in den Medien schon ausgiebig durchdiskutiert worden. Ansonsten eignet es sich auch wunderbar als temporäre Dateiablage.

Schmidt happens

Samstag, 18. Dezember, 2004

Im Vorfeld der Schmidt-Rückkehr am kommenden Donnerstag zur ARD hat Thomas Tuma bei Spiegel Online mal den Mythos “Harald Schmidt” auseinandergenommen.

Offenbar sind die deutschen Feuilletons in zwei sehr gegensätzliche Lage gespalten: Die einen preisen die Rückkehr des “Erlösers” und hören nahtlos dort auf, wo sie letztes Jahr bei Schmidts Abschied mit den Lobhuldigungen aufhörten. Die andere Fraktion sieht Schmidt und sein Image vollkommen überwertet und betrachten den Millionen-Deal der ARD mit ihm als einen der größten Fehler des öffentlich-rechtlichen Senders. Sie beeilen sich, jetzt schon mal die “Ich hab’s doch von Anfang an gewusst”-Position einzunehmen, um sich gleichzeitig möglichst deutlich mit despektierlichem Kopfschütteln von der ihrer Meinung nach gleichgeschalteten Masse der Schmidt-Huldiger abzugenzen — aber nicht ohne eine gewisse Hintertür offen zu lassen, falls Schmidt doch den heiligen Gral der Light Night Show ausgerechnet beim WDR finden sollte.

Meine Meinung: Schmidt kann eigentlich nur verlieren. Nach seinem Abgang 2003 wurde er nachträglich auf einen so hohen Sockel gehievt und von der Presse derart glorifiziert, dass die Ansprüche der Zuschauer nun so hoch sind wie unerfüllbar. Zu schnell wurden die Eigenheiten Schmidts vergessen, die dafür sorgten, dass seine Show jahrelang nur miserable Quoten einfuhr und auch in späteren Jahren nur bei einer recht kleinen Fangruppe auf uneingeschränkte Zustimmung stiess. Ob dieser Harald Schmidt wirklich kompatibel mit dem durchschnittlichen Zuschauer des “Ersten Deutschen Fernsehens” und der “Tagesthemen” ist, bleibt abzuwarten. Die Gefahr ist groß (nicht nur für ARD-Chef Jobst Plog) , dass sich die Stimmung im Feuilleton (und nicht zuletzt auch in der Zeitung mit den großen Buchstaben) nach dem ersten Dutzend Sendung dreht und dann könnte der ARD und Schmidt der Millionen-Euro-Vertrag noch übel aufstoßen.

Summerland statt Everwood – Update

Freitag, 17. Dezember, 2004

Erste Gerüchte über die anstehende WB-Programmumstellung verbreiten sich im Web: Im Mittelpunkt steht der angebliche Ersatz von “Everwood” durch die zweite Season von “Summerland”. Demnach soll ab 28. Februar “Summerland” den Montag – 9pm Sendeplatz nach “7th Heaven” erhalten, “Everwood” könnte im Zuge weiterer Programmänderungen auf den Mittwoch, Donnerstag oder Sonntag wechseln.

Gerade veröffentlich wurde in den USA übrigens der “Everwood”-Soundtrack.

“One Tree Hill” wird am ersten Februar dienstags auf den Sendeplatz nach den “Gilmore Girls” zurückkehren.

Update: Wie das WB mittlerweile offiziell bekanntgab, wird “Everwood” einfach nur für 7 Wochen aus dem Programm gestrichen. Ab dem 28. Februar laufen 7 Episoden “Summerland”, dann kehrt “Everwood” für den Rest der dritten Staffel zurück. Was dann mit den restlichen Episoden von “Summerland” passiert, bleibt erstmal ein Rätsel. Ebenso ist mir ein Rätsel warum WB diesen Plan umsetzt. Freie Sendeplätze hätte WB doch genug, warum denn noch eine Baustelle aufmachen? Sollen Zuschauer, die gewohnheitsmässig “Everwood” schauen, zu “Summerland” geführt werden und später umgekehrt die “Summerland”-Addicts zu “Everwood”? Hm. Eine Absetzung von “Everwood” halte ich eigentlich nicht für plausibel – es läuft zwar nicht sehr gut, aber WB kann im Moment beim Vergleich mit dem restlichen Programm eigentlich nicht klagen.

Presseschau

Donnerstag, 16. Dezember, 2004

Ein amüsanter und irgendwo auch ins Schwarze treffender Artikel zum Thema DVD-Serien-Kaufverhalten (oder so ;-) ) gibt’s im San Francisco Chronicle. Warum kauft man sich TV-Serien, wenn sie doch kostenlos im TV zu sehen sind?

Americans are collectors. And worse, completists.

Now, if you can find a way to get these, pay for them, complete each set, find time to watch them and still lead a relatively normal life, do drop a line.

Und Martin hat mir einen Link zu einem thematisch passenden Artikel in der L.A. Daily News geschickt, in dem die aktuellen Verkaufzahlen von TV-Serien DVD-Boxen angesprochen werden. Offenbar sind Serien auf DVD *das* Weihnachtsgeschenk 2004.

Passend dazu hat MSNBC die besten DVDs des Jahres gekürt, auch eine Sektion für TV-Serien ist dabei, verdient angeführt von dem “Freaks and Geeks” Set.

just stuff

Mittwoch, 15. Dezember, 2004

Diane Sieger sucht jeden Monat für die im heise-Verlag erscheinende IT-Zeitschrift iX Links zu Websites zu einem gegebenen Themenbereich. In der Ausgabe Januar 2005 sind TV-Serien dran. Neben Bjoerns “Monk”-Episodenguide werden auch diverse “Friends” und “Simpsons” Websites erwähnt — zugegeben, einen Artikel zu diesem Thema hätte ich in der iX nun wirklich nicht erwartet. Eben noch PHP, XSLT und MySQL und nun “The Simpsons”. Für die Zielgruppe der Geeks und Nerds gibt’s aber auch Star Trek-Links und als Frau kommt sie um eine Erwähnung von “Sex and the City” natürlich nicht herum ;-) . Dem mit viel Taraa inszienierten Abgang dieser Serie auf Pro7 widmet sich auch ein Artikel auf Spiegel Online.

Andere Probleme hat “Veronica Mars”. Nur eine 0.9/2 in der Zielgruppe der 18-49jährigen bei der gestrigen Episode lässt die Zukunft der Show noch düsterer erscheinen. Zudem wurde die Episode der Vorwoche auf unbestimmte Zeit verschoben weil sie nach Meinung von UPN “zu düster für die Weihnachtszeit” sei.

Oh, und gerade läuft auf Pro7 die Season 6 “Buffy” Episode mit Amber Tamblyn (“Joan of Arcadia”) als Janice, Dawns Freundin. (Dieser Erkenntnis, dass es sich um Amber handelt, war eine minutenlange, quälende, und im Nachhinein peinliche Hirnmaterei vorausgegangen à la “Woher kenne ich die denn?” — ich werde alt ;-) )

Apropos Pro7: Der Nip/Tuck Trailer läuft scheinbar in Dauerrotation. Offensichtlich unterschlagen sie die “blutigen Aspekte” ja etwas… wieviel sie wohl aus der Episode um 21:15 rausschneiden (pun not intended)…

Golden Globes Nominees

Dienstag, 14. Dezember, 2004

Let’s see what we’ve got here… (einige Kategorien werde ich überspringen)

BEST MOTION PICTURE – DRAMA
THE AVIATOR
CLOSER
FINDING NEVERLAND
HOTEL RWANDA
KINSEY
MILLION DOLLAR BABY

“Finding Neverland” steht derzeit (neben “Sideways”) ganz oben auf meiner DVD-to-buy-Liste. Leider gibt’s die DVD auch in den USA noch nicht.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MOTION PICTURE – DRAMA
SCARLETT JOHANSSON A LOVE SONG FOR BOBBY LONG
NICOLE KIDMAN BIRTH
IMELDA STAUNTON VERA DRAKE
HILARY SWANK MILLION DOLLAR BABY
UMA THURMAN KILL BILL VOL. 2

Uma, Uma, Uma… nah, just kidding. Mehr als eine Nominierung wird’s wohl für sie nicht werden. Ich tippe mal auf Scarlett oder N. Kidman.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA

JAVIER BARDEM THE SEA INSIDE
DON CHEADLE HOTEL RWANDA
JOHNNY DEPP FINDING NEVERLAND
LEONARDO DICAPRIO THE AVIATOR
LIAM NEESON KINSEY

Johnny Depp oder Liam Neeson.

BEST MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY
ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND
THE INCREDIBLES
Andrew Lloyd Webber’s THE PHANTOM OF THE OPERA
RAY
SIDEWAYS

Ui, das ist fies. “Sideways”, “Eternal Sunshine” und “The Incredibles” mit einer bekannten Vorliebe für “Sunshine”.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

ANNETTE BENING BEING JULIA
ASHLEY JUDD DE-LOVELY
EMMY ROSSUM Andrew Lloyd Webber’s THE PHANTOM OF THE OPERA
KATE WINSLET ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND
RENEE ZELLWEGER BRIDGET JONES: THE EDGE OF REASON

Wie bitte, Renee ist nominiert!? LOL. Aber Kudos an Kate Winslet. Aber auch wenn ihre Performance exzellent war, denke ich, dass es nicht für den Preis reichen wird. Annette Bening ist hier mein Tipp.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MOTION PICTURE -MUSICAL OR COMEDY
JIM CARREY ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND
JAMIE FOXX RAY
PAUL GIAMATTI SIDEWAYS
KEVIN KLINE DE-LOVELY
KEVIN SPACEY BEYOND THE SEA

Jim Carrey. Paul Giamatti. Kevin Spacey. In der Reihenfolge.

BEST DIRECTOR – MOTION PICTURE
CLINT EASTWOOD MILLION DOLLAR BABY
MARC FORSTER FINDING NEVERLAND
MIKE NICHOLS CLOSER
ALEXANDER PAYNE SIDEWAYS
MARTIN SCORSESE THE AVIATOR

Forster oder Payne.

BEST SCREENPLAY – MOTION PICTURE
CHARLIE KAUFMAN ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND
JOHN LOGAN THE AVIATOR
DAVID MAGEE FINDING NEVERLAND
PATRICK MARBER CLOSER
ALEXANDER PAYNE & JIM TAYLOR SIDEWAYS

Charlie Kaufman oder Alexander Payne & Taylor.

BEST TELEVISION SERIES – DRAMA
24 (FOX)
DEADWOOD (HBO)
LOST (ABC)
NIP/TUCK (FX)
THE SOPRANOS (HBO)

Alles, nur bitte nicht schon wieder Sopranos. Oh, und 24 auch nicht. Und “Deadwood” mag ich auch nicht. Heh, FX wird wohl kaum einen kriegen. Bliebe noch “Lost”…

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A TELEVISION SERIES – DRAMA
EDIE FALCO THE SOPRANOS
JENNIFER GARNER ALIAS
MARISKA HARGITAY LAW & ORDER: SPECIAL VICTIMS UNIT
CHRISTINE LAHTI JACK & BOBBY
JOELY RICHARDSON NIP/TUCK

Okay, Jack & Bobby hätte ich hier nicht unbedingt erwartet, aber Christine Lahti ist zugegebenermassen noch die beste in der Serie. Der Preis sollte aber an Joely Richardson oder Mariska Hargitay gehen.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA
MICHAEL CHIKLIS THE SHIELD
DENIS LEARY RESCUE ME
JULIAN MCMAHON NIP/TUCK
IAN MCSHANE DEADWOOD
JAMES SPADER BOSTON LEGAL

Michael Chiklis ist mein Favorit.

BEST TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY
ARRESTED DEVELOPMENT (FOX)
DESPERATE HOUSEWIVES (ABC)
ENTOURAGE (HBO)
SEX AND THE CITY (HBO)
WILL & GRACE (NBC)

Hm. “Arrested” oder “Desperate”. Die ersten vier Folgen der zweiten Staffel von AD haben ja ziemlich nachgelassen (insbesondere die vierte … gott war das schwach) — daher tendiere ich zu den Hausfrauen. Aber SatC wird sicherlich ihren “Goodbye”-Globe bekommen.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY
MARCIA CROSS DESPERATE HOUSEWIVES
TERI HATCHER DESPERATE HOUSEWIVES
FELICITY HUFFMAN DESPERATE HOUSEWIVES
DEBRA MESSING WILL & GRACE
SARAH JESSICA PARKER SEX AND THE CITY

Heh, da hat sich die Einordnung als Comedy für “Housewives” aber gelohnt. Wehe, wenn Sarah Jessica jetzt einen bekommt…

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY
JASON BATEMAN ARRESTED DEVELOPMENT
ZACH BRAFF SCRUBS
LARRY DAVID CURB YOUR ENTHUSIASM
MATT LEBLANC JOEY
TONY SHALHOUB MONK
CHARLIE SHEEN TWO AND A HALF MEN

Och, gebt doch Tony Shalhoub einen. Oder Zach Braff. Der hat übrigens gerade einen wunderbaren Debut-Spielfilm (“Garden State”) ins Kino gebracht.

BEST MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
AMERICAN FAMILY – JOURNEY OF DREAMS (PBS)
IRON JAWED ANGELS (HBO)
THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS (HBO)
THE LION IN WINTER (SHOWTIME)
SOMETHING THE LORD MADE (HBO)

Dude, sagt mir alles nichts. “The Life and Death of …” soll ja ganz gut sein. Letztes Jahr wurde ja “Angels in America” ziemlich gepriesen — ich habe die Miniserie mittlerweile (teilweise) gesehen und fand sie ehrlichgesagt *sehr* schwer verdaulich. Ich bin ja ein großer Freund von Non-Mainstream-Filmen, aber das war für meinen Geschmack künstlerisch “zu wertvoll”.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
DREA DE MATTEO THE SOPRANOS
ANJELICA HUSTON IRON JAWED ANGELS
NICOLLETTE SHERIDAN DESPERATE HOUSEWIVES
CHARLIZE THERON THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS
EMILY WATSON THE LIFE AND DEATH OF PETER SELLERS

Euh, ja, mit einer Wette auf Charlize Theron kann man ja nicht daneben liegen. Auch wenn ich den HBO-Film nich gesehen habe.

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
SEAN HAYES WILL & GRACE
MICHAEL IMPERIOLI THE SOPRANOS
JEREMY PIVEN ENTOURAGE
OLIVER PLATT HUFF
WILLIAM SHATNER BOSTON LEGAL

LOL, William “Beam-me-up”-Shatner!? Hat schon jemand seine neue CD gehört? Sein Auftritt bei Conan hat mir eigentlich schon gereicht. Aber immerhin lobenswert, dass er immer noch versucht, sich von seiner Rolle als Cpt. Kirk zu lösen. Wird ihm aber nie gelingen.

Oh, das waren ja schon alle Nominierungen. 5 für “Housewives”, 4 für “Eternal Sunshine” — das ist okay. Ich hätte mir noch eine Nominierung für den Film “Stage Beauty” gewünscht, insbesondere für Billy Crudup, der sich wahrlich die Seele aus dem Leib gespielt hat. Mal wieder keine Nominierungen für die kleinen Networks wie UPN und WB, aber das wundert wohl wirklich keinen mehr. Hier auf eine Erwähnung von “Veronica Mars” zu hoffen, wäre wohl wirklich zu hoch gegriffen.

Jay Leno / Conan O’Brien – Gäste CNBC 11./12.12.2004

Freitag, 10. Dezember, 2004

Auf vielen Websites werden ja die Gäste von Leno/O’Brien gepostet (meistens wird einfach der RSS-Feed von interbridge.com genommen) – leider sind das jeweils die Termine der US-Ausstrahlungen – die man hierzulande aber nicht empfangen kann (ausser manchmal auf 15° West, aber nicht jeder hat die Schüssel dorthin ausgerichtet). Das europäische CNBC (digital über ASTRA empfangbar) hinkt immer etwas hinterher — und die entsprechende Zuordnung der Gäste zu den Sendungen ist etwas schwer auffindbar. Ich versuche mal in den nächsten Wochen, die Gäste der CNBC-Ausstrahlungen hier jeweils für das darauffolgende Wochenende regelmäßig zu posten. Natürlich kann sich da immer kurzfristig was ändern, also “ohne Gewähr”. Falls natürlich irgendjemand eine Site kennt, die das schon macht, dann her mit der URL, dann kann ich mir das hier sparen (ja, die offizielle CNBC-Europe-Website hab ich schon gecheckt – da steht oftmals noch sonntags “to be confirmed”).

Die Ausstrahlungen um 22:30 sind meist etwas stärker geschnitten als die um 21:00 und 21:45.

Jay Leno

Sat 11 Dec 21:00 CET
Liam Neeson
Actress Kate Bosworth
Music by Damien Rice

Sun 12 Dec 21:00 CET (Sendung vom 6.12.)
Kevin Spacey
Music by Clay Aiken

Sun 12 Dec 22:30 CET
Robert Downey Jr
Film critics Robert Ebert
Richard Roeper

Conan O’Brien

Sat 11 Dec 21:45 CET
Brooke Shields
Ryan Reynolds
Jeffrey May

Sat 11 Dec 22:30 CET
Alec Baldwin

Sun 12 Dec 21:45 CET (Sendung vom 7.12., Rerun vom 30.09.)
James Spader
Amy Poehler

Auf CNN läuft übrigens auch weiterhin samstags und sonntags gegen 1.30 Uhr “The Daily Show with Jon Stewart – Global Edition”.

Babylon 5 – Der Film

Freitag, 10. Dezember, 2004

Seit gut einem Jahr nährt J. Michael Straczynski (JMS), Autor und Produzent der Science Fiction Serie “Bablyon 5″, die Gerüchte um einen Spielfilm zur Serie, die 1999 nach fünf Staffeln und vier TV-Movies eingestellt wurde. Nun scheinen endlich etwas handfestere Informationen an die Oberfläche gekommen zu sein. Laut einem Bericht von Production Weekly soll Steven Beck (nein, bin nicht verwandt … soweit ich weiss ;-) ) die Regie für den Spielfilm “Babylon 5 – The Memory of the Shadows” übernehmen, basierend auf einer Drehbuchvorlage von JMS. Drehbeginn soll April 2005 in Grossbritannien sein, mit einem vermutlichen Kinostart in 2006.

Die Story soll einzelne Elemente aus “Babylon 5″ und der Spin-Off Serie “Crusade” vereinen. Die Handlung des Spielfilms wird folgendermassen umrissen:

“The technology of the ancient and extinct Shadow race is being unleashed upon the galaxy by an unknown force, and Earthforce intelligence officer Diane Baker, whose brother was recently killed in a mysterious explosion, is out to find out who is behind the intergalactic conspiracy. Joining her in her investigation is Galen, a techno-mage who has been charged with keeping the technology out of the hands of those who would abuse it.”

On related news, JMS hat in einem Usenet-Posting duchsickern lassen, dass er im Herbst kurz vor der Rückkehr auf den Bildschirm stand. Demnach wäre er maßgeblich an zukünftigen Episoden von Warren EllisGlobal Frequency (WB) beteiligt gewesen — wenn die Serie von WB geordert worden wäre. Zur Serie meinte JMS “that the pilot script is probably the smartest script I’ve ever read. It could really be one hell of a series”. JMS-fans sollten dennoch nicht verzagen, neben zahlreichen Comicbook-Projekten ist auch eine weitere neue TV-Produktion in einer frühen Planungsphase. Falls die Serie von einem Network aufgekauft würde, käme sie aber erst in der Season 2006/07 auf die Bildschirme, da es die Story des “massively cool” Projektes erfordere, die gesamte erste Staffel im Voraus zu schreiben und zu filmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eines der Broadcast-Networks auf solch ein riskantes Projekt einlässt, schätze ich aber ehrlichgesagt recht gering ein. Vielleicht ist ja ein PayTV Sender oder Cable-Network bereit, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. JMS bei HBO, das wäre mal ein Traum….

ABC verschiebt “life as we know it” auf den “My So-Called Life” Sendeplatz

Mittwoch, 8. Dezember, 2004

Brrr, ab sechsten Januar läuft laut Variety die ABC Serie “life as we know it” Donnerstags um 8. Das war der Sendeplatz, auf dem vor exakt 10 Jahren auch schon “My So-Called Life” starb — damals lief es gegen “Friends”. “Life as we know it” darf nun gegen “The O.C.” seine letzten Züge machen. Grund für die Verschiebung: “life” konnte gegen CSI und The Apprentice nie wirklich einen Stich machen, bei ABC hofft man nun, dass der Hiatus von “Survivor” im Januar etwas mehr Luft für “life” lässt. Das Programm auf FOX war ihnen dabei wohl gleichgültig.

Die Produktion neuer Episoden von “life as we know it” ist derzeit gestoppt — die ursprüngliche Order von 13 Episoden ist abgedreht, weitere Episoden sind zwar geschrieben (“Backorder Scripts”), aber bisher fehlt der Auftrag, diese Episoden auch zu verfilmen. Während die Show auf ABC miese Quoten hatte, ist sie recht erfolgreich in der Zweitausstrahlung auf MTV — zumindest für deren Verhältnisse — yet another “My So-Called Life” deja vu.

Parallel dazu erhöhte ABC seine Order für die Serien “My Wife and Kids” und “Hope & Faith” auf insgesamt 26 Episoden für diese Season.