sabify 2010.10 – “all the pieces matter”

Pünktlich zum Monats-Ende kommt meine aktuelle Playlist, Zeitumstellung sei Dank.

Bei dieser Oktober-Playlist schlägt auch mein “The Wire”-Konsum durch, es sind ein paar Tracks vom Soundtrack eingebunden. Dazu wieder mal ‘ne Menge Krempel aus der Alternative-Ecke sowie kleine Ausflüge in den französischen, deutschen und schwedischen(!) Sprachraum, garniert mit ein paar Remixes und “Reimaginations”.

Nach der sehr ruhigen September-Runde geht es diesmal auch deutlich flotter, poppiger und rockiger zur Sache. Mit knapp 60 Tracks und 200 Minuten Laufzeit ist es eine meiner längsten Monats-Playlists und diesmal gibt es auch wieder mal eine Grooveshark-Version, allerdings fehlen da eine Handvoll Songs.

Spotify-Link: sabify 2010.10

Wie üblich auch hier die Tracklist:

1.) Way Down In The Hole von The Blind Boys Of Alabama (Album: Spirit Of The Century, 2001)
Track @ Last.fm
Immer noch mein Favorit der “The Wire”-Themesong-Variationen (hier in einer etwas längeren Album-Version). Auch wenn ich festgestellt habe, dass nach 12/13 Episoden eigentlich alle Interpretationen sehr ins Ohr gehen.

2.) The Fire von The Roots (Album: How I Got Over, 2010)
Track @ Last.fm

3.) Someone to Believe von Bad Religion (Album: The Dissent Of Man, 2010)
Track @ Last.fm

4.) Sentimental von Feeder (Album: Renegades, 2010)
Track @ Last.fm

5.) Haunting at 1300 McKinley von The Black Angels (Album: Phosphene Dream, 2010)
Track @ Last.fm

6.) Tiny Circle von Wolf People (Album: Steeple, 2010)
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7.) It’s A Sin von Metric (Album: Fantasies (Spotify Covers EP), 2010)
Track @ Last.fm
Ich freue mich ja immer über ‘was neues von Metric, da kam diese Covers-EP gerade recht. Sehr schöne Acoustic-Version des Pet-Shop-Boys-Klassikers.

8.) Nice Try von I Am Arrows (Album: Sun Comes Up Again, 2010)
Track @ Last.fm
Absoluter Ohrwurm, gleich beim ersten Anhören.

9.) Bored von Edwyn Collins (Album: Losing Sleep, 2010)
Track @ Last.fm

10.) Where The Streets Have No Name – New Edit U218 von U2 (Album: U218 Singles, 2006)
Track @ Last.fm
Ich streue ja gerne ein paar Klassiker in diese Listen ‘rein, diesmal muss U2 dran glauben.

11.) That Day von Villagers (Album: Becoming A Jackal, 2010)
Track @ Last.fm
Der Rest der neuen LP “Becoming a Jackal” hat sich noch nicht so recht bei mir “eingespielt”, aber “That Day” ist ein netter Pop-Song.

12.) Distractions von Manic Street Preachers (Single: (It’s Not War) Just The End Of Love, 2010)
Track @ Last.fm
Die B-Seite der Single “(It’s Not War) Just The End Of Love”.

13.) Radioactive von Kings Of Leon (Album: Come Around Sundown, 2010)
Track @ Last.fm
Um “Kings Of Leon” habe ich eigentlich immer einen Bogen gemacht, aber irgendwann muss man ja mit Gewohnheiten brechen.

14.) Raining In Baltimore von Counting Crows (Album: August And Everything After, 1993)
Track @ Last.fm
Ein schöner “Oldie” von den Counting Crows. Passt auch zum “The Wire”-Thema :)

15.) A Month Of Mornings von Cherry Ghost (Album: Beneath This Burning Shoreline, 2010)
Track @ Last.fm

16.) Ivy & Gold von Bombay Bicycle Club (Album: Flaws, 2010)
Track @ Last.fm
Fröhlicher Indie-Pop aus London von Bombay Bicycle Club — aus dem neuen Album “Flaws”.

17.) Moneybox von Eliza Doolittle (Album: Eliza Doolittle, 2010)
Track @ Last.fm
Auch “fröhlich” :)

18.) All Day von The Concretes (Album: WYWH, 2010)
Track @ Last.fm

19.) If Loneliness Was Art von Allo, Darlin’ (Album: Allo Darlin’, 2010)
Track @ Last.fm
Noch so einer dieser Songs, die einfach ins Ohr gehen.

20.) I Knew It Would Happen This Way von She & Him (Single: Thieves, 2010)
Track @ Last.fm
Wenn mir auch “Volume 2″ nicht so gut gefallen hat wie der Vorgänger, so will ich dennoch mal wieder einen Track in meine Rotation einarbeiten. Herhalten musste die B-Seite der Single “Thieves”

21.) Believer (Davide Rossi Reinterpretation) von Goldfrapp (Album: Believer, 2010)
Track @ Last.fm
Das Original hatte ich schon mal in einer Playlist, aber was kann ich denn dafür, dass mir auch die “Reinterpretation” gut gefällt? :)

22.) Seven Nation Army – Remasterisée von Ben L’Oncle Soul (Album: Ben L’Oncle Soul, 2010)
Track @ Last.fm
Diese Cover-Version des “White Stripes”-Hits hat zur Zeit heftige Radio-Rotation, aber in Frankreich ist er eigentlich schon ein alter Hut.

23.) I Need You Tonight (feat. Ed Drewett) von Professor Green (Album: Alive Till I’m Dead, 2010)
Track @ Last.fm
Wenn wir schon bei radikalen Verunstaltungen von guten Original-Songs sind: Ein klassisches INXS-Sample alleine kann durchaus einen einen peppigen und amüsanten Fusswipp-Ohrwurm abgeben.

24.) Casino von Rob Sparx (Album: GetDarker Presents THIS IS DUBSTEP 2, 2010)
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Ich hab mich auch mal in die Dub-Ecke verirrt :)

25.) Night By Night von Chromeo (Album: Business Casual, 2010)
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Immer noch verirrt… geht aber bei entsprechender Lautstärke ins Blut.

26.) I Want To von Best Coast (Album: Crazy For You, 2010)
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“Best Coast” sind wohl “The Next Big Thing” oder so.

27.) Saskia Hamilton von Ben Folds/Nick Hornby (Album: Lonely Avenue, 2010)
Track @ Last.fm
Das ganze Album ist ein grosses, verrücktes Experiment. Aber das mindert nicht die Hörbarkeit.

28.) If It Wasn’t For Bad von Leon Russell (Album: If It Wasn’t For Bad, 2010)
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Jepp. Elton John.

29.) Surrender von Cheap Trick (Album: Discover Cheap Trick, 2007)
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Immer wieder gern gehört, nicht erst seit Conan’s “Tonight Show”-Beginn.

30.) In The Air featuring Fred Wesley von The Apples (Album: Kings, 2010)
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31.) Here We Go Again von Pixie Lott (Album: Turn it Up, 2009)
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Absolut reiner Kommerz-Pop. Aber dennoch ideal zum Nebenbei-Hören, um doch noch eine Stunde länger an einer nervigen Arbeit weiterzuwerkeln.

32.) Je Veux von Zaz (Album: Zaz, 2010)
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33.) Chinatown von Wild Nothing (Album: Gemini, 2010)
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Erinnert mich an 80er-Jahre-Elektro-Pop.

34.) Selfmachine von I Blame Coco (Album: The Constant, 2010)
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35.) Ever So Shy von General Fiasco (Album: Buildings, 2010)
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36.) Feel Alright von Steve Earle (Album: …and all the pieces matter, Five Years of Music from The Wire, 2008)
Track @ Last.fm

37.) Hur ska det gå? von Melissa Horn (Album: Säg ingenting till mig, 2009)
Track @ Last.fm
Immer mal wieder amüsant, wenn man fast kein Wort von einem Songtext versteht. Es geht wohl (wie üblich) um eine komplizierte Beziehung.

38.) Perfect von Fairground Attraction (Album: The Very Best Of, 1996)
Track @ Last.fm
Ach, welch ein grossartiger 80er-Jahre-Klassiker. Dieser Track und “Find my Love” dürfen wohl auf keinem 80er-Jahre-Sampler fehlen. Lead-Sängerin Eddi Reader ist übrigens immer noch als Solo-Künstlerin unterwegs. Auf Spotify findet man auch neuere Live-Versionen von “Perfect”

39.) I?m Not Living In The Real World von Belle & Sebastian (Album: Write About Love, 2010)
Track @ Last.fm
Das neue Album von “Belle & Sebastian” hört sich an wie alle anderen zuvor. Aber irgendwie kann ich doch nicht richtig etwas damit anfangen.

40.) Departure von Mt. Desolation (Album: Mt. Desolation, 2010)
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Das ganze Album “Mt. Desolation” gehört zu meinen Favoriten des Monats.

41.) Dis-Moi Encore Que Tu M’Aimes von Gaëtan Roussel (Album: Ginger, 2010)
Track @ Last.fm
Zur europäischen Durchmischung auch mal wieder ein Song aus dem Nachbarland.

42.) October von Tunng (Album: …And Then We Saw Land, 2010)
Track @ Last.fm

43.) Dramatiker von Wir Sind Helden (Album: Bring mich nach Hause, 2010)
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Ich habe einige abwertende Meinungen zum neuen “Helden”-Album gelesen — da passt es doch gut zu meinem wenig professionellen Musikgeschmack, dass mir “Bring mich nach Hause” sogar recht gut gefällt.

44.) Plunge von Melodica, Melody and Me (Album: Piece Me Back Together – EP, 2010)
Track @ Last.fm
Fluffiger Folk

45.) Sunrise von Erdmöbel (Album: Krokus, 2010)
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Ehm, ja? Er könnte auch schwedisch singen, das würde für mich nicht mehr Sinn ergeben :) Aber dennoch irgendwie wieder sehr eingängig.

46.) It’s Gonna Feel Good von Allison Moorer (Album: Crows, 2010)
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Kleiner Ausflug in die Country-Schublade.

47.) Mixtape von Tift Merritt (Album: See You On The Moon, 2010)
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48.) Big Wave von Jenny And Johnny (Album: Big Wave, 2010)
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Jenny & Johnny = Jenny Lewis und ihr Freund Johnathan Rice. ‘Nuff said.

49.) Last Of The English Roses von Peter Doherty (Album: Last Of The English Roses, 2009)
Track @ Last.fm

50.) Follow Me Down – Feat. Sleepy Sun von UNKLE (Album: Where Did The Night Fall, 2010)
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51.) Ten In 2010 von Bad Religion (Album: The Gray Race, 1996)
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Noch ein Klassiker von Bad Religion. 1996 schien 2010 noch soooo weit weg :-o

52.) We Didn’t Start The Fire von Billy Joel (Album: Greatest Hits Vol. III, 1997)
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53.) Direction Of The Wind von Ryan Bingham (Album: Junky Star, 2010)
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54.) The Times They Are A-Changin’ von Bob Dylan (Album: The Essential Bob Dylan, 2010)
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55.) By Some Miracle von Philip Selway (Album: Familial, 2010)
Track @ Last.fm
Allmählich nehme ich etwas Tempo aus der Playlist. Das ganze Album “Familial” ist mir auf Dauer zu soft und melancholisch, aber da sind dennoch einige gute Produktionen drauf.

56.) Erie Lackawanna von Smoke Fairies (Album: Through Low Light And Trees, 2010)
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Das ist endgültig der Chill-Out-Teil der Playlist.

57.) Bleecker Street von Simon & Garfunkel (Album: The Collection, 2010)
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Als hätten mich nicht schon alle “Mad Men”-Episoden restlos begeistert, lief dieser S&G-Klassiker dann auch noch in einem Abspann der Show. Ganz grosses Kino.

58.) The Blower’s Daughter von Scala & Kolacny Brothers (Album: One-Winged Angel, 2007)
Track @ Last.fm
Dieser Chor hat schon zahlreiche Cover-Versionen bekannter Pop-Songs veröffentlicht — manche weniger gut gelungen — aber dieser hier hat auch Gänsehaut-Potential. Hier würde eigentlich auch noch gut “Exit Music for a Film” von Radiohead aus dem “Romeo & Juliet”-Spielfilm passen, mal sehen, dass ich ihn nach “Redaktionsschluss” noch dazu nehme.

59.) Imagine von John Lennon (Album: Imagine, 2010)
Track @ Last.fm
Zu “Imagine” ist sicherlich kein Kommentar mehr nötig, seit Oktober sind nun auch endlich die Werke von John Lennon auf Spotify verfügbar. Hoffentlich kann auch irgendwann mal der Beatles-Katalog lizenziert werden.

Total: 209:22min

Spotify-Link: sabify 2010.10

2 Antworten

  1. 1
    Nobby schrieb:

    Danke, mit Grooveshark ist das Reinhören nun wesentlich unkomplizierter geworden. Da kein Spotify vorhanden, bin ich sonst immer lediglich die Liste der Titel durchgegangen, um zu schauen, ob etwas interessant sein könnte. Jetzt kann ich einfach auf Play drücken und das ganze etwas passiver und entspannter wirken lassen.

    Aber wie kommt’s dass bei Grooveshark Titel drin sind, die bei Spotify nicht dabei sind? “Beautiful Balloon – Mew”?

  2. 2
    sab schrieb:

    Der zusätzliche Track muss wohl irgendwie beim automatischen Konvertieren dazwischengeraten sein. Ich habe ihn jetzt wieder ‘rausgenommen, danke für den Hinweis.

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