Archiv vom April 2007


“Dead Like Me” wird wiederbelebt

Montag, 30. April, 2007

Das ging in einer Mitteilung von MGM Mitte April ja fast etwas unter: Neben einer Reihe von Direct-to-DVD-Produktionen wie “Species: The Awakening” und “Wargames: The Dead Code” hat das Studio auch die Produktion eines Films basierend auf der Showtime-Serie “Dead Like Me” in Auftrag gegeben. Auch für diesen Film ist keine Kinoveröffentlichung geplant, sondern lediglich die Vermarktung via DVD und später auch TV.

dead_like_meÜber den Inhalt des Films oder ein konkretes Veröffentlichungsdatum ist noch nichts bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass der Film keine reine Fortsetzung darstellen wird, sondern vermutlich ähnlich zu der “Serenity”-Verfilmung auf dem Grundkonzept der Serie aufbaut, gewisse Teile wiederverwendet und eine neue Story erzählt.

Das Drehbuch stammt aus der Feder von Stephen Godchaux, der auch schon bei der TV-Serie als Autor und Produzent tätig war. Regie soll Stephen Herek führen, vor allem wohl bekannt durch seine Regiearbeit für “Critters” und “Bill & Ted’s Excellent Adventure” in den späten 80ern.

Basierend auf einem Posting der Schauspielerin Crystal Dahl, die in der Showtime-Serie mitspielte, wurde der Original-Cast zumindest schon mal auf Verfügbarkeit bei einem Drehbeginn im Juni angefragt. Genauere Details sind aber noch nicht bekannt. Hauptdarstellerin Ellen Muth soll laut den Aussagen einiger Fans auf Ihrer MySpace-Homepage ihre Beteiligung an dem Film als “Bulletin” angekündigt haben — allerdings ist diese MySpace-Funktion derzeit nicht verfügbar und andere offizielle Aussagen gibt es ebenfalls nicht. Mandy Patinkin ist derzeit als Hauptdarsteller in “Criminal Minds” aktiv, könnte aber eine Drehpause im Sommer haben. Ähnliches gilt für Cynthia Stevenson, die in “Men In Trees” eine wiederkehrende Rolle hat.

Dass diese Show in irgendeiner Form wiederbelebt wird, damit hätte ich ehrlichgesagt wirklich nicht mehr gerechnet. Aber MGM hatte seinerzeit ja ziemlich lange um eine Verlängerung der Serie bei Showtime gekämpft. Offenbar hatte “Dead Like Me” immer noch einige Anhänger bei dem Produktionsstudio. Hoffnungen auf eine “richtige” Neubelebung des Konzept als Serie (möglicherweise bei SciFi, das die Serie in den USA kürzlich wiederholte) dürften aber verfrüht und wohl auch unberechtigt sein.

The Quiet Earth

Samstag, 28. April, 2007

Aber etwas Positives hatte dieser “Unsere Besten”-Abend im ZDF dann doch noch: Denn während ich als Ablenkungsmaßnahme die komplette Menustruktur meines VDR durchackerte (endlich mal die Werbung aus allen Aufnahmen ‘rausgeschnitten, yay!), fiel mir die Ausstrahlung von “The Quiet Earth” im ZDF irgendwann spät in der Nacht auf.

quietearthUnd dabei handelte es sich wirklich um jenen australischen SciFi-Film aus den Mitt-Achtzigern, in dem die gesamte Erdbevölkerung bis auf wenige Menschen urplötzlich ausgelöscht ist. Erst langsam stellt sich heraus, warum einige Personen überlebten und was wohl der Auslöser für diese Katastrophe gewesen sein könnte. Am Ende gibt es dann noch einen höchst mysteriösen Cliffhanger.

Wie ich beim heutigen kurzen Überfliegen der Aufnahme feststellte, hat der Film in all den Jahren eigentlich kaum von seinem Charme verloren. Interessante Story, mit einfachen Mitteln umgesetzt und sicherlich ein Klassiker im Genre der post-apokalyptischen SciFi-Filme.

Was mir aber besonders auffiel, ist die stilistische Nähe zu all den “Lost”-Kopien, die letztes Jahr den Serienmarkt überschwemmten. Auch “The Quiet Earth” könnte eine exzellente Vorlage für solch eine Serie liefern: Mysteriöse wissenschaftliche Experimente mit leichter Kritik an dem Technik-Wahn der Menschheit, ein kleiner Ensemble-Cast (der notfalls nach Belieben aufgestockt werden könnte), eine romantische Dreiecks-Beziehung (für all die Shipper) und ein Storyarc, der durchaus auf zwei bis drei Staffeln gestreckt werden könnte. Die ersten Folgen wären zudem besonders interessant: Eine Show mit nur einem Darsteller, der sogar fast gar nix sagt und fast den Verstand verliert. Okay, ich glaube ich habe damit auch gleich das beste Argument geliefert, um solch eine Serie nicht zu produzieren :) .

Nah, man müsste den ersten weiblichen Charakter also schon gleich am Ende der ersten Episode als Cliffhanger präsentieren. Und dann können sie in Folge zwei und drei ja gemeinsam durchdrehen. In den November-Sweeps stößt dann Nummer drei dazu und am Ende der ersten Staffel wird dann der erste “Reset” des Universums durchgeführt. Über Staffel 2 machen wir uns dann Gedanken, wenn es soweit ist. Hat schließlich für “Lost” auch funktioniert ;-)

“Unsere Besten”: Didi und die Comedians

Samstag, 28. April, 2007

Meine Güte, über was man beim abendlichen Zappen nicht so alles stolpern kann: Das ZDF wählte mal wieder seine “Besten”. Diesmal waren die Komiker dran. Oder wie das ZDF es ausdrückt: “Komiker & Co.“, damit man auch all die Entertainer, “Comedians” und… öhm … TV-Moderatoren da irgendwie ‘reinpacken konnte. Gottseidank bin ich erst beim Countdown ab Platz 10 auf die Show gestoßen, aber das reichte schon für das Urteil “gnadenloses Gewürge”. Aber leider habe ich wohl noch aus meiner Kindheit eine reflexartige Umschaltsperre, sobald Loriot oder Otto im TV auftauchen. Tja, das sind wohl Nachwirkungen der 80er.

So saß also eine vermeintliche Creme de la Creme der Comed…ehm, Entschuldigung: Komiker bei Kerner auf dem Sofa — mit mehr oder weniger gequältem Gesichtsausdruck ob der gegenseitigen Lobhudelei in den Einspielern. Diejenigen Preisträger, die “leider” nicht live dabei sein konnten, entschuldigten sich brav per Videonachricht. Man konnte sich dabei des Eindrucks nicht erwehren, dass die Fortgebliebenen ganz glücklich darüber waren, nicht bei dieser ZDF-typischen hoch peinsamen Angelegenheit dabei sein zu müssen.

So wurde in den Einspielern mal wieder jeder B- und C-Prominente zu seiner Meinung zu diversen Komikern und Entertainern gefragt (“Der war ja gaaanz großartig!”). Die Auswahl dieser Interview-Opfer war wohl einem ähnlichen Verfahren gefolgt wie die Selektion der Studiogäste: Wer bei drei nicht auf den Bäumen war oder in irgendeinem ZDF-Vertrag feststeckt, hatte verloren. Mittendrin der streckenweise irritiert wirkende von Bülow, dem wohl erst stückchenweise klar wurde, bei welcher Veranstaltung er da gelandet war. Vermutlich spätestens so um die Zeit, als Kerner ihm aufgeregt mitteile, dass es in Deutschland keine Menschen mit dem Namen “Müller-Lüdenscheidt” gäbe.

Richtig kuschelig wurde es allerdings, als der ebenfalls anwesende Dieter “Didi” Hallervorden seinen Huldigungs-Einspieler für das Erreichen des fünften Platzes anschauen durfte. Was nicht nur durch die zeitliche Einordnung nach den Lobeshymnen auf Rudi Carrell (Platz 6) und Karl Valentin (Platz 7) für den ein oder anderen später dazugestoßenen Zuschauer durchaus wie ein Nachruf gewirkt haben dürfte. Aber nein, er lebt ja noch, und sitzt da bei Kerner auf der Bank.

Jedenfalls saß er da mit Ausnahme des kurzen Moments, als er stehend den Applaus des Publikums entgegen nahm. Palim, palim! Und natürlich konnte er es mal wieder nicht lassen, in seiner Dankesrede gleich auch noch seine übliche Breitseite in Richtung der so genannten “Comedians” loszulassen: Welch unnützes Pack, das nicht in größeren Ensembles zusammenarbeiten kann! Was auf der anderen Seite des Sofas bei Dieter Nuhr dann doch zu mehr als Stirnrunzeln führte und sogar Otto Waalkes zu einem ernsten Moment zwang. Herrlich, ein Komiker-Catfight! Live im ZDF! Und der arme Loriot immer noch mittendrin. Hugo-Egon Balder auf links außen (des Sofas) schoss dann auch noch dazwischen und Kerner hatte plötzlich alle Hände voll, um von dieser vollkommen deplatzierten Diskussion über den wahren Begriff des Comedians und Komikers und Kabarettisten und überhaupt zu Platz Nummer Vier überzuleiten: Hape Kerkeling. Hurtz!

Eine viertel Stunde später hatte die Lobhudelei schließlich ein Ende, Loriot wurde wie erwartet zum Sieger von irgendwas erklärt und sorgte dann anschließend für einen der wenigen wirklich sehenswerten Momente: Sein Vortrag von “Sauspießchen”: “Man rechnet pro Gast eine Sau“.

“Studio 60″ kommt nach den Sweeps zurück

Samstag, 28. April, 2007

Auf der offiziellen Homepage von “Studio 60″ bei NBC ist zu lesen, dass das Aaron-Sorkin-Drama am Donnerstag(!), den 24. Mai um 22 Uhr zurückkehren wird. Wie erwartet liegt dieser Termin außerhalb der Sweeps — und natürlich lange nach den Upfronts. Das Schicksal der Show dürfte durch diese Ausstrahlung der restlichen Episoden also nicht mehr zu beeinflussen sein. Sechs Episoden stehen noch aus.

Zur Nachahmung empfohlen

Freitag, 27. April, 2007

Im offenen Cabrio bei Sommerwetter über Landstraßen im französischen Hinterland fahren, während “The Garden” von Zero 7 im CD-Player läuft. Scheeen. :-)

Dollarkurs auf Rekordtief

Freitag, 27. April, 2007

Mit 1,3682 Dollar für einen Euro hat der Dollarkurs heute mittag einen neuen Allzeittiefstand gegenüber dem Euro erreicht. Und es gibt derzeit keine Anzeichen, dass sich in den nächsten Wochen an der grundlegenden Situation etwas ändert, vielleicht sind sogar 1,40 drin. Das ist jetzt also nicht nur eine ideale Zeit für USA-Urlaube, sondern auch für’s preiswerte DVD-Shopping in Übersee. Eine DVD für $15 kostet damit umgerechnet nur noch etwa 11 Euro. Natürlich hält auch der Zoll weiterhin sein Händchen auf.

Amazon.com hat passenderweise derzeit einen Buy1Get1Free-Sale für TV-Serien (u.a. 21 Jump Street, Doogie Howser). Bis jetzt kann ich aber noch widerstehen… ;-) . Bei DeepDiscount.com gibt’s zur Zeit keine interessanten Promotions (soweit ich das überblicken kann).

Nielsen veröffentlicht DVR-Daten

Donnerstag, 26. April, 2007

Beim futoncritic findet sich eine Pressemitteilung von Nielsen mit den neuerdings erfassten Quoten von Zuschauern, die Serien zeitversetzt mit einem digitalen Videorekorder (bspw. TiVo) schauen. Dabei gibt es zwei Kategorien: “Live Plus Same Day”, dies schließt also alle Zuschauer ein, welche eine Sendung noch am gleichen Tag der Ausstrahlung anschauen und außerdem “Live Plus Seven Days” — eben das gleiche innerhalb einer Woche.

Die Zahlen beim futoncritic basieren auf den “Live Plus Seven Days”-Zahlen der ersten April-Woche und zeigen, dass vor allem “The Office” (+32% Zuschauer), “Lost” (+23%) und “24″ (+19%) von den DVR-Nutzern profitieren können. Auch die Absetzungs-gefährdete Serie “Friday Night Lights” kann gegenüber der “Live”-Ausstrahlung immerhin noch mehr als 16% Zuschauer (0,8 Mio) im Verlauf der sieben Tage hinzugewinnen.

Welche Bedeutung diese Zahlen für die Werbekunden (und damit für die Networks) haben, ist noch umstritten. Allgemein heißt es ja, dass DVR-Nutzer die Werbeblöcke überspringen (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen) und damit für die Werbeindustrie uninteressant sind . Und die Networks machen nicht primär Programm für den Zuschauer, sondern wollen ihr Geschäft mit dem “Verkauf” der Zuschauer an die Werbekunden machen. Dennoch sind diese Zahlen zumindest für die Produktionsstudios sehr aufschlussreich, da sie Informationen über das wahre Interesse einer Show bei den Zuschauern deutlich machen und könnten zukünftig auch auf einer größeren und genaueren Datenbasis beruhen als die bisher erfassten Daten der “Nielsen Familien” (die aber in den USA laut Nielsen mindestens 20.000 Haushalte umfassen). Das gibt eine wertvolle Datengrundlage für die Einschätzung der Popularität von möglichen DVD-Boxen. Zudem versuchen die Werbekunden verstärkt Spots zu produzieren, die auch beim schnellen Überspulen beim Zuschauer noch Aufmerksamkeit wecken.

Gilmore Girls: Hey, das war ja gut!

Donnerstag, 26. April, 2007

Hatte ich (wohl wegen dem Wetter) einfach nur einen Tag, an dem man alles wunderbar findet, oder war die letzte “Gilmore Girls”-Episode (die mit dem Fahrrad) mal wieder richtig sehenswert? Zwar nicht “good old times”-vergleichbar, aber ich habe mich zum ersten Mal seit langer Zeit nicht gefragt: “Warum schaue ich das eigentlich noch?”. Mag vielleicht daran liegen, dass Alexis Bledel relativ wenig Sprechszenen hatte. In letzter Zeit habe ich eine gewisse Antipathie gegenüber Rory (oder den Schauspielkünsten von Frau Bledel, ich weiß es noch nicht so genau) entwickelt und bis auf die allerletzte Szene hätte diese Episode auch gut ohne sie stattfinden können. Vielleicht wäre eine Show ohne Rory doch gar nicht so schlecht, wie man denken mag.

Spoiler voraus.

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“Drive”-Drehbücher online

Mittwoch, 25. April, 2007

Auf TimMinear.net stehen die Drehbücher der ersten vier “Drive”-Episoden zum Download zur Verfügung. (via whedonesque)

Die vierte Episode war bisher die schwächste IMHO. Diesmal wirkten sogar die Special Effects irgendwie billiger — mich beginnen langsam Kleinigkeiten aufzuregen, was wahrlich kein gutes Zeichen ist. Wieso fahren die jedesmal drauf los, ohne zu wissen, wo’s hingeht? (Gut es ist eine “cross-country-race”, aber dennoch ist das blinde Losfahren doch wenig erfolgversprechend.) Dann diese typische Schauspieler-Lenkrad-Haltung: Obwohl vermeintlich mit Fullspeed auf einer geraden Strecke unterwegs, zoppeln die teilweise am Lenkrad als ginge es eine Slalom-Strecke entlang.

Im Grunde ist nur noch Nathan Fillion ein Anlass, um die Serie zu schauen. Die erneut gesunkenen Quoten mit  4,6 Millionen Zuschauern (A18-49: 1.8/ 5) sprechen eine ähnliche Sprache. Jetzt ist eigentlich nur noch die Frage interessant, ob FOX alle sechs Episoden zeigt.

Kreative Freiheit im “Cheers”

Dienstag, 24. April, 2007

Autor Ken Levine erzählt in seinem gestrigen Blog-Eintrag von den kleinen künstlerischen Freiheiten, die er und andere Drehbuchautoren sich während der “Cheers”-Zeit genommen haben. Schon mal aufgefallen, dass unter anderem so gut wie nie ein Kunde in der Bar für seine Getränke gezahlt hat? Oder Cliff seine Post-Uniform sogar an Sonntagen trug?. Eine nette Lektüre für Freunde dieses Sitcom-Klassikers. Auch sein vorhergehender Blog-Eintrag beschäftigt sich mit solchen kreativen Freiheiten, die sich Script-Autoren in diversen Serien manchmal leisten, damit die Story nicht mit für den Zuschauer uninteressanten Alltags-Szenen überladen wird. Shows wie “24″ sind wohl eine einzige große “kreative Freiheit” ;-)

“… there’s one place in the world where everybody knows your name … and they’re always glad you came…”

Pilot-Buzz ‘07

Montag, 23. April, 2007

Der Hollywood Reporter fasst in einer aktuellen Kolumne die Serien zusammen, die derzeit im “TV-Biz” als vielversprechende Kandidaten für das 07/08-Line-Up der Networks gelten. Besonders ABC scheint demnach hervorzutreten mit einer ganzen Reihe von Produktionen mit namhaften Persönlichkeiten — so unter anderem “Dirty Sexy Money” (mit Peter Krause, Donald Sutherland) sowie Produktionen von Greg Berlanti, Bryan Singer und  Barry Sonnenfeld.

Mein subjektiver Eindruck ist, dass die 07/08-Season einige sehr sehenswerte Pilot-Episoden (und vielleicht auch Serien) hervorbringen wird. Soweit man das überhaupt basierend auf den bisher bekannten dürftigen Informationen behaupten kann. Aber ich habe es noch selten erlebt, dass ich bei so vielen Beschreibungen beim futoncritic und anderswo zu mir selbst sagte: “Das klingt interessant, das könnte ‘was werden”. Doch spätestens seit “Studio 60″ sollte ich meine Lektion hinsichtlich Vorschusslorbeeren wohl hoffentlich gelernt haben…

ABC zieht “Traveler” auf 10. Mai vor

Samstag, 21. April, 2007

Nun bekommt die Drama-Serie doch noch einen Starttermin mitten in den Sweeps — und sogar noch einen exzellenten Lead-In dazu. Am 10. Mai zeigt ABC laut zap2it die Pilot-Episode von “Traveler” als so genannte “Sneak Preview” auf dem 22Uhr-Sendeplatz nach einer neuen Folge von “Grey’s Anatomy”. Aber diese Ausstrahlung wird nur eine einmalige Sache sein – die Show behält ihren vor einiger Zeit bekanntgewordenen Sendeplatz: Mittwochs um 22 Uhr. Dort startet sie wie vorgesehen erst nach den Sweeps, am 30. Mai.  ABC zeigt dann noch mal die Pilotepisode und im Anschluß jeden Mittwoch eine weitere Episode. Acht Episoden liegen vor.

Offenbar will ABC der Serie nun doch noch eine ernste Chance geben.

“Deadwood”-Filme frühestens 2008

Freitag, 20. April, 2007

Im August 2006 lief das (vorläufige) Finale der Western-Serie auf HBO — und seitdem warten die Fans darauf, dass HBO und David Milch ihre Versprechen wahr machen und in zwei TV-Movies die Serie zu einem vernünftigen Ende bringen. Doch es war lange Zeit ruhig um das Projekt, David Milch arbeitet derzeit an der neuen HBO-Serie “John from Cincinnati”, die ab Juni auf dem Pay-TV-Sender ausgestrahlt werden soll (Irgendwas mit einem Alien und einer Surfer-Familie?!). Es hatte mittlerweile gar den Anschein, als wolle HBO das “Deadwood”-Franchise heimlich, still und leise unter den Tisch fallen lassen.

Doch laut einem Artikel im Weblog von Maureen Ryan, der TV-Kritikerin der Chicago Tribune, hat HBO diese Woche erneut offiziell bestätigt, dass die beiden “Deadwood”-Filme nach wie vor auf der ToDo-Liste des Networks und von David Milch stehen. Eventuell könnten die ersten Vorbereitungen zum Dreh der Filme bereits Mitte 2007 beginnen, mit einem Ausstrahlungstermin irgendwann in 2008.

Aber wie auch Maureen Ryan anmerkt: Viele der Schauspieler haben logischerweise mittlerweile andere Verpflichtungen und offenbar wurde noch keiner der Darsteller offiziell von HBO kontaktiert. Es bleibt also Grund zur Skepsis.

Bones

Donnerstag, 19. April, 2007

Verfolgt noch jemand diesen CSI-Klon aus dem Hause Fox? (In Deutschland als “Knochenjägerin” bei RTL). Ich erinnere mich noch, dass ich von der Pilot-Episode seinerzeit nicht  sonderlich angetan war — “staubtrocken” kam mir damals in den Sinn. Kürzlich habe ich noch mal in zwei Episoden der aktuellen zweiten Staffel reingeschaut und das war doch angenehme Unterhaltung, muss ich sagen. Die Show hat ihren eigenen Ton nach nunmehr fast zwei Staffel gefunden und präsentiert gutes Popcorn-TV. David Boreanaz hat genau den (einzigen?) Charakter getroffen, den er gut darstellen kann, er gibt alle Szenen mit einem leicht lakonisch-sarkastisch-amüsierten Unterton, gespickt mit etwas verstecktem Liebeskummer. Also verblüffend ähnlich zu “Angel”. Nur halt jetzt auch im Tageslicht.

Seine Chemie mit Emily Deschanel stimmt mittlerweile ebenfalls, man könnte das sogar fast für eine Art romantische Comedy halten, … tja wenn da nicht noch diese Mordfälle und die zahlreichen aufgedunsenen Leichen wären.

Zumindest in den beiden Episoden die ich sah, wurden die utopischen SciFi-Ermittlungsmethoden gegenüber der Pilot-Episode doch etwas zurückgefahren (War das nicht sogar die Show mit dem 3D-Hologramm?). Warum die allerdings für alle Ermittlungsvorgänge einer Leiche sämtliche Knochen entnehmen und sauber auf beleuchtete Tische ausbreiten müssen (oder warum überhaupt ein Spezial-Knochenteam existiert), erschließt sich mittlerweile kaum noch. Das scheint eher wie ein krampfhafter Versuch, die Verbindung zum Titel der Show aufrecht zu erhalten. Man ahnt regelrecht, wie die Profis aus der echten Rechtsmedizin beim Anschauen einer solchen Episode aus dem Nörgeln nicht mehr rauskommen.

Aber who cares, die Show soll einfach nur gut unterhalten und ich denke das gelingt — sofern man keine zu hohen Ansprüche stellt. Es dürfte eine nette Abwechslung zu CSI sein.

Und es verblüfft mich immer wieder aufs neue, wie unglaublich ähnlich sich die beiden Geschwister Emily und Zooey Deschanel (“Elf”, “Weeds”) sind. Bis hin zu dem manchmal leicht dunkleren, raueren Tonfall in der Stimme.

Das ist das Ende von NBC!!!!111!

Mittwoch, 18. April, 2007

Okay, ich habe vielleicht etwas viel heise-Ticker in den letzten Jahren gelesen, daher diese überspitzte Schlagzeile. Aber NBC, das Network, das noch vor knapp einem Jahrzehnt mit Serien wie “Frasier”, “Friends”, “West Wing” und “ER” den anderen Networks das Fürchten lehrte, ist anno 2007 nur noch ein Schatten seines früheren Selbst. Nicht erst seit dieser Season, das zeichnet sich schon länger ab. Doch in den letzten Tagen wurde es besonders offensichtlich: NBC fuhr gleich mehrmals in verschiedenen Kategorien seine schlechtesten Quoten seit Beginn der modernen Quotenmessung in den späten 80ern ein.

So war der letzte Donnerstag der zuschauerschwächste Donnerstag des Senders – My Name is Earl, The Office, 30 Rock, Scrubs und ER fuhren gerade mal im Schnitt 7,1 Millionen Zuschauer ein. Das ist Universen von den legendären “Must See”-Donnerstagen entfernt, die unter anderem dank Legenden wie “Friends“, “Seinfeld”, “Cheers” und “The Cosby Show” oftmals die 20-Millionen-Zuschauer-Grenze überschritten.

Und in Konsequenz fiel dann auch die Statistik für die komplette vergangene Woche für NBC rekordverdächtig schlecht aus: Im Schnitt kam das Network nur auf 6,8 Millionen Zuschauer. Seit Beginn der Quotenmessung hatte NBC noch nie einen so schlechten Zuschauerschnitt im Verlaufe einer Woche.

Die Gründe sind bekannt: Das Comedy-LineUp kommt zwar bei TV-Kritikern gut an, aber es fehlt der große Massenerfolg wie zu “Cosby”-Zeiten. Dienstags und Mittwochs leidet NBC wie die anderen Networks auch unter der Last des alles erdrückenden “American Idol”-Monsters, das FOX auch dieses Jahr wieder an die Spitze der Quotenhitliste spülen wird. Das “Law & Order”-Franchise bröckelt seit Jahren und es zeichnet sich ab, dass bei den diesjährigen Upfronts eine der L&O-Shows gehen muss. Auch Oldtimer “ER” rangiert nur noch unter “Ferner Liefen”. Und die  Drama-Newcomer-Season war trotz großer Hoffnungen bei den Upfronts 2006 ein klares Debakel. “Studio 60″, “The Black Donnellys” und “Friday Night Lights” waren bestenfalls bei den TV-Kritikern erfolgreich, aber nicht bei der breiten Zuschauermasse. Die Comedy “The Singles Table” kam erst gar nicht mehr zum Start, lediglich das SciFi-Drama “Heroes” hat sich  zu einem formidablen Hit entwickelt.

So darf man um so mehr gespannt sein, was NBC bei den diesjährigen Upfronts präsentieren wird. “The Bionic Woman”, “Fort Pit” (wohl ein Drama um Cops in NY), “Winters” (Krimi-Drama um zwei ungleiche Cops mit Famke Janssen) und “Lipstick Jungle” (basierend auf einer Literaturvorlage um Power-Frauen in New York, mit Brooke Shields) könnten mit dabei sein. Ich bin ferner mal gespannt, ob sie mit “The IT-Crowd” wirklich nochmal ein britisches Comedy-Format importieren wollen.

Schicksal von “Veronica Mars” bereits entschieden?

Dienstag, 17. April, 2007

Zumindest laut Robert Bianco (vorletzter Eintrag ganz unten), dem TV-Kritiker der USA Today. Demnach stünde das Ende der Show bereits fest.

So beiläufig wie das in dem Chattranscript allerdings erwähnt wurde (und dann auch noch auf einen anderen Reporter verwiesen wird), würde ich dieser Aussage noch nicht sonderlich viel Bedeutung beimessen. Eigentlich hören bei solchen Tween/CW-Shows vor allem Ausiello & Co. zuerst die Glocken läuten und von deren Seite kam ja schon seit einiger Zeit nix mehr zu “Mars”. Aber eine Absetzung ist nüchtern betrachtet zur Zeit wohl die wahrscheinlichste Perspektive für die Show, vor allem wenn die “Gilmore Girls” wirklich nochmal zurückkommen.

“Buffy – The Complete Series” für 79 Euro bei amazon.com

Dienstag, 17. April, 2007

Via TVShowsOnDVD: Das komplette “Buffy”-Boxset kostet heute 98,99 US-$ plus knapp 7 US-$ Shipping nach Westeuropa. Macht zusammen derzeit umgerechnet 78,20 Euro. Natürlich dürften da noch Zollgebühren und Umsatzsteuer dazukommen (ich schätze mal 15 Euro?), aber das könnte dennoch ein nettes Schnäppchen sein für jemanden, der die komplette Box will (weil er/sie noch keine Season-Sets hat oder … ebay).

Nachteil: Das Angebot gilt nur heute, 17. April (US-Zeit). Und: “Limited quantities available.” Und außerdem: 40 DVDs! In Worten: Vierzig.

Gilmore Girls VIII: Gerücht Nummer 28351b

Dienstag, 17. April, 2007

Das war auch so ein Vorteil des sablog-Hiatus: Man musste nicht mehr so aufwändig den aktuellen Renewal-Gerüchten der “Gilmore Girls” hinterherhecheln. Meine Güte, seit wievielen Monaten (Jahren?) geht denn nun schon dieses Hin-und-Her mit “Alexis will nicht, Lauren will nur wenn Alexis will, Alexis hätte aber wohl schon gerne das Geld“… usw? Und es genügt nicht mehr nur, einfach Ausiello und Wrongda nicht mehr zu lesen, nein, die aktuellen Wasserstandsmeldungen werden ja prompt überall weiterverbreitet. Ei gudd, dann gebe ich mich hiermit halt auch geschlagen und poste einen Link zu dem neuen “Siebeneinhalb”-Gerücht von Ausiello, demzufolge die achte Staffel nun doch wieder in greifbare Nähe zu rücken scheint — aber nur in verkürzter Form à la “Friends”.

Okay, so oder so, ich denke viel mehr kann man die Show eh nicht mehr auslaugen, insofern macht es wohl auch keinen großen Unterschied, ob die achte Staffel nun 22, 13 oder 0 Episoden hat. Aber dennoch wünscht man sich ja als Fan der ersten Stunde (lang, lang her) zumindest ein versöhnliches Serienfinale, natürlich mit dem oft erwähnten “letzten Satz” aus der Feder von Amy Palladino. Da sei ihr auch verziehen, dass sie die Show am Ende der sechsten Staffel so in den Sand gefahren hat. Da das dieser Tage abgedrehte Seasonfinale aber wohl nicht als Serienfinale ausgelegt ist, müsste also somit dann doch mal zumindest noch eine Handvoll Episoden her.

Und ganz ehrlich: So schlecht ist die aktuelle “Rosenthal-Staffel” nun auch wieder nicht. Sie ist halt einfach nicht mehr “gut”. Achjeh, liebes CW, macht was ihr wollt, aber macht es bald! Und dann vor allem: Endgültig.

Zweite Staffel für “Jericho”?

Dienstag, 17. April, 2007

Dieses Gerücht wurde zumindest mal vom SyFyPortal in die Welt gesetzt. Demnach würde CBS eine Verlängerung der SciFi-Show bereits ernsthaft in Erwägung ziehen und einen Sendeplatzwechsel nächste Season planen. Allerdings sei eine offizielle Ankündigung erst für die Upfronts zu erwarten.

Das ist natürlich meine subjektive Einschätzung, aber der Buzz um die Weltuntergangs-Serie schien nach der Winterpause doch abrupt zu einem Stillstand gekommen zu sein. Ich hatte die Show auch eigentlich gar nicht mehr wahrgenommen und hatte  schon fest mit einer Absetzung bei den Upfronts gerechnet. Ein Blick auf die Quoten zeigte dann aber eine überraschende Entwicklung: Die Quoten sind wohl noch recht gut, zumindest für den Sendeplatz am Mittwoch um 20 Uhr (8 Mio Zuschauer). “Jericho” gehört zu den wenigen Shows, denen ich nach einem grottenschlechten Pilot noch mehrfach eine Chance gegeben hatte — aber meine negative Meinung über die Show hat sich nicht geändert. Schaut das noch jemand?

Drive

Montag, 16. April, 2007

Irgendwelche Meinungen zu “Drive”? Mir ist es ehrlichgesagt etwas zu warm, um viel darüber zu schreiben. Auf keinen Fall sollte das hier allerdings kürzer werden als mein Eintrag zu “Underbelly”, denn das hätte “Drive” wahrlich nicht verdient. Die ganze Tim-Minear-und-FOX-Geschichte will ich hier nicht schon wieder runternudeln (nicht Buffy, aber stattdessen: Angel, Firefly, Wonderfalls, The Inside, 13-Episoden-Fluch, yadayadayada…), daher beschränke ich mich mal auf Kommentare zu seiner neuen Show (okay, Co-Creator Ben Queen wollen wir natürlich nicht vergessen).

Die Serie ist eine Art TV-Fassung von “Cannonball Run”: Ein illegales Autorennen quer durch die USA, das schon seit Jahrzehnten immer wieder ausgetragen wird. Es winkt ein Preisgeld in zweistelliger Millionenhöhe. Doch nicht alle Teilnehmer sind freiwillig dabei und niemand weiß, wer genau diese Rennen organisiert. Natürlich haben außerdem alle Rennteilnehmer umfangreiche Background-Stories, die ähnlich wie bei “Lost” für zahlreiche Episoden Material liefern dürften. Und ähnlich wie bei “Lost” weiß man nie genau, wieviele Teilnehmer nun an dem Rennen teilnehmen — neue Schauspieler in die Show einzubinden wäre also auch bei mehreren Staffeln kein Problem. Und ebenfalls eine Parallele zu “Lost” ist das Prinzip von “Der Weg ist das Ziel”, das auch das Storytelling dominiert — ob das Ziel der Show wirklich identisch ist mit dem Ziel des Rennens ist wohl mehr als fraglich. Insgesamt ist die Show also auf den ersten Blick vor allem ein Konglomerat aus vielen bereits existierenden Konzepten, die zudem scheinbar etwas verspätet auf der “Lost”-Erfolgswelle zu schwimmen versucht.

Aber was zuletzt zählt, ist eben nicht nur das Konzept auf dem Papier, sondern die Umsetzung auf dem Bildschirm. Und hier sollte doch zumindest die Beteiligung von Tim Minear einige Überraschungen versprechen, welche die Show ein wenig vom Rest des Actionserien-Einerlei abheben sollte. Co-Showrunner Ben Queen hingegen ist ja noch ein recht unbeschriebenes Blatt.

Mein erstes Fazit nach der Pilot-Doppelfolge: Sehr nett. Zwar nicht der insgeheim erhoffte Superhit, aber durchaus spannend, actionreich und hin und wieder auch ein kleines zwinkerndes Auge. Nicht alle Charaktere scheinen zu Beginn sonderlich interessant, aber dennoch ist der Ensemble-Cast ausgewogen und facettenreich. Nathan Fillion ist eine ideale Besetzung für die Hauptrolle, er ist perfekt für die Darstellung dieser Mischung aus störrischem, aber gutherzigen Menschenschlag, mit dem er auch schon die Rolle des “Firefly”/”Serenity”-Kapitäns so passend füllte. Kristin Lehman in der Rolle seiner “Partnerin” Corinna macht hingegen noch einen etwas hölzernen Eindruck. Neben Fillion hat mir vor allem der Charakter der etwas hilflos wirkenden Muter Wendy (Melanie Lynskey, “Two and a Half Men”) mit/ohne Kind gefallen. Ihre Rolle ist ein gutes Beispiel dafür, wie in “Drive” nicht nur Action (und Geheimniskrämerei) dominiert, sondern eben auch immer wieder eine kleine wohldosierte Portion Humor und bizarre Situationskomik eingestreut ist.

Die Rennszenen wirken überraschend gut, “Drive” zeigt ohne Zweifel die bis dato beste Anwendung des Green-Screen-Verfahrens im TV … ohne grüne Schimmer auf den Haaren der Darsteller. Die Übergänge zwischen “echten” Straßenszenen (mit Stuntmen-Action) und den in Studios gedrehten in-car-Szenen sind hie und da etwas zu sehr Effekt heischend (und dadurch auffallend), aber insgesamt recht nahtlos und sehenswert.

Die Story verlangt auf jeden Fall eine gesunde Portion “suspension of disbelief“, also das Aussetzen des Zweifels am Dargestellten beim Zuschauer. Aber im gewissen Sinne fordern das ja viele aktuelle Drama-Shows mit einem Mystery-Plot. Dennoch muss der Zuschauer dann doch befriedigende Antworten für einige Fragen finden, wie zum Beispiel warum keiner der Teilnehmer zur Polizei geht oder wie solch ein öffentliches und in unserer Gegenwart stattfindendes Event über mehrere Jahrzehnte so geheim bleiben konnte. Wenn zuviel solcher Dinge zusammenkommen, kann es für den Zuschauer schwierig werden, sich auf die Show und ihre Charaktere einzulassen. Aber zumindest ich hatte keine größere Probleme damit (meine Toleranzschwelle in der Hinsicht ist aber auch recht hoch).

Nach den ersten beiden Stunden wirkt die Show teilweise noch etwas unfertig, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es einige Ausgangspunkte für “Lost”-ähnliche “Big Revelation”-Momente gäbe, die die Story erst nach einigen Episoden richtig interessant und fesselnd gestalten würde. Das Setting reicht nicht für einen Hit in “Lost”-Größenordnungen, aber den Vergleich mit “Prison Break” braucht “Drive” meines Erachtens nicht zu scheuen. Die Show ist nicht so düster wie “The Inside”, hat eine etwas größere Zielgruppe als “Wonderfalls”, aber zugegebenermassen nicht das Kult-Potential wie “Firefly” — zumindest mal nicht nach der Pilot-Doppelfolge.

Jetzt habe ich ja doch wieder ‘ne Menge geschrieben. Und ganz ohne den selbsterfüllenden Tim-Minear-Fluch wieder auszukramen geht’s dann doch nicht. Denn die Quoten der Pilotdoppelfolge waren trotz (und angesichts) des immensen Promo-Aufwands von FOX dann doch sehr enttäuschend. Mit gerade mal 6,05 Millionen Zuschauer im Schnitt der zwei Stunden (2.6/ 7 in der Zielgruppe der 18-49jährigen) und einer spürbaren Abwanderung im Verlauf der beiden Episoden (von 6,4 Mio runter auf 5,6 Mio) müsste am heutigen Montag mit Ausstrahlung Episode drei auf dem regulären Sendeplatz schon ein mittelgroßes Wunder geschehen, um noch rosige Aussichten für die Show zu prognostizieren. 6 Millionen sind zu wenig. Und wer wird die Show noch einschalten, nachdem er zwei Folgen verpasst hat? Es ist schwer zu sagen, welche Auswirkungen die zwei Tage zuvor erfolgte Premiere der Show in Kanada auf die Quoten hatte (und die dadurch schnell grassierende Verbreitung der Folgen in Tauschbörsen), aber sie dürften wohl eher minimal sein. (Bei “Studio 60″ und “Heroes” gab es bei einigen Episoden eine ähnliche Konstellation, die aber nicht zu eindeutigen Quotenabweichungen führten.)

Also bereitet man sich lieber (mal wieder) seelisch und moralisch auf eine weitere 13-Episoden-Miniserie vor. Wenn überhaupt soviele Episoden zusammenkommen.