Archiv vom August 2011


NEH NAH NUH BUH NEY KEEEEEEY!

Mittwoch, 24. August, 2011

Mein Urlaub neigt sich mal wieder dem Ende zu, leider habe ich nicht so viel posten können, wie ich wollte. Naja, wir lesen uns hoffentlich wieder im Herbst :)

Wenigstens will ich mich mit einem musikalischen Kracher verabschieden. Ich bin ja üblicherweise alles andere als ein Dubstep-Fan, aber die Idee, einen Track von Skrillex mit “Untertiteln” zu versehen, fand ich dann doch zu gut, um sie zu ignorieren. Aus irgendeinem Grund finde ich das hochamüsant :) . Und Hut ab vor der Leistung des Videoerstellers, all diese Textframes zeitlich so exakt zu synchronisieren. (Die Warnung vor Epilepsie-Anfällen in der Youtube-Beschreibung erscheint gar nicht so unberechtigt)

Es gibt auch ein offizielles Video, das ebenfalls reichlich Spaß macht. Verstärker voll aufdrehen, damit eure Nachbarn auch ‘was davon haben! :)

Fall Season 2011 – Meine Trailer-Favoriten

Samstag, 20. August, 2011

Inzwischen habe ich mich durch die (meisten) Trailer der neuen Herbstserien “geackert” und hier ist mein erstes Fazit: Ich glaube, ich werde nicht viel verpassen, selbst wenn ich diesen Herbst wieder kaum Zeit zum Serienkonsum habe sollte. Vielleicht ist da noch der ein oder andere Kandidat, dem ich basierend nur auf den kurzen Trailer-Eindrücken massiv Unrecht tue, aber insgesamt gesehen wird das wohl wieder eine “meh.”-Season. Zahlenmässig scheinen die Comedies zu überwiegen, aber das mag täuschen: Es ist weitaus einfacher, für eine Comedy einen interessanten Trailer zu produzieren als für ein schwergängiges Drama.

Homeland (Showtime)
Claire Danes. Damian Lewis. Mandy Patinkin. Alleine wegen diesen drei Argumenten gibt es eigentlich keinen Weg vorbei an dieser Show.

The New Girl (FOX)
Bisher mein Favorit, das ist kein grosses Geheimnis. Aber ich bin auch bekannterweise “vorbelastet”. Hoffentlich ist das kein Fall von “Trailer hat nix mit der Serie zu tun”.
Status: Must-See.

Luck (HBO)
Ach, wie kann das denn mit dieser atemberaubenden Cast & Crew-Liste (Dustin Hoffman, Nick Nolte, David Milch, Michael Mann,…) und dem Kanal etwas anderes als ein Must-See sein.

House of Lies (Showtime)
Leider noch kein Trailer, aber ich will’s schon mal im Hinterkopf behalten. Natürlich wegen Kristen Bell…

Apartment 23 (ABC)
Diese Comedy sieht aus wie die bessere und zeitgemässere Variante von “2 Broke Girls”. Ausserdem mag ich Krysten Ritter. Dazu noch James Van der Beek, der sich selbst spielt … zumindest mal ein amüsantes Setup. Mal sehen, was daraus wird.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Terra Nova (FOX)
Avatar meets Jurassic Parc – aber auf im TV bei FOX mit viel oberflächlichem Drama und wohl auch vielen Leuten, die “ein Geheimnis haben” — zugegeben, ich gehöre nicht zu den grössten Anhängern von Brannon Braga. Dazu ist die Show die neue Definition von “schweineteuer” auf der TV-Skala bei Kosten von bis zu $20 Mio für die Pilotepisode und $4 Mio pro jede weitere der 13 georderten Folgen. Das schränkt die Überlebenschance schon mal deutlich ein, aber immerhin ist es eine der wenigen neuen Science-Fiction-Projekte des Jahres, also wird es eine Chance bekommen.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Suburgatory (ABC)
Eigentlich würde ich solch eine Serie eher auf dem CW oder MTV erwarten, aber der Trailer sieht sehr amüsant aus, also warten wir mal ab, was da kommt.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Up All Night (NBC)
Nach dem missglückten Dreamteam Will Arnet + Keri Russell kommen nun Will Arnet + Christina Applegate. Und dieses Duo funktioniert gleich viel besser, diese Show nimmt ihre Charaktere weitaus ernster. Viele junge Eltern dürften sich auch in den Figuren wiederfinden.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Free Agents (NBC)
Remake einer britischen Vorlage (daher auch mit Anthony Head). Ich habe keine Ahnung, was ich nach dem Trailer von der Show halten soll. Die ist noch irgendwo in Niemandsland. Hank Azaria sehe ich eigentlich recht gerne, daher gebe ich der Show wohl zumindest mal eine Chance.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Once Upon a Time (ABC)
Ich bin neugierig, das gebe ich zu. Daher werde ich den Piloten auch auf jeden Fall anschauen, und vielleicht auch noch mehr.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Person of Interest (ABC)
Pro: Michael Emerson.
Contra: J.J.Abrams. (Ja, ich glaube, ich habe immer noch eine Mystery-Abrams-Überdosis).
Aber diesmal scheint es kein allzu dominantes Mystery-Element zu geben, dafür aber ne Menge schneller Action.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Ringer (CW)
Eine recht ungewöhnliche Show für das CW. daher habe ich auch Bedenken, dass diese neue Show mit Sarah Michelle Gellar auf Dauer sich vom Crime-Mystery-Einerlei abheben kann.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.

Awake (NBC)
Aha, eine “alternate Reality”-Show: In einer Variante stirbt sein Sohn, in einer anderen seine Frau. Hat auch schon wieder diesen “Wer ist hinter die mysteriöse Kraft hinter xyz?”-Touch, wenn auch dies mal im Sinne von “Was ist nun echt?”. Eindeutig ein grossartiges Konzept, meiner Meinung nach. Aber nicht für eine Serie. Das schreit “Spielfilm!” aus jeder Pore, bestenfalls “Miniserie”. Aber nicht Multiple-Staffeln-Drama auf einem Network im Stil von “Life on Mars”. Nenene.
Status: Schaue ich nur, wenn nach den ersten paar Folgen die Kritiken exzellent sind.

A Gifted Man (CBS)
“Eli Stone” meets “Medium” meets “Beliebige Arztserie”. Auch hier leider kein wirklicher Neuigkeitsfaktor — “Medium” gab’s schon.
Vielleicht wäre ich von dem Trailer noch ganz angetan gewesen, wenn nicht unbedingt diese blöde Stimme aus dem Off noch etwas Drama reinpacken musste. “He’s a doctor. Now he sees things. In a time where…”
Status: Schaue ich nur, wenn nach den ersten paar Folgen die Kritiken exzellent sind.

Alcatraz (FOX)
Ist mein Bedarf an Mystery-Shows aus der Feder von J.J.Abrams langsam mal gedeckt? Vermutlich schon. Der Trailer sieht zwar (J.J-typisch) mächtig cool aus, aber irgendwie kann ich spätestens nach “Persons Unkown” und “The Event” solche “Wer ist hinter die mysteriöse Kraft hinter xyz?”-Konzepte nicht mehr sehen. Been there, seen that, got the t-shirt. Ich brauche ein neues Genre.
Einziger offensichtlicher Pluspunkt: Jorge Garcia.
Status: Schaue ich nur, wenn nach den ersten paar Folgen die Kritiken exzellent sind.

2 Broke Girls (ABC)
Sieht nach einem peppigen Sitcom-Format mit ein paar gelungen Gags aus, die Hauptfigur Max hat eine schlagkräftige und freche Attitude. Aber es ist nunmal eine Standard-Sitcom mit Lachern aus der Dose (oder bestenfalls noch einem Live-Publikum), was bei mir eigentlich immer ein paar Minuspunkte gibt.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

Pan Am (ABC)
Alle ziehen bei dieser Show den “Mad Men”-Vergleich und das ist in der Tat mehr als offensichtlich: man versucht eine Network-Serie auf einem Look&Feel aufzubauen, der bei amc zwar die Kritiker begeistert, aber keine grosse Quote bringt. Meine Grundhaltung ist auch nach dem Trailer erstmal negativ, alles wird davon abhängigen, wie sehr die Charaktere interessieren können.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

The Playboy Club (NBC)
Wie? Was? Noch eine Show, die auf der “Mad Men”-Welle reiten will? Das erscheint mir dann doch etwas zu aufdringlich. Und die Handlung, die in dem Trailer angedeutet wird, ist auch nicht unbedingt ein Entertainment-Garant.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

Revenge (ABC)
Uha, düster. Emily VanCamp ist ja schon immer ein Hingucker gewesen, aber der Trailer scheint eher auf eine “Damages”-inspirierte Show hinzudeuten.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

The River (ABC)
Da weiss ich auch nicht so genau, was ich davon halten soll. Ist mir etwas zu sehr im Stil von “Paranormal Activity”.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

Grimm (NBC)
Ha, da hab ich wohl dieses Jahr auch das Memo verpasst, dass Märchen im Herbst das Top-Thema sind. Offenbar ist den TV-Machern aufgefallen, dass es wirklich keine neue Variante mehr für Vampir-Serien gibt, also sind nun die Gebrüder Grimm dran.
Weil’s von David Greenwalt ist, bekommt es mal noch einen Vertrauensvorschuss. Aber eigentlich reicht mir in diesem Genre zur Zeit schon “Lost Girl”.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

How to be a Gentleman (CBS)
Ist das nur eine weitere 08/15-Sitcom? Der Trailer deutet darauf hin. Die Castliste mit Namen wie Mary Lynn Rajskub, Dave Foley und Rhys Darby verspricht aber eigentlich mehr. Mal abwarten.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

Whitney (NBC)
Just another sitcom.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.

Last Man Standing (ABC)
Tim Allen tritt in die Fussstapfen von Kelsey Grammer und William Shatner und ruiniert seinen (unberechtigten?) kultigen Ruf in einer trashigen Sitcom. Da hilft auch “mehr power” nicht mehr.
Status: Ach, Tim. Warum nur?

The Secret Circle (CW)
Kevin Williamson erfindet “Charmed” im Zeitalter von “Vampire Diaries” neu. Mehr kann man dazu wohl nicht sagen. Wenn sie nicht zuviel vermasseln, wird das auch wieder ein Teen-Hit. Naja, “Hit” auf der sehr kleinen CW-Skala.
Status: Aus dem Alter bin ich ‘raus.

Charlie’s Angels (ABC)
Och nö, verschont mich doch mit diesen wenig innovativen Cop-Remakes. Schon die Spielfilme mit Drew Barrymore et al konnten nicht wirklich überzeugen. Was kommt als nächstes dran, The Mod Squad?
Status: Da müsste Minka Kelly mich schon persönlich zum Einschalten überreden.

Heart of Dixie (CW)
Sieht auf den ersten Blick nach der x-ten Variante von “City girl moves to the country” aus und ich glaube, auch der zweite und dritte Blick ändert daran nichts. Eie seichte girly-Show mit Everwood-Charme, aber hat sie auch mehr zu bieten? Der Trailer macht jedenfalls den Eindruck, als wäre Rachel Bilson nicht die erste und beste Wahl für die Hauptrolle gewesen.
Status: Nicht mein Ding.

I hate my Teenage daughter (FOX)
Ohmy. Das ist wirklich ein klassisches Beispiel für eine Setup, Punchline, CannedLaughther-Struktur aus den 1990ern. Ich glaube in dem Trailer waren mehr Aus-der-Dose-Lacher als Dialog zu hören.
Status: Never ever.

Unforgettable (CBS)
Just another CBS crime drama. Mal wieder ein/e Ermittler/in mit “very special powers”, die es ihr ermöglichen, den Ort des Verbrechens bis ins letzte Detail zu analysieren.
Status: Kein Interesse

Soweit der “Schnelldurchlauf”. Was habe ich übersehen, welche sind eure Favoriten?

Snow Patrol: Called Out In The Dark

Freitag, 19. August, 2011

Ich stimme meinem Landsmann Inishmore voll zu, der neue Track von Snow Patrol geht irgendwie fluffig ins Ohr. Inklusive “Sch” ;-) . Dürfte sicherlich in Kürze die Charts erobern.

Das dazugehörende kurzweilige Video gibt auch ‘was für Serienjunkies her, daher auch das Posting: Da tauchen zwei Schauspieler auf, die man aus aus dem TV kennen kann.
Auf die Gefahr hin, dass das vermutlich wieder wegen GeoFrickingBlocking niemand mit einer deutschen IP sehen kann:

http://www.youtube.com/watch?v=GwTXwJg6_VE

Restlichen Eintrag lesen…. »

Wilfred

Mittwoch, 17. August, 2011

Solch eine WTF?!-Show hatte ich auch schon länger nicht mehr.

Nach einem misslungenen Selbstmordversuch taucht plötzlich im Leben des arbeitslosen und deprimierten Anwalts Ryan ein Hund auf und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Nah, eigentlich gehört der Hund (er hört mehr oder weniger zuverlässig auf den Namen “Wilfred”) der attraktiven Nachbarin von Ryan, aber die hat offensichtlich kaum Zeit für ihn, schließlich hat sie ja einen Job. Und so hängt Wilfred eben den ganzen Tag bei Ryan ab, raucht etwas Gras mit ihm und versucht einen lebensgrossen Stoffbär zu einem abwechslungsreichen Sexleben zu überreden. Gemeinsam bestehen der eher schüchterne Ryan und der dagegen deutlich forschere Wilfred einige “Abenteuer”, die sich thematisch auch schön immer in den wöchentlichen Episodentiteln wie “Pride”, “Acceptance” oder “Fear” widerspiegeln. Ryan freut sich, dass er endlich einen “Kumpel” hat, dem er sein Herz ausschütten kann und Wilfred ist froh darüber, dass sich jemand mit ihm beschäftigt und ihm Bier bringt. A match made in heaven.

Hört sich vielleicht nach einem wenig originellen Konzept an, verdient seinen “What the eff”-Faktor durch ein kleines … naja … Detail: Der Zuschauer (und Ryan) sieht Wilfred als normalen Mann in einem wuscheligen Hundekostüm. Der mit einem australischen Akzent spricht.

“Wilfred” basiert auf einer gleichnamigen erfolgreichen australischen TV-Serie und teilt auch einige Darsteller und Autoren/Produzenten mit der Vorlage. Da ich das Original nicht gesehen habe, kann ich nichts zu den Unterschieden schreiben, aber das US-Resultat, das zur Zeit auf FX läuft, ist eine bunte Mischung aus schrulligem Wahnsinn, bescheuerten überzeichneten Stories, einer guten Portion sympathischen “Lessons learned”-Botschaften und ein paar einfach nur absurd-komischen Szenen.

Elijah Wood ist eine überraschende, aber höchst gelungene Besetzung für die Hauptrolle des eingeschüchterten Ryan, der nur schwer mit dem Alltag zurechtkommt. Wilfred (wie wir ahnen wohl in Wahrheit eher ein unterdrückter Teil von Ryans Persönlichkeit) hilft Ryan, aus seiner kleinen Welt auszubrechen und Neues zu wagen. Elijah Wood kann diese Rolle des etwas verlorenen, aber herzensguten Durchschnittstypen wunderbar ausfüllen und seine Interaktionen mit dem “Hund” Wilfred erscheinen oftmals derart selbstverständlich, dass man schon mal vergisst, dass da ein verfluchter Schauspieler mit einer dämlichen schwarz angemalten Nase in einem lächerlichen Hundekostüm neben ihm steht. Naja, man “vergisst” es für eine Sekunde, bis Wilfred dann wieder mal anfängt, den riesigen Stoffbär im Keller zu vögeln.

Gewisse stilistische Parallelen zu “Unhappily Ever After” und vielleicht auch “Greg the Bunny” und die schiere Absurdität von “Tick” (und so manchen anderen FOX-Klassikern) drängen sich auf, aber “Wilfred” ist doch ein ganz eigenes Ding. Wirklich sehr ungewöhnlich, alles andere als “brav” und ganz sicher nicht eine klassische Comedy. Mehr eine Art Buddy-Show mit “Lessons learned”-Unterton. Manchmal wird es dann doch zuviel mit der bizarren und überdrehten Story, wie in der jüngsten Episode “Pride”, wenn die absurden Sexvorlieben von Wilfred (naja, er ist immerhin auch nur ein Hund ;-) der Episode zu sehr den Charme rauben.

Wem man diese Serie empfehlen kann? Man sollte Freude an Serien mit “Was schaue ich da eigentlich gerade!?”-Effekt haben, die aber doch irgendwo noch einen sympathischen/menschlichen Kern haben. Sicherlich nichts für den Otto-Normal-Zuschauer ;-)

sabify reloaded

Mittwoch, 17. August, 2011

Lange schon keine Spotify/Sabify-Playlists mehr gepostet. Naja, sie waren auch in den letzten Monaten von sehr … hm … wechselhafter Qualität.

Hier die Playlists der letzten Monate:
sabify 2011.03
sabify 2011.04
sabify 2011.05
sabify 2011.06
sabify 2011.07

Alternativ einfach in meinem Spotify-Benutzerprofil reinschauen: http://open.spotify.com/user/sabweb

Ich habe auch noch eine Handvoll Einladungen für Spotify übrig: Wer eine will: Einfach einen “Haben wollen”-Kommentar samt E-Mail-Addy hinterlassen… first come, first served. Man braucht diese Invites aber wohl eh nicht mehr aus allen Ländern.

Wichtig dabei: Ihr müsst laut Spotify eine Anschrift entweder in Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und neu den USA haben, um etwas mit der Einladung anfangen zu können. Spotify wurde von der Musikindustrie dazu gezwungen, das sehr rigoros zu kontrollieren — so werden IP-Adressen geoblocked und Paypal-/Kreditkarten-Adressen auf ihre Länderzuordnung überprüft.

Submarine (2010)

Dienstag, 16. August, 2011

Wie? Was? Schon gleich der nächste Eintrag? Jahau, das alles erklärende Zauberwort heisst “Urlaub” :)

Aber in guter alter sablog-Tradition wollte ich die Gelegenheit auch mal wieder nutzen, um einen Filmtipp loszuwerden. Und in ebenfalls guter alter sablog-Vorliebe steht eine Teenager-zentrierte Produktion im Mittelpunkt: “Submarine” ist ein bezauberndes Regiedebut von Richard Ayoade (ja, genau, Maurice Moss aus “The IT-Crowd”) basierend auf der Romanvorlage von Joe Dunthorne (welche ich -noch- nicht gelesen habe). Der Film ist jedenfalls eine herrliche Gratwanderung zwischen “zum Schreien komisch” und tiefgründigem Coming-of-Age-Drama. Weitere passende Attribute wären die üblichen Teenage-Dramedy-Wörtchen “süss”, “peinlich”, “amüsant”, aber “Submarine” ist sicherlich alles andere als die typische Guy-falls-in-love-with-girl-Schmonze.

Er handelt von dem 15jährigen Oliver Tate, der in gewisser Weise ein verwöhnter und überheblicher Typ ist, der sich für ‘was Besseres hält und unverstanden fühlt. Als er sich in eine Klassenkameradin verliebt, überanalysiert er jeden Aspekt der Beziehung und schafft es durch eine Reihe von typischen “Überforderter-Teenager”-Entscheidungen einen Pfad von Chaos in seinem Leben zu hinterlassen. Wie in vielen anderen Indie-Regiedebuts wird da einiges an ungewöhnlicher Kameraführung und Schnitttechnik ausprobiert, was stellenweise etwas zu aufdringlich ist, aber eben auch zu recht sehenswerten Einstellungen führt.

Kann ich wirklich empfehlen, wenn man auf etwas schräge Indie-Produktionen steht.

Der erstklassig passende und sehr hörenswerte Soundtrack des Films (nicht des Trailers, also nicht abschrecken lassen ;-) ) stammt aus der Feder von Alex Turner (Arctic Monkeys).

You can turn the music off, I already shot my wad.

Montag, 15. August, 2011

Ach, wie vermisse ich es, in diesem Blog zu schreiben. Doch das “echte Leben” hält mich weiterhin auf Trab und so bleibt für meine alte TV-Leidenschaft einfach nicht mehr viel Zeit. Zum ersten Mal seit zehn(?) Jahren habe ich dieses Jahr sogar die Upfronts nur ganz am Rande mitbekommen — früher wäre das schier undenkbar gewesen, das waren die wichtigsten Tage im Jahr!

((Okay, das war nur ein Scherz. Der wichtigste Tag im Jahr war natürlich der Tag der Emmy-Verleihung und der darauffolgende Tag, an dem man sich in Blogs und Foren über die unberechtigten Preisträger aufregte…))

Schon Trude Herr wusste, dass man jedoch nie so ganz geht, dementsprechend gehört die regelmässige Lektüre von “Szenesites” wie tvtattle.com auch weiterhin zu meinen Guilty Pleasures und es wird noch laaange dauern, bevor ich meine “Serienjunkies Anonymous”-Mitgliedskarte zurückgeben muss.

Gelegentlich kann ich auch tatsächlich noch ein paar Serienepisoden “dazwischenschieben”, wenn auch meist nur Raum für eine schnelle Comedy bleibt. Da picke ich mir dann auch sorgfältig die Rosinen raus: Dank “Community”, “Big Bang Theory”, “Modern Family” und “Parks & Recreation” gab’s da in den letzten Monaten auch keinerlei Mangel an exzellentem Material. Bei den 42-Minuten-Serien wurde ebenfalls reichlich ausgesiebt, die “ernsten” Dramen hatten da zuletzt bei mir einen schweren Stand: Leichte Dramedies (oder wie man sie auch immer nennen will) wie “Castle” und “Doctor Who” eigenen sich einfach besser zum Relaxen. Aber natürlich konnte ich mir den triumphalen Abschied von “Friday Night Lights” nicht entgehen lassen, ebenso sind “Parenthood” und “Fringe” noch ganz oben auf meiner Hackliste.

Selbst das Teen-Genre, dem ich schon x-mal abgeschworen hatte, präsentierte mit “Awkward” nochmal einen vielversprechenden Kandidaten. Es sind die gleichen Themen wie vor 5,10,15 Jahren, aber amüsant (und nicht nur im Sinne von “masslos überzeichnet”) verpackt.

Auch für den Herbst sehe ich ein paar interessante Projekte am Horizont, vor allem natürlich “Homeland” (Showtime), das nach 17 Jahren endlich(?) die Rückkehr von Claire Danes zu einer TV-Serie markiert. Bei den klassischen Networks habe ich noch keinen vollständigen Überblick, der Trailer für “Once Upon a Time” hat mich zumindest mal neugierig gemacht, aber im Grunde nur, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie man dieses Konzept in einem TV-Finanzrahmen sinnvoll realisieren will. “Suburgatory” sieht amüsant aus.

Und dann wären da ja noch die zwei Zauberworte: ZOOEY DESCHANEL. Mehr muss ich nicht schreiben, da die eine Hälfte der hier noch verbliebenen Leserschaft eh schon längst gierig den Link geklickt hat und der anderen Hälfte ist es ohnehin piepe-schnurz egal, auch wenn ich erwähne, dass SIE SINGT. In einer SERIE. Whoooho. ;-) . Allerdings auf FOX und wir alle wissen, was das bedeutet.

Soviel für diesmal, hoffentlich ist das nächste Lebenszeichen nicht gar so weit entfernt… jetzt schaue ich erst mal im handbook for cool kids nach, ob Blogs überhaupt noch angesagt sind oder ob nun schon alle bei Google+ sind.