Nein, das ist keine Archiv-Meldung, die sich auf die Startseite gedrängelt hat. Es ist Oktober 2011 und Showtime/Netflix wollen möglicherweise “Arrested Development” für eine Art Miniserie (und anschliessend einen Film) wiederbeleben. Airdate: Circa 2013.
Auf der anderen Seite hat Mitchell Hurwitz in den letzten Jahren schon verdammt viel angekündigt, daher werde ich jetzt mal nicht zu euphorisch …
Weitere Staffel für Arrested Development?
Homeland
Endlich habe ich mal einen ruhigen Moment für die “Homeland”-Pilotepisode gefunden. “Moment” ist da wirlich das passende Wort, die 55 Minuten Laufzeit vergingen wie im Flug, denn “Homeland” ist hervorragendes Spannungs-TV auf höchstem Niveau mit erstklassigen Darstellern — und damit ist mein Fazit schon wieder gleich im ersten Absatz gelandet. Ich muss wirklich an meinen Blogging-Techniken arbeiten
Ich war bekannterweise nie ein grosser Fan von “24″ und daher skeptisch, ob mich diese neue Serie inhaltlich überhaupt ansprechen würde. Doch “Homeland” ist ein rasant strukturiertes und smartes Psychodrama, mit nur geringem Gewicht auf klassischer Action. Wie üblich für High-Profile-PayTV-Produktionen dieser Tage muss sich “Homeland” vor aufwendig inszenierten Kinofilmen gewiss nicht verstecken.
Natürlich bleibt die Frage, wie man den Spannungsbogen der beeindruckenden Pilot-Folge über 13 Episoden einer (oder mehrerer) Staffel(n) gespannt halten will. Aber neben dem klassischen und altbekannten “good vs. evil”-Grundthema mit gelegentlichen “mindfuck”-Wendungen sind es vor allem die saubere Inszenierung sowie die Darstellerleistungen, welche die Serie auf ein besonderes Niveau heben.
Als langjähriger Fanboy dürfte meine Meinung wohl wenig Gewicht haben, aber Claire Danes liefert eine grossartige Performance. Im Vorfeld konnte ich mir nicht recht vorstellen, wie das zarte Figürchen, das vor 15 Jahren zu “Blister in the Sun” durch’s Kinderzimmer tanzte, nun in die Rolle einer toughen CIA-Ermittlerin passen sollte. Aber sie füllt diesen Charakter hervorragend mit Leben aus, nicht den Hauch eines Zweifels an ihrer Authentizität und Kompetenz kommt im Verlauf der Folge auf. Die Art und Weise, wie sie die krankhafte Besessenheit verkörpert und sich offensichtlich daran langsam zugrunderichtet, ist in jeder Hinsicht sehenswert.
Mandy Patinkin in der Rolle als Kollege und Mentor ergänzt sie hervorragend, mit ihm hat Claire auch ihre stärkste Szene — als ihr Charakter in höchster Verzweiflung und mit dem Rücken an der Wand einen finalen “Hail Mary Pass” versucht, indem sie sich Mandys Charakter an den Hals wirft: Ihre ganze Körpersprache und Mimik in diesen Szenen ist schlichtweg faszinierend — man kann regelrecht jede einzelne Stufe der zunehmenden Verzweiflung und schieren Panik in ihrem Gesicht ablesen (sogar Claires legendäres “wobbly chin” hat wieder einen Kurzauftritt). Der anschliessende “Tanz” im Kleiderschrank ist nicht minder beeindruckend — ohne ein Wort wird hier jeder ihrer Gedanken im besten Sinne des Wortes “verkörpert”.
Also nochmal das Fazit in aller Kürze: “Homeland” sieht richtig gut aus und macht extrem viel Lust auf mehr.
P.S.: “The New Girl” ist mit exzellenten Quoten auf FOX gestartet: Mehr als 10 Mio Zuschauer und sogar 20% mehr als das Lead-In “Glee”.
P.P.S. “Hello. My name is Inigo Montoya. You killed my father. Prepare to die.”
The New Girl (Quick Pilot Review)
FOX scheint grosse Stücke auf die neue Comedy “The New Girl” zu setzen und hat die Pilot-Episode im US-iTunes-Store bereits jetzt zum freien Download zur Verfügung gestellt (sogar in HD). Da konnte ich natürlich trotz allem Real-Life-Stress nicht die Hände davon lassen und hab mir mal die 24-Minuten-Fassung angeschaut, schliesslich ist dieses neue Zooey-Deschanel-Format ja eines meiner grossen Comedy-Hoffnungen für den Herbst. Ich weiss nicht, ob das auch die Endfassung ist, die in zwei Wochen auf FOX ausgestrahlt wird, aber ich rechne damit.
Um meine Meinung zur Pilotepisode schon gleich zu Beginn des Eintrags zusammenzufassen: So richtig bin ich nicht überzeugt. Insgesamt wirkt das Format etwas zu sehr in das Halbstunden-Format zusammengestaucht. Inhaltlich erscheint die Pilot-Folge wie eine überstürzte Aneinanderreihung von kurzen Momentaufnahmen, geradezu wie ein überlanger Trailer. Es geht eindeutig wirklich nur darum, die 4-5 Hauptfiguren in der Kürze der Zeit möglichst sympathisch vorzustellen. Dabei ist der “Cold Open” mit Jess’ kurzer Ex-Boyfriend-Leidensgeschichte wirklich gut gelungen, auch die Idee des “douchebag jar” erlaubt der Show viele hinrissige Anmacher-Sprüche mit einem zwinkernden Auge einzubauen. Andere Punkte sind wohlbekannt aus Pilot-Reviews: Die Story und die guten Gags kennt man schon aus dem Trailer und die 24 Minuten sind zu knapp, um wirklich eine endgültige Meinung zu den Darstellern und Charakteren zu bekommen, insbesondere da ab Episode 2 die Rolle des “Coach” neu besetzt wird.
Aber Zooey ist charming wie immer, diesmal etwas mehr “Nerd”-Touch als in ihren bisherigen Rollen und da ich gerade meinen “Eureka”-Rückstand aufhole (*heul*, sie haben “Eureka” abgesetzt! Diese Schweine!) sehe ich plötzlich gewisse Parallelen zur geeky Flapsigkeit von Felicia Day. Wobei Zooey eben noch den Vorteil hat, dass sie singen kann
. Die Show macht einen “netten” Eindruck, wie eingangs erwähnt kann ich mich (noch) nicht zu einer besseren Note als eben jenes mittelprächtige “nett” und vielleicht noch ein “süss” hinreissen. Aber auch die abgegriffene Formulierung “da könnte was draus werden” drängt sich mir auf — alleine schon durch den heutzutage sehr mutigen Verzicht auf einen Laugh Track und zumindest dem Ansatz eines richtigen Themesongs (ja, es gibt sie noch! Auch in 2011!) hat die Show bei mir eben schon zwei ganz fette Bonuspunkte. Warten wir mal die nächsten Episoden ab, dann muss sich die Show bewähren.
Und weil es gerade passt: “She and Him” haben letzte Woche ein Weihnachtsalbum veröffentlicht. Habe noch nicht reinhören können (und auch nicht wollen — wer hört denn Weihnachtslieder im September?), aber um nach Zooeys Auftritt bei Conan letztes Jahr zu urteilen wird das sicherlich hörenswert.
NEH NAH NUH BUH NEY KEEEEEEY!
Mein Urlaub neigt sich mal wieder dem Ende zu, leider habe ich nicht so viel posten können, wie ich wollte. Naja, wir lesen uns hoffentlich wieder im Herbst
Wenigstens will ich mich mit einem musikalischen Kracher verabschieden. Ich bin ja üblicherweise alles andere als ein Dubstep-Fan, aber die Idee, einen Track von Skrillex mit “Untertiteln” zu versehen, fand ich dann doch zu gut, um sie zu ignorieren. Aus irgendeinem Grund finde ich das hochamüsant
. Und Hut ab vor der Leistung des Videoerstellers, all diese Textframes zeitlich so exakt zu synchronisieren. (Die Warnung vor Epilepsie-Anfällen in der Youtube-Beschreibung erscheint gar nicht so unberechtigt)
Es gibt auch ein offizielles Video, das ebenfalls reichlich Spaß macht. Verstärker voll aufdrehen, damit eure Nachbarn auch ‘was davon haben! ![]()
Fall Season 2011 – Meine Trailer-Favoriten
Inzwischen habe ich mich durch die (meisten) Trailer der neuen Herbstserien “geackert” und hier ist mein erstes Fazit: Ich glaube, ich werde nicht viel verpassen, selbst wenn ich diesen Herbst wieder kaum Zeit zum Serienkonsum habe sollte. Vielleicht ist da noch der ein oder andere Kandidat, dem ich basierend nur auf den kurzen Trailer-Eindrücken massiv Unrecht tue, aber insgesamt gesehen wird das wohl wieder eine “meh.”-Season. Zahlenmässig scheinen die Comedies zu überwiegen, aber das mag täuschen: Es ist weitaus einfacher, für eine Comedy einen interessanten Trailer zu produzieren als für ein schwergängiges Drama.
Homeland (Showtime)
Claire Danes. Damian Lewis. Mandy Patinkin. Alleine wegen diesen drei Argumenten gibt es eigentlich keinen Weg vorbei an dieser Show.
The New Girl (FOX)
Bisher mein Favorit, das ist kein grosses Geheimnis. Aber ich bin auch bekannterweise “vorbelastet”. Hoffentlich ist das kein Fall von “Trailer hat nix mit der Serie zu tun”.
Status: Must-See.
Luck (HBO)
Ach, wie kann das denn mit dieser atemberaubenden Cast & Crew-Liste (Dustin Hoffman, Nick Nolte, David Milch, Michael Mann,…) und dem Kanal etwas anderes als ein Must-See sein.
House of Lies (Showtime)
Leider noch kein Trailer, aber ich will’s schon mal im Hinterkopf behalten. Natürlich wegen Kristen Bell…
Apartment 23 (ABC)
Diese Comedy sieht aus wie die bessere und zeitgemässere Variante von “2 Broke Girls”. Ausserdem mag ich Krysten Ritter. Dazu noch James Van der Beek, der sich selbst spielt … zumindest mal ein amüsantes Setup. Mal sehen, was daraus wird.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Terra Nova (FOX)
Avatar meets Jurassic Parc – aber auf im TV bei FOX mit viel oberflächlichem Drama und wohl auch vielen Leuten, die “ein Geheimnis haben” — zugegeben, ich gehöre nicht zu den grössten Anhängern von Brannon Braga. Dazu ist die Show die neue Definition von “schweineteuer” auf der TV-Skala bei Kosten von bis zu $20 Mio für die Pilotepisode und $4 Mio pro jede weitere der 13 georderten Folgen. Das schränkt die Überlebenschance schon mal deutlich ein, aber immerhin ist es eine der wenigen neuen Science-Fiction-Projekte des Jahres, also wird es eine Chance bekommen.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Suburgatory (ABC)
Eigentlich würde ich solch eine Serie eher auf dem CW oder MTV erwarten, aber der Trailer sieht sehr amüsant aus, also warten wir mal ab, was da kommt.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Up All Night (NBC)
Nach dem missglückten Dreamteam Will Arnet + Keri Russell kommen nun Will Arnet + Christina Applegate. Und dieses Duo funktioniert gleich viel besser, diese Show nimmt ihre Charaktere weitaus ernster. Viele junge Eltern dürften sich auch in den Figuren wiederfinden.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Free Agents (NBC)
Remake einer britischen Vorlage (daher auch mit Anthony Head). Ich habe keine Ahnung, was ich nach dem Trailer von der Show halten soll. Die ist noch irgendwo in Niemandsland. Hank Azaria sehe ich eigentlich recht gerne, daher gebe ich der Show wohl zumindest mal eine Chance.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Once Upon a Time (ABC)
Ich bin neugierig, das gebe ich zu. Daher werde ich den Piloten auch auf jeden Fall anschauen, und vielleicht auch noch mehr.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Person of Interest (ABC)
Pro: Michael Emerson.
Contra: J.J.Abrams. (Ja, ich glaube, ich habe immer noch eine Mystery-Abrams-Überdosis).
Aber diesmal scheint es kein allzu dominantes Mystery-Element zu geben, dafür aber ne Menge schneller Action.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Ringer (CW)
Eine recht ungewöhnliche Show für das CW. daher habe ich auch Bedenken, dass diese neue Show mit Sarah Michelle Gellar auf Dauer sich vom Crime-Mystery-Einerlei abheben kann.
Status: Der Pilot wird auf jeden Fall angetestet.
Awake (NBC)
Aha, eine “alternate Reality”-Show: In einer Variante stirbt sein Sohn, in einer anderen seine Frau. Hat auch schon wieder diesen “Wer ist hinter die mysteriöse Kraft hinter xyz?”-Touch, wenn auch dies mal im Sinne von “Was ist nun echt?”. Eindeutig ein grossartiges Konzept, meiner Meinung nach. Aber nicht für eine Serie. Das schreit “Spielfilm!” aus jeder Pore, bestenfalls “Miniserie”. Aber nicht Multiple-Staffeln-Drama auf einem Network im Stil von “Life on Mars”. Nenene.
Status: Schaue ich nur, wenn nach den ersten paar Folgen die Kritiken exzellent sind.
A Gifted Man (CBS)
“Eli Stone” meets “Medium” meets “Beliebige Arztserie”. Auch hier leider kein wirklicher Neuigkeitsfaktor — “Medium” gab’s schon.
Vielleicht wäre ich von dem Trailer noch ganz angetan gewesen, wenn nicht unbedingt diese blöde Stimme aus dem Off noch etwas Drama reinpacken musste. “He’s a doctor. Now he sees things. In a time where…”
Status: Schaue ich nur, wenn nach den ersten paar Folgen die Kritiken exzellent sind.
Alcatraz (FOX)
Ist mein Bedarf an Mystery-Shows aus der Feder von J.J.Abrams langsam mal gedeckt? Vermutlich schon. Der Trailer sieht zwar (J.J-typisch) mächtig cool aus, aber irgendwie kann ich spätestens nach “Persons Unkown” und “The Event” solche “Wer ist hinter die mysteriöse Kraft hinter xyz?”-Konzepte nicht mehr sehen. Been there, seen that, got the t-shirt. Ich brauche ein neues Genre.
Einziger offensichtlicher Pluspunkt: Jorge Garcia.
Status: Schaue ich nur, wenn nach den ersten paar Folgen die Kritiken exzellent sind.
2 Broke Girls (ABC)
Sieht nach einem peppigen Sitcom-Format mit ein paar gelungen Gags aus, die Hauptfigur Max hat eine schlagkräftige und freche Attitude. Aber es ist nunmal eine Standard-Sitcom mit Lachern aus der Dose (oder bestenfalls noch einem Live-Publikum), was bei mir eigentlich immer ein paar Minuspunkte gibt.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
Pan Am (ABC)
Alle ziehen bei dieser Show den “Mad Men”-Vergleich und das ist in der Tat mehr als offensichtlich: man versucht eine Network-Serie auf einem Look&Feel aufzubauen, der bei amc zwar die Kritiker begeistert, aber keine grosse Quote bringt. Meine Grundhaltung ist auch nach dem Trailer erstmal negativ, alles wird davon abhängigen, wie sehr die Charaktere interessieren können.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
The Playboy Club (NBC)
Wie? Was? Noch eine Show, die auf der “Mad Men”-Welle reiten will? Das erscheint mir dann doch etwas zu aufdringlich. Und die Handlung, die in dem Trailer angedeutet wird, ist auch nicht unbedingt ein Entertainment-Garant.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
Revenge (ABC)
Uha, düster. Emily VanCamp ist ja schon immer ein Hingucker gewesen, aber der Trailer scheint eher auf eine “Damages”-inspirierte Show hinzudeuten.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
The River (ABC)
Da weiss ich auch nicht so genau, was ich davon halten soll. Ist mir etwas zu sehr im Stil von “Paranormal Activity”.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
Grimm (NBC)
Ha, da hab ich wohl dieses Jahr auch das Memo verpasst, dass Märchen im Herbst das Top-Thema sind. Offenbar ist den TV-Machern aufgefallen, dass es wirklich keine neue Variante mehr für Vampir-Serien gibt, also sind nun die Gebrüder Grimm dran.
Weil’s von David Greenwalt ist, bekommt es mal noch einen Vertrauensvorschuss. Aber eigentlich reicht mir in diesem Genre zur Zeit schon “Lost Girl”.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
How to be a Gentleman (CBS)
Ist das nur eine weitere 08/15-Sitcom? Der Trailer deutet darauf hin. Die Castliste mit Namen wie Mary Lynn Rajskub, Dave Foley und Rhys Darby verspricht aber eigentlich mehr. Mal abwarten.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
Whitney (NBC)
Just another sitcom.
Status: Vielleicht mal den Pilot anschauen.
Last Man Standing (ABC)
Tim Allen tritt in die Fussstapfen von Kelsey Grammer und William Shatner und ruiniert seinen (unberechtigten?) kultigen Ruf in einer trashigen Sitcom. Da hilft auch “mehr power” nicht mehr.
Status: Ach, Tim. Warum nur?
The Secret Circle (CW)
Kevin Williamson erfindet “Charmed” im Zeitalter von “Vampire Diaries” neu. Mehr kann man dazu wohl nicht sagen. Wenn sie nicht zuviel vermasseln, wird das auch wieder ein Teen-Hit. Naja, “Hit” auf der sehr kleinen CW-Skala.
Status: Aus dem Alter bin ich ‘raus.
Charlie’s Angels (ABC)
Och nö, verschont mich doch mit diesen wenig innovativen Cop-Remakes. Schon die Spielfilme mit Drew Barrymore et al konnten nicht wirklich überzeugen. Was kommt als nächstes dran, The Mod Squad?
Status: Da müsste Minka Kelly mich schon persönlich zum Einschalten überreden.
Heart of Dixie (CW)
Sieht auf den ersten Blick nach der x-ten Variante von “City girl moves to the country” aus und ich glaube, auch der zweite und dritte Blick ändert daran nichts. Eie seichte girly-Show mit Everwood-Charme, aber hat sie auch mehr zu bieten? Der Trailer macht jedenfalls den Eindruck, als wäre Rachel Bilson nicht die erste und beste Wahl für die Hauptrolle gewesen.
Status: Nicht mein Ding.
I hate my Teenage daughter (FOX)
Ohmy. Das ist wirklich ein klassisches Beispiel für eine Setup, Punchline, CannedLaughther-Struktur aus den 1990ern. Ich glaube in dem Trailer waren mehr Aus-der-Dose-Lacher als Dialog zu hören.
Status: Never ever.
Unforgettable (CBS)
Just another CBS crime drama. Mal wieder ein/e Ermittler/in mit “very special powers”, die es ihr ermöglichen, den Ort des Verbrechens bis ins letzte Detail zu analysieren.
Status: Kein Interesse
Soweit der “Schnelldurchlauf”. Was habe ich übersehen, welche sind eure Favoriten?
Snow Patrol: Called Out In The Dark
Ich stimme meinem Landsmann Inishmore voll zu, der neue Track von Snow Patrol geht irgendwie fluffig ins Ohr. Inklusive “Sch”
. Dürfte sicherlich in Kürze die Charts erobern.
Das dazugehörende kurzweilige Video gibt auch ‘was für Serienjunkies her, daher auch das Posting: Da tauchen zwei Schauspieler auf, die man aus aus dem TV kennen kann.
Auf die Gefahr hin, dass das vermutlich wieder wegen GeoFrickingBlocking niemand mit einer deutschen IP sehen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=GwTXwJg6_VE
Wilfred
Solch eine WTF?!-Show hatte ich auch schon länger nicht mehr.
Nach einem misslungenen Selbstmordversuch taucht plötzlich im Leben des arbeitslosen und deprimierten Anwalts Ryan ein Hund auf und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Nah, eigentlich gehört der Hund (er hört mehr oder weniger zuverlässig auf den Namen “Wilfred”) der attraktiven Nachbarin von Ryan, aber die hat offensichtlich kaum Zeit für ihn, schließlich hat sie ja einen Job. Und so hängt Wilfred eben den ganzen Tag bei Ryan ab, raucht etwas Gras mit ihm und versucht einen lebensgrossen Stoffbär zu einem abwechslungsreichen Sexleben zu überreden. Gemeinsam bestehen der eher schüchterne Ryan und der dagegen deutlich forschere Wilfred einige “Abenteuer”, die sich thematisch auch schön immer in den wöchentlichen Episodentiteln wie “Pride”, “Acceptance” oder “Fear” widerspiegeln. Ryan freut sich, dass er endlich einen “Kumpel” hat, dem er sein Herz ausschütten kann und Wilfred ist froh darüber, dass sich jemand mit ihm beschäftigt und ihm Bier bringt. A match made in heaven.
Hört sich vielleicht nach einem wenig originellen Konzept an, verdient seinen “What the eff”-Faktor durch ein kleines … naja … Detail: Der Zuschauer (und Ryan) sieht Wilfred als normalen Mann in einem wuscheligen Hundekostüm. Der mit einem australischen Akzent spricht.
“Wilfred” basiert auf einer gleichnamigen erfolgreichen australischen TV-Serie und teilt auch einige Darsteller und Autoren/Produzenten mit der Vorlage. Da ich das Original nicht gesehen habe, kann ich nichts zu den Unterschieden schreiben, aber das US-Resultat, das zur Zeit auf FX läuft, ist eine bunte Mischung aus schrulligem Wahnsinn, bescheuerten überzeichneten Stories, einer guten Portion sympathischen “Lessons learned”-Botschaften und ein paar einfach nur absurd-komischen Szenen.
Elijah Wood ist eine überraschende, aber höchst gelungene Besetzung für die Hauptrolle des eingeschüchterten Ryan, der nur schwer mit dem Alltag zurechtkommt. Wilfred (wie wir ahnen wohl in Wahrheit eher ein unterdrückter Teil von Ryans Persönlichkeit) hilft Ryan, aus seiner kleinen Welt auszubrechen und Neues zu wagen. Elijah Wood kann diese Rolle des etwas verlorenen, aber herzensguten Durchschnittstypen wunderbar ausfüllen und seine Interaktionen mit dem “Hund” Wilfred erscheinen oftmals derart selbstverständlich, dass man schon mal vergisst, dass da ein verfluchter Schauspieler mit einer dämlichen schwarz angemalten Nase in einem lächerlichen Hundekostüm neben ihm steht. Naja, man “vergisst” es für eine Sekunde, bis Wilfred dann wieder mal anfängt, den riesigen Stoffbär im Keller zu vögeln.
Gewisse stilistische Parallelen zu “Unhappily Ever After” und vielleicht auch “Greg the Bunny” und die schiere Absurdität von “Tick” (und so manchen anderen FOX-Klassikern) drängen sich auf, aber “Wilfred” ist doch ein ganz eigenes Ding. Wirklich sehr ungewöhnlich, alles andere als “brav” und ganz sicher nicht eine klassische Comedy. Mehr eine Art Buddy-Show mit “Lessons learned”-Unterton. Manchmal wird es dann doch zuviel mit der bizarren und überdrehten Story, wie in der jüngsten Episode “Pride”, wenn die absurden Sexvorlieben von Wilfred (naja, er ist immerhin auch nur ein Hund
der Episode zu sehr den Charme rauben.
Wem man diese Serie empfehlen kann? Man sollte Freude an Serien mit “Was schaue ich da eigentlich gerade!?”-Effekt haben, die aber doch irgendwo noch einen sympathischen/menschlichen Kern haben. Sicherlich nichts für den Otto-Normal-Zuschauer
sabify reloaded
Lange schon keine Spotify/Sabify-Playlists mehr gepostet. Naja, sie waren auch in den letzten Monaten von sehr … hm … wechselhafter Qualität.
Hier die Playlists der letzten Monate:
sabify 2011.03
sabify 2011.04
sabify 2011.05
sabify 2011.06
sabify 2011.07
Alternativ einfach in meinem Spotify-Benutzerprofil reinschauen: http://open.spotify.com/user/sabweb
Ich habe auch noch eine Handvoll Einladungen für Spotify übrig: Wer eine will: Einfach einen “Haben wollen”-Kommentar samt E-Mail-Addy hinterlassen… first come, first served. Man braucht diese Invites aber wohl eh nicht mehr aus allen Ländern.
Wichtig dabei: Ihr müsst laut Spotify eine Anschrift entweder in Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und neu den USA haben, um etwas mit der Einladung anfangen zu können. Spotify wurde von der Musikindustrie dazu gezwungen, das sehr rigoros zu kontrollieren — so werden IP-Adressen geoblocked und Paypal-/Kreditkarten-Adressen auf ihre Länderzuordnung überprüft.
Submarine (2010)
Wie? Was? Schon gleich der nächste Eintrag? Jahau, das alles erklärende Zauberwort heisst “Urlaub”
Aber in guter alter sablog-Tradition wollte ich die Gelegenheit auch mal wieder nutzen, um einen Filmtipp loszuwerden. Und in ebenfalls guter alter sablog-Vorliebe steht eine Teenager-zentrierte Produktion im Mittelpunkt: “Submarine” ist ein bezauberndes Regiedebut von Richard Ayoade (ja, genau, Maurice Moss aus “The IT-Crowd”) basierend auf der Romanvorlage von Joe Dunthorne (welche ich -noch- nicht gelesen habe). Der Film ist jedenfalls eine herrliche Gratwanderung zwischen “zum Schreien komisch” und tiefgründigem Coming-of-Age-Drama. Weitere passende Attribute wären die üblichen Teenage-Dramedy-Wörtchen “süss”, “peinlich”, “amüsant”, aber “Submarine” ist sicherlich alles andere als die typische Guy-falls-in-love-with-girl-Schmonze.
Er handelt von dem 15jährigen Oliver Tate, der in gewisser Weise ein verwöhnter und überheblicher Typ ist, der sich für ‘was Besseres hält und unverstanden fühlt. Als er sich in eine Klassenkameradin verliebt, überanalysiert er jeden Aspekt der Beziehung und schafft es durch eine Reihe von typischen “Überforderter-Teenager”-Entscheidungen einen Pfad von Chaos in seinem Leben zu hinterlassen. Wie in vielen anderen Indie-Regiedebuts wird da einiges an ungewöhnlicher Kameraführung und Schnitttechnik ausprobiert, was stellenweise etwas zu aufdringlich ist, aber eben auch zu recht sehenswerten Einstellungen führt.
Kann ich wirklich empfehlen, wenn man auf etwas schräge Indie-Produktionen steht.
Der erstklassig passende und sehr hörenswerte Soundtrack des Films (nicht des Trailers, also nicht abschrecken lassen
) stammt aus der Feder von Alex Turner (Arctic Monkeys).
You can turn the music off, I already shot my wad.
Ach, wie vermisse ich es, in diesem Blog zu schreiben. Doch das “echte Leben” hält mich weiterhin auf Trab und so bleibt für meine alte TV-Leidenschaft einfach nicht mehr viel Zeit. Zum ersten Mal seit zehn(?) Jahren habe ich dieses Jahr sogar die Upfronts nur ganz am Rande mitbekommen — früher wäre das schier undenkbar gewesen, das waren die wichtigsten Tage im Jahr!
((Okay, das war nur ein Scherz. Der wichtigste Tag im Jahr war natürlich der Tag der Emmy-Verleihung und der darauffolgende Tag, an dem man sich in Blogs und Foren über die unberechtigten Preisträger aufregte…))
Schon Trude Herr wusste, dass man jedoch nie so ganz geht, dementsprechend gehört die regelmässige Lektüre von “Szenesites” wie tvtattle.com auch weiterhin zu meinen Guilty Pleasures und es wird noch laaange dauern, bevor ich meine “Serienjunkies Anonymous”-Mitgliedskarte zurückgeben muss.
Gelegentlich kann ich auch tatsächlich noch ein paar Serienepisoden “dazwischenschieben”, wenn auch meist nur Raum für eine schnelle Comedy bleibt. Da picke ich mir dann auch sorgfältig die Rosinen raus: Dank “Community”, “Big Bang Theory”, “Modern Family” und “Parks & Recreation” gab’s da in den letzten Monaten auch keinerlei Mangel an exzellentem Material. Bei den 42-Minuten-Serien wurde ebenfalls reichlich ausgesiebt, die “ernsten” Dramen hatten da zuletzt bei mir einen schweren Stand: Leichte Dramedies (oder wie man sie auch immer nennen will) wie “Castle” und “Doctor Who” eigenen sich einfach besser zum Relaxen. Aber natürlich konnte ich mir den triumphalen Abschied von “Friday Night Lights” nicht entgehen lassen, ebenso sind “Parenthood” und “Fringe” noch ganz oben auf meiner Hackliste.
Selbst das Teen-Genre, dem ich schon x-mal abgeschworen hatte, präsentierte mit “Awkward” nochmal einen vielversprechenden Kandidaten. Es sind die gleichen Themen wie vor 5,10,15 Jahren, aber amüsant (und nicht nur im Sinne von “masslos überzeichnet”) verpackt.
Auch für den Herbst sehe ich ein paar interessante Projekte am Horizont, vor allem natürlich “Homeland” (Showtime), das nach 17 Jahren endlich(?) die Rückkehr von Claire Danes zu einer TV-Serie markiert. Bei den klassischen Networks habe ich noch keinen vollständigen Überblick, der Trailer für “Once Upon a Time” hat mich zumindest mal neugierig gemacht, aber im Grunde nur, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie man dieses Konzept in einem TV-Finanzrahmen sinnvoll realisieren will. “Suburgatory” sieht amüsant aus.
Und dann wären da ja noch die zwei Zauberworte: ZOOEY DESCHANEL. Mehr muss ich nicht schreiben, da die eine Hälfte der hier noch verbliebenen Leserschaft eh schon längst gierig den Link geklickt hat und der anderen Hälfte ist es ohnehin piepe-schnurz egal, auch wenn ich erwähne, dass SIE SINGT. In einer SERIE. Whoooho.
. Allerdings auf FOX und wir alle wissen, was das bedeutet.
Soviel für diesmal, hoffentlich ist das nächste Lebenszeichen nicht gar so weit entfernt… jetzt schaue ich erst mal im handbook for cool kids nach, ob Blogs überhaupt noch angesagt sind oder ob nun schon alle bei Google+ sind.
Aaron meets Tina
Aus einer grossartigen Episode einer wiedererstarkten Serie.
Weil´s hier gut passt: Ich kann mir nicht helfen, trotz des “Studio 60″-Flops kann ich es kaum erwarten, Sorkins neue HBO-Serie “More As The Story Develops” zu sehen. Endlich macht er die Show, die ich schon immer von ihm sehen wollte: Ein Blick hinter die Kulissen einer TV-Produktion — jepp, schon wieder — aber diesmal wird eine Cable News Show im Mittelpunkt stehen. “West Wing” meets “Sports Night” und das noch im PayTV: Das muss einfach die “Aaron-Sorkin-Show” schlechthin werden.
Wenn auch das floppt, dann hat er alle Chancen gehabt, die man ihm geben kann und er sollte sich wirklich nur noch aufs Film-Business fokussieren (“The Social Network” war exzellent IMHO und zurecht ein Oscar-Gewinner).
Parenthood und Friday Night Lights
Damit es nicht verloren geht: In den Kommentaren zum letzten Spotify-Thread finden sich ein paar Meinungen zur aktuellen Staffel von “Parenthood” und zum Finale von “Friday Night Lights”.
Meine Kurzfassung: Beides exzellente Produktionen aus dem Hause Jason Katims.
sabify 2011.02
Welch interessanten Einfluss das Wetter auf die Stimmung hat, lässt sich mal wieder sehr deutlich in meiner Februar-Playlist ablesen. Während man im Schweizer Mittelland und rund um die Bodensee-Region Anfang Februar wohl tagelang im Hochnebel versoff, gab’s hier in den Alpen Dauer-Sonnenschein. Prompt ist meine Playlist ‘ne ganze Spur “fröhlicher” als in den Vormonaten. Von mir aus kann der Frühling jetzt kommen
.
Leider bleibt mir diesmal kaum Zeit, um viele Kommentare oder Videos zu den einzelnen Songs zu ergänzen, daher gibt’s nur die nackte Playlist ohne Bells and Whistles und ohne Grooveshark-Version (der Konverter klemmt eh).
Ein richtiges “Album des Monats” ist mir nicht über den Weg gelaufen, ich hänge immer noch sehr an den neuen, stückchenweise veröffentlichten REM-Tracks. Ansonsten können die Longplayer von Cowboy Junkies, Grouplove und The Boxer Rebellion durchaus zu meinen Favoriten zählen. Es erstaunt mich aber auch diesen Monat wieder, wieviele neue Bands ich dank Spotify jeden Woche entdecke.
Auch ein paar TV-Theme-Songs gibt es diesmal im Aufgebot: Damit werden die hervorragenden Serien “Parenthood” und “Men of a Certain Age” auch in dieser Form hier verewigt, ebenso wie das gelungene Doctor-Who-Score aus Season 5.
1.) Don’t Say Oh Well von Grouplove (CD: Grouplove, 2011)
sabify 2011.01 – revenge of the 80′s
Ich habe — wie andere Spotify-Nutzer sicherlich auch — einen ganzen Stapel von thematischen Playlists, in denen ich Tracks nach verschiedenen Kategorien sammele. Eine von denen ist vielsagenderweise mit “Die Rache der 80er” betitelt und dort habe ich unter anderem die Song-Abfolge von einer meiner letzten noch vorhandenen Tonkassetten aus den 1980ern “gespiegelt”.
Natürlich können solche Spotify-Playlists bei weitem den Original-”Datenträger” nicht ersetzen: Ein unverfälschtes Zeugnis der alten (und längst von jüngeren Generationen vergessenen) fragilen Kunst des analogen “Raubkopierens”: Zum Radio sprinten, PLAY+REC-Knöpfe drücken und dann hoffen, dass a) die richtige Kassette (korrekt vorgespult) im Rekorder liegt und b) noch genügend Platz drauf ist und c) der Moderator nicht in den Song ‘reinquatscht. Hat natürlich nie funktioniert und so war jede Kassette ein ganz besonderes “Kunstwerk” voller abrupter Song-Übergängen, plötzlich eingeblendeter Verkehrsmeldungen (“Falsch-Fahrer auf der A6!”) und versehentlich aufgenommener Tracks.
Sidebar: Ich werde mich übrigens noch für den Rest meines Lebens darüber ärgern, dass ich fast all meine alten Kassetten aus den 1980ern entweder weggeworfen oder überspielt habe. Das wären heute faszinierende Dokumente der Zeitgeschichte, vor allem wenn man (mal wieder) aus Versehen die Aufnahme nicht beendet hatte und dann noch die Nachrichten aufgezeichnet wurden, in denen Begriffe wie “Francois Mitterrand”, “Ronald Reagan” und “Ost-Berlin” Selbstverständlichkeiten waren. Aber wer hätte 1987 gedacht, dass solche Tapes später mal noch irgendwen interessieren würden, also wurden sie als “Datasetten” für den CPC-464 missbraucht. Zumindest dieses Schicksal wird der heutigen “Digital Natives”-Generation wohl erspart bleiben — ihr gesamtes Leben wird in Facebook zunehmend lückenloser für die Nachwelt gespeichert
Viel zu lange Vorrede für einen kurzen Sinn: In dieser Januar-Playlist haben ein paar Überbleibsel aus den (späten) 80ern ihren Fingerabdruck hinterlassen — richtig spannend wurde dieses Experiment aber erst durch die Mischung mit aktuellen Tracks im Laufe der zahlreichen Iterationen, die diese Playlisten bei mir jeden Monat durchlaufen.
Die besten Longplayer-Neuerscheinungen des Monats? Natürlich an erster Stelle (wie schon im Dezember angedroht) das hervorragende neue Werk “The King is Dead” von den Decemberists sowie das bereits erwähnte “The Party Ain´t Over Yet” von Wanda Jackson. Das neue Album von Iron & Wine war hingegen eine herbe Enttäuschung in meinen Ohren.
(Bei Grooveshark fehlt mal wieder wie üblich ein grosser Teil)
Zu den einzelnen Tracks:
1.) Alone With You – BBC Session – Johnnie Walker 19/10/91 von Texas (CD: The BBC Sessions, 2007)
Nicht direkt aus den 80ern sondern aus den frühen 90ern stammt einer der ersten Erfolge von Texas: “Alone With You”, hier in einer exzellenten BBC-Live-Aufnahme. Texas waren interessanterweise vor allem in Frankreich ein großer Hit, darüberhinaus hatten sie es recht schwierig. Dabei hat Lead-Sängerin Sharleen Spiteri eine faszinierende Stimme. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann wieder ein neues Album von Texas, Gerüchte gab es immer mal wieder.
Sie ist 73 und rockt noch immer
Wanda Jackson ist stolze 73 Jahre alt, hat seinerzeit mit Elvis Presley rumgemacht, ist in der Rock’n'Roll-Hall of Fame und ihre Karriere ist noch lange nicht zu Ende. Mit Jack White (der Mann scheint ja nie Urlaub zu machen) hat die “Queen of Rockabilly” ein neues Album aufgenommen: “The Party Ain’t Over” (Spotify-Link).
Der grosse Serien-Rundumschlag
Es hat sich einiges angesammelt in den letzten Monaten. Anstatt viele einzelne Postings zu verfassen, werfe ich einfach mal alles in einen großen Topf und lasse die neue TV-Season bis zur Winterpause Revue passieren.
Auch diese Herbstseason 2010 fühlt sich wieder mehr wie eine kontinuierliche Fortsetzung der Vorjahres-Season an. Das mag damit zusammenhängen, dass ich eh kaum noch Zeit habe für Serien und daher eher auf vertraute Favoriten setze. Aber mein kurzer Überblick zu Beginn der Season vor ein paar Monaten zeigte kaum vielversprechende neue Produktionen. Und viel “Geduld” kann ich mir einfach zeitlich nicht mehr leisten, entweder eine Show überzeugt gleich von Beginn oder sie fliegt aus dem Raster.
Eine der wenigen Ausnahmen ist (mal wieder) eine Comedy-Serie.
Raising Hope
ist ganz klar mein bisheriger Neustart-Favorit. Ein paar Sätze hatte ich ja schon hier geschrieben und die bisherigen elf Episoden haben den Eindruck zu Beginn der Staffel nur bestätigt: Die Serie hat eine verblüffend konstante Qualität an den Tag gelegt. Jede Folge ist vollgepackt mit herrlich bizarrem Humor und ausgefallenen Charakteren, die sich zwar öfters dumm-dämlich dranstellen, aber einfach unglaublich sympathisch erscheinen. Nicht nur “Earl”-Fans sollten hier reinschauen.
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Running Wilde
konnte da leider nicht mithalten. Auch hier viel dumm-dämlicher Humor und idiotische Verhaltensweisen, aber insgesamt überspannt die Show den Bogen dann doch zu sehr. Insbesondere die Nebencharaktere sind nur noch maßlos überzeichnete Karikaturen die sich von einem überreizten Gag zum nächsten schleppen. Schade um Will Arnett und Keri Russell, die mir in den Hauptrollen immer noch gut gefallen, aber das “Gesamtpaket” überzeugt nicht. Die Show ist ganz oben auf der Abschussliste (beim Network wurde der Stecker schon gezogen).
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The Office
geht es leider ähnlich. Die Serie ist auf einem traurigen Abwärtstrend, der sich von Episode zu Episode zu beschleunigen scheint. Nach sieben Jahren wurde wohl wirklich jeder Gag mindestens einmal gemacht (einige auch mehrmals) und die Autoren zwingen sich von Pointe zu Pointe. Die letzten Episoden ließen jeglichen Charme der früheren Folgen vermissen, selbst die früher so bezaubernden Jim&Pam-Momente wirken leer und aufgezwungen, Jim entwickelt sich zudem zur Hassfigur. Mittlerweile gibt es einige Episoden, in denen für mich kein einziger Lacher mehr drin war. Vielleicht kann der Abschied von Steve Carell noch mal Aufschwung geben, aber ich fürchte, dass die guten Tage der Show zumindest in kreativer Hinsicht gezählt sind. NBC hingegen wird die Serie sicherlich noch gute drei Jahre weiterlaufen lassen, es ist eine der wenigen Goldesel des Networks.
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30 Rock
ist wie im Vorjahr ein extrem wechselhafter Kandidat. Manche Episoden sind durchweg Vollpleiten, dafür sind andere von der ersten bis zur letzte Minuten eine bunte Achterbahnfahrt. Liz Lemon stolpert zunehmend unkoordiniert durch die Episoden, die Absurditäten in Liz’ Umfeld sind immer noch so schrill wie in den Vorjahren, aber insgesamt scheint auch hier öfters das gute Material auszugehen.
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How I Met Your Mother
war auch schon öfters am Abgrund, aber hat sich in letzter Zeit wieder etwas aufgerappelt und auf akzeptablen Niveau stabilisiert. Auch diese Show hat wohl ihren Zenit eindeutig überschritten, aber immer mal wieder gelingen ihr überraschende Tweaks des Erzählstils und Running Gags. Da ist noch Leben drin, aber die Mutter muss dringend gefunden werden ![]()
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Cougar Town
hat auch noch reichlich Leben, die Show hat nach ihrer “Neuorientierung” im vergangenen Jahr ihren Ton gefunden und ist jetzt so eine Art “Friends 2.0 für thirtysomethings”. Ob das alles noch Sinn macht, wie diese Gruppe von Freunden, Nachbarn und Familienmitgliedern immer wieder zusammenfindet, spielt schon längst keine Rolle mehr, stattdessen geht es in erster Linie darum, irgendeine belanglose Rahmenhandlung für ausgefallene Charakter-Eigenheiten und amüsante Rituale im Freundeskreis zu finden. Harmloser, aber sehr unterhaltsamer Spaß, ebenso wie…
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The Middle
Auch diese Show hat seit ihrer ersten Episode letztes Jahr eine erstaunlich konstante Qualität geliefert. Jede Episode ist gute Unterhaltung, Charaktere stellen sich auch hier oftmals gezwungen blöd dran, aber ähnlich wie bei “Raising Hope” passen ihre Verhaltensweise auch harmonisch in das Gesamtbild und wirken keinesfalls überzogen. Die beste “Working Class”-Familienkomödie seit “Malcolm in the Middle”.
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The Big Bang Theory
zeigt auch schon erste Alterungserscheinungen und scheint immer öfters auf der Stelle zu treten, aber schon die Verpflichtung von “Blossom” und der gelegentliche Auftritt von Evil Wil Wheaton dürften mich auch weiterhin bei der Stange halten. Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass sie die Scherze um Sheldons Eigenheiten zusehends überreizen.
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Modern Family
gehört ganz klar in die Kategorie “Verlässlicher Lachgarant wie im Jahr zuvor” (VeLaWiJazu). Leider fehlen die ganz großen Kracher wie im Vorjahr, bei denen man lachend vom Sofa fällt, aber der Charme der oftmals sehr gegensätzlichen Charaktere überzeugt auch weiterhin. Jedesmal garantierte 20 Minuten gute Unterhaltung. Ebenso wie…
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Community
Ohne Zweifel das beste, was die Comedy-Schiene zur Zeit bieten kann und ebenfalls in der VeLaWiJazu-Schublade. Auch hier kämpfen die Autoren zuweilen spürbar, um an die großen Erfolge des Vorjahres anzuknüpfen — aber nachwievor haben sie bei ihrer Suche richtig viel Erfolg. Mittlerweile sind meine Ansprüche an die Show aber auch wahnsinnig hoch, jede Folge muss sich mit der Episode “Modern Warfare” messen — das ist natürlich eine verflucht hohe Latte. Dadurch war auch der Überraschungs-Effekt der Stop-Motion-Folge nicht so groß wie man sich das wünschen mag, aber die Folge im 1980er-Raumschiff-Simulator oder die Zombie-Episode oder die Meta-Bottle-Show um den verschwundenen Stift sind Highlights des TV-Jahres. Auch sehr empfehlenswert ist übrigens die DVD-Box der ersten Staffel: Massig Outtakes und mindestens ein Audio-Commentary zu jeder Episode liefern ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis und reichlich Füllmaterial für langweilige Winterabende.
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Castle
gehört auch weiterhin in die Comedy-Schublade und ist die erste Serie, die endlich ohne jegliche Kompromisse an die großen Krimikömdien-Serien aus den 1980ern (Hart to Hart, Scarecrow and Mrs King, Moonlighting, Remington Steele, Murder She Wrote, Riptide, Fall Guy, Simon & Simon, A-Team …) anschließen kann. Jede Woche ein mehr oder minder verworrener und über viele Ecken und Red Herings zu lösender “Case of the week”, den aber kaum ein Zuschauer wirklich interessiert. Die eigentlichen Gründe warum das eine Must-See-Show ist, heißen weiterhin in dieser Reihenfolge Nathan Fillion, Nathan Fillion und Nathan Fillion (ebenso wie seine Chemie mit Stana Katic). Im Moment sehe ich keinerlei Anzeichen, wie diese einfach gestrickte Show in nächster Zeit an Unterhaltungswert verlieren könnte, insbesondere wenn sie auch weiterhin einmal pro Halbjahr eine kleine “Firefly”-Anspielung (“just a tv show I used to love”) unterbringen.
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Chuck
ist diese kleine Show “that just wouldn’t die”. Kaum eine andere Serie wurde schon so oft totgesagt oder am Abgrund gesehen und nun gibt es schon wieder erste vorsichtige Anzeichen für eine erneute Verlängerung. Allerdings muss man auch zugeben, dass dieses ständige Hin-und-Her nicht ohne Konsequenzen für die Show blieb, das Budget ist offensichtlich mittlerweile ein Witz, die Show musste schon mehrere Beinahe-Finals mit einem neuen Story-Arc überdecken. Immerhin dürfen sich die Charaktere weiterentwickeln und die Beziehung zwischen Chuck und Sarah ist immer noch unterhaltsam und abwechslungsreich. Zudem bin ich der letzte, der sich über die zunehmende Anzahl von Szenen mit einer sehr dürftig bekleideten Yvonne Strahovski beschweren würde, aber bei all den “evil empire”-Organisationen blickt man ja kaum noch durch und die Story wird weiterhin von Scheunentor-grossen Logiklöchern geplagt. Es ist auch hier abzusehen: Sollte es wirklich noch eine fünfte Staffel geben, wäre es vielleicht wirklich am besten, die Show zu einem versöhnlichen Ende zu bringen bevor alleine schon das Catering-Budget von “Glee” höher ist als das Gesamtbudget von “Chuck”.
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Eureka
ist noch etwas extremer in Hinsicht auf das (nicht) verfügbare Budget und auch hier freue ich mich zwar immer noch über neue Episoden, aber mehr als ein optionaler Lückenfüller ist sie nicht mehr. Der Zeitreise-Arc und der Sprung in die alternative Parallel-Realität war ein netter Trick, um die Serie (dauerhaft?) neuzubooten — dieses Device können wirklich nur ganz wenige Serien erfolgreich nutzen. Aber dennoch oftmals zu harmlos. Gleiches gilt für die Schwesterserie …
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Warehouse 13
Auch hier dominiert der “Job of the week” mit ein paar dünnen übergreifenden Arcs. Leider sind diese wöchentlichen Aufträge oftmals zu simpel gestrickt und zu vorhersehbar, da macht sich dann gerne Langeweile breit. Aber gelegentlich kann die Show mit interessanten Ideen überraschen wie einem weiblichen H.G. Wells.
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Stargate Universe
schaut wohl mittlerweile auch der definitiven Absetzung entgegen, daher nicht mehr viele Worte, außer: Mir hat’s eigentlich wirklich gut gefallen. Kein Must-See, aber für jemanden, der bisher so gut wie keinen Kontakt mit dem Stargate-Universum (no pun intended) hatte, waren das immer passable 40 Minuten Standard-SciFi-Kost.
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Weeds
hat sich recht erfolgreich “neugebootet”, indem man einige alte Story- und Charakter-Zöpfe abgeschnitten hat und aus den Resten ein “Back to the roots”-Roadtrip-Familiendrama zusammenstrickte. Dadurch konnte sich die Show wieder mehr auf das eigentliche Interessante fokussieren: Die absolut dysfunktionale Familie rund um Nancy. Durchweg unterhaltsamer und abwechslungsreicher als das was in den Vorjahren so präsentiert wurde.
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Rubicon
war eine der wenigen Drama-Neustarts, die ich verfolgt habe. Und die wurde dann auch prompt nach der ersten Staffel abgesetzt. Noch bin ich nicht ganz durch, aber diese smarte und spannende Verschwörungstheorien-Drama hat mich bisher durchweg fasziniert. Angeblich empfanden viele Zuschauer die Serie als “zu langsam” und ihnen fehlte die Action. Hachjeh, die gibt es bei “Mad Men” auch nicht.
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Stattdessen gibt es ja …
The Walking Dead
mit reichlich Action und richtig viel Tempo. Viel, viel zuviel Tempo sogar — da wurde soviel Handlung in lächerliche sechs Episoden gepresst, dass manche Erzählstränge wie ein Schnellzug am Zuschauer vorbeirasten. Der Vater, der seine Familie sucht? In zwei,drei Episoden abgehakt. Das große Finale um einen letzten Wissenschaftler? In einer Folge durchgehetzt, obwohl man da noch soviel Kapital für eine gute halbe Staffel herausschlagen könnte. Dadurch entstehen dann auch ein paar Plausibilitäts-Probleme (yeah, i know we’re talking about a show about ZOMBIES) wie beispielsweise der Shut-Off-Timer, der “zufälligerweise” genau an dem Tag abläuft, an dem die Truppe dort ankommt. Unter die Räder kommt dabei auch die Charakterentwicklung, die aber wohl eindeutig der große Schwerpunkt der Serie sein soll. Denn um eine Aufarbeitung des “Wie, Warum, Wo?” geht es bei dieser Zombie-Apokalypse ganz offensichtlich nicht wie die finale Episode mit ihren Millionen ungestellter Fragen bewies.
Ich kenne die Comic-Vorlage nicht im Detail, daher kann ich nicht beurteilen, wie sehr sie der Vorlage entspricht. Aber für mich zählen eh andere Kriterien, in erster Linie wie gut mich eine Serie im Jahre 2010 unterhalten kann und da hat “The Walking Dead” massive Defizite. Wäre das die erste Zombie-Produktion seit Generationen und hätte es nie die UK-Produktion “Dead Set” oder die Mainstream-Film-Hits “Shaun of the Dead”, “Zombieland” oder den Pilot “Babylon Fields” gegeben, würde mein Fazit sicherlich anders ausfallen. Heutzutage kann zumindest ich wohl keinen Zombie-Film/Serie mehr schauen, ohne eine ironische Brechung zu erwarten. “The Walking Dead” nimmt sich hingegen richtig todernst und setzt den Fokus auf Charakterdrama und den hoffnungslose Kampf gegen die übermächtige Apokalypse. Leider sind die Charaktere dazu zu uninteressant, farblos und eindimensional. Was aber wiederum an dem hohen Tempo liegt. Vielleicht hätte amc doch lieber noch warten sollen, bis der Wunsch-Regisseur/-Autor für eine längere Zeit verfügbar gewesen wäre und statt 6 mindestens 12 Episoden produziert. Ob ich mir die zweite Staffel anschauen werde, ist jedenfalls nach dieser Enttäuschung noch mit einem großen Fragezeichen versehen.
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Doctor Who Weihnachtsspecial
hat mir ausserordentlich gut gefallen. Was für eine bezaubernde Zeitreise-Variante des “Ghosts of Christmas”-Konzept, die in jeder Szene vor typischen Moffat-Inspirationen nur so sprüht. Alleine schon das Konzept der fliegenden Fische? Traumhaft. Dazu eine ganze Reihe von erstklassigen und hochamüsanten Dialogen, die zu dem besten zählen, was dem Doctor in der Neuzeit über die Lippen kam (“Ah! Yes, blimey sorry! Christmas Eve on a rooftop, saw a chimney, my whole brain just went “What the hell!?” | “Look – it’s either this or going to your room and designing a new screwdriver: Don’t make my mistake.” ). Mag sein, dass Moffat mit der Konzeption einer wöchentlichen Who-Show ein wenig überfordert ist, aber er ist und bleibt ein ganz großer Geschichtenerzähler mit einer fantastischen kindlichen Vorstellungskraft und Phantasie. Matt Smith wiederum konnte erneut unterstreichen, welch eine absolut perfekte Wahl er für diese Rolle war. Lang lebe Doctor Who!
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Der große Rest und 2011
Andere Serien tauchen hier nicht auf, weil ich einfach nicht genug gesehen habe (Dexter 5, Misfits 2, Men of a Certain Age 2, Friday Night Lights 5, Parenthood 2, Life Unexpected 2 (eh schon abgesetzt), …)
In der Midseason kommen nun noch eine kleine Handvoll vielversprechender neuer Produktionen, in erster Linie “The Cape” und “Mr. Sunshine”. Außerdem kommen “V” (![]()
), “Californication” (
) und “Parks & Recreation” (![]()
) zurück.
Wie sieht’s bei euch aus? Schaut noch irgendjemand “No Ordinary Family” oder eine der anderen Neustarts?
sabify 2010.12
Im alten Jahr habe ich es nicht mehr geschafft, stattdessen gibt es die Playlist für Dezember nun eben als erstes im Jahre 2011. Wie üblich ist das wieder die beste Playlist, die ich je zusammengestellt habe
. Mit deutlich über 60 Songs (die Grooveshark-Version ist wie üblich unvollständig) und 3 Stunden Spielzeit ist sie auch wieder eine der längsten und vollgepackt mit indie pop rock folk dingens. Langsam hätte ich genügend Material für einen eigenen Radiosender
Spotify-Link: sabify 2010.12
1.) It Happened Today von R.E.M. (CD: It Happened Today, 2010)
Die Worte “new album by REM” lösen bei mir immer noch eine ganz besondere Reaktion aus, auch wenn die letzten drei oder vier Longplayer nicht unbedingt die Höhepunkte ihres Schaffens waren. Auch “Collapse into Now”, das im März erscheinen soll, verspricht nach den ersten Samples kein neues “Automatic for the people”, aber es ist REM, also ein Must-Have und ein Shoe-in für den ersten Platz in meiner Playlist. Die erste Single “It Happened Today” ist nun schon verfügbar und als erstes Fazit fällt mir nur ein, dass sie schön REM-typisch eingängig ist. Es ist aber auch eine Leistung dreiviertel eines Liedes nur mit “uhhh-aaaahhhh-hhhaaaaa-ooooohhh” zu füllen, ohne dass es den Zuhörer nervt
sabify 2010 – Meine Lieblings-Alben des Jahres
Es ist wohl eine dieser bizarren Ironien des Lebens, wenn man aus dem traditionell schneearmen Saargebiet in die Alpen zieht und dann trotz europaweiter Schnee-Apokalypse namens “Petra” erneut kaum eine Flocke zu Gesicht bekommt. Naja, somit verliere ich auch keine Zeit durch Schneeschippen und kann mich meiner Spotify-Jahresabschlussliste schon am 4. Advent widmen.
Statt einer “Best of”-Liste mit Einzeltracks wie im vergangenen Jahr habe ich diesmal einen Fokus auf meine Lieblings-Alben gelegt, die mich in ihrer Gesamtheit überzeugten. Eigentlich wollte ich eine Top10 zusammenstellen, aber das hat bei weitem nicht funktioniert, stattdessen kam eine herrlich krumme Top32 zustande
. Ähnlich wie 2009 war auch das nun fast vergangene Jahr ein enorm “gutes” Jahr in meinen Ohren — vor allem dank Spotify habe ich eine heftige Menge neuer Künstler gehört. Und das meist immer nur “nebenbei”, ich höre Musik eben vor allem beim Arbeiten und investiere meist wenig Zeit in die Suche nach neuem Material. Mein Trend ist daher auch dieses Jahr viel eingängiger Pop/Rock, meist nur einen Steinwurf von der Mainstream-Autobahn entfernt.
Die Reihenfolge ist eher zufällig, aber The Walkmen und The National stehen sicherlich nicht von ungefähr weit oben. Und Frightened Rabbit und Karen Elson … und The Black Keys und Broken Bells und … ach, ich denke, es wird deutlich, warum das eine Top32 wurde
Ich habe keine absolute Gewissheit, ob all diese Alben wirklich in 2010 auf den Markt kamen, ich verlasse mich stattdessen einfach mal auf die (zuweilen unzuverlässige) Spotify-Angaben. Stellvertretend für das gesamte Album habe ich jeweils zwei Tracks ausgesucht, um die Playlist handlich zu halten, hie und da habe ich auch etwas gemogelt
1.) Angela Surf City von The Walkmen (Album: Lisbon, 2010)
2.) Blue As Your Blood von The Walkmen (Album: Lisbon, 2010)

