(via TVShowsonDVD.com)
Jetzt fehlt eigentlich wirklich nur noch “The Wonder Years”.
(via TVShowsonDVD.com)
Jetzt fehlt eigentlich wirklich nur noch “The Wonder Years”.
Vielleicht hätte ich mir neulich lieber einen Millionen-Euro-Lottogewinn wünschen sollen. Stattdessen schrieb ich:
Als nächstes wünsche ich mir ein “Alien Nation”-Remake. Das wäre ja sogar ein Krimi-Prozedural und somit eigentlich zur Zeit sicherlich ein Lieblingskandidat der TV-Powers-That-Be.
Und heute gab der amerikanische SciFi (oder SyFy oder wieauchimmerFi)-Kanal bekannt, dass tatsächlich eine Neuauflage des Science-Fiction-Dramas geplant ist. Showrunner wird zudem unser “alter Bekannter” Tim Minear (”Angel”, “Firefly”, “Dollhouse”). (Trotzdem wird’s wohl kein “Alien Nation mit Vampiren”
Variety hat mehr Details und schreibt unter anderem:
Fox 21 topper Chris Carlisle said he believed “Alien Nation” could rep the next franchise revival for Sci Fi, which found huge success in dusting off “Battlestar Galactica” and reworking it for today’s auds. Carlisle said “Alien Nation” works both as a sci-fi piece and a procedural drama.
“It’s absolute perfect timing for this type of show,” Carlisle said. “They’re looking for more grounded sci-fi and close-ended episodes, and at the heart of ‘Alien Nation,’ it’s a cop movie. It’s grounded. And it has a tremendous amount of dramatic possibilities and humor.”
Als nächstes wünsche ich mir Weltfrieden.
Insgesamt war’s wohl einigermaßen okay, was das ZDF da am Dienstag Abend unter dem Titel “heute show” als neue “Polit-Comedy” an den Start brachte. Mit Oliver Welke als Moderator wurden einige ausgewählte Nachrichten-Meldungen der letzten Tage satirisch aufgearbeitet. Als Vorbild hatte man sich ohne Zweifel auch die amerikanische “Daily Show” mit Jon Stewart angeschaut, aber die alten Sat.1-”Wochenshow”-Zöpfe konnte man leider nicht vollständig abschneiden. Die Autoren müssten meiner Meinung nach mehr versuchen, den alltäglichen Wahnsinn im deutschen Politikgeschäft für sich alleine sprechen zu lassen. Man braucht da nicht immer gleich einen lauen “Politiker-sind-doof”-Schenkelklopfer-Gag hinterher schieben. Die Sendung dürfte sich da gerne selbst etwas ernster nehmen und die Latte insgesamt etwas höher legen.
Beim “Battle um Bellevue”-Segment, den Merkel-Fragen und dem RTL-Katzen-Einspieler sowie den ersten Teilen der Opel-Nummer (ohne die anschließenden “this just in”-Flops) waren die Autoren ein paar Mal auf dem richtigen Pfad, aber dafür wurden die meisten anschließenden Einspieler und Fake-Interviews dann wieder gegen die Wand gefahren. Besonders übel: Das Interview aus “Nordkorea” — Das war billige, oberflächliche “Comedy” auf der Suche nach dem schnellen Lacher (den man nicht fand), aber kein smartes Sezieren der weltweiten Medienpanik um Nordkoreas Führung. (Wobei das Thema meiner Meinung nach eh nicht viel hergibt, auf wahnsinnigen ausländischen Diktatoren rumzuhacken ist zu einfach). Wünschenswert angesichts der vom ZDF erhofften jungen Zielgruppe wäre beispielsweise eine Hinterfragung der Medien-Auftritte von “Zensursula” oder den sonstigen “Internetausdruckern” der letzten Wochen. Alternativ hätte man die vom Wahlkampf bestimmte Schlacht um das beste Opel-Rettungskonzept noch etwas schärfer angehen können. Aber stattdessen gab es einen albernen Kalauer über Steinmeiers durchgeschwitztes Hemd und ein paar müde Fake-Wahlkampfplakate, die auch aus dem Fundus der Schmidt/Pocher-Show stammen könnten. Da müsste die deutsche Medien- und Politszene doch mehr Material hergeben, auch wenn es hierzulande kein so dankbares Ziel wie FOX News gibt.
Aber ich bleibe erstmal bei meiner Überzeugung (Hoffnung), dass das Format und die personelle Besetzung ihr Potential noch nicht voll ausgereizt haben. Das war erst die Premieren-Sendung, da war man sicherlich noch verkrampft und/oder nervös. Es gilt abzuwarten, wie die Sendung in einigen Wochen aussieht, wenn Oliver Welke noch etwas lockerer wird, mehr frei von der Leber weg palavert (der Inkontinenz-Gag war sicherlich vorbereitet, aber schon flott ‘rübergebracht) und nicht mehr nach jedem vom Teleprompter vorgegebenen Gag auf den Lacher aus dem Publikum wartet (und gelernt hat, seinen Stuhl höher zu stellen). Auch Martina Hill (”Switch”) sollte man unbedingt mehr (und besseres) Material geben, sie könnte die deutsche Samantha Bee werden.
Entweder haben die Eheleute Kuzui jüngst eine gesunde Portion Optimismus gefrühstückt oder sie wollten einfach mal wieder den Marktwert ihres Namens durch eine geschickte PR-Kampagne steigern. Jedenfalls nehme ich die heute überall aufgetauchte Meldung über deren neue “Buffy the Vampire Slayer”-Spielfilme-Pläne nicht sonderlich ernst.
Angeblich wolle man (gemeinsam mit Studio Vertigo Entertainment) ein Revival des “Buffy”-Franchises in Form eines neuen Spielfilms angehen, aber vollkommen unabhängig von dem bisherigen “Buffy”-Canon und ganz ohne Joss Whedon. Der war allerdings bekanntermaßen in den letzten gut 15 Jahren nicht ganz unbeteiligt an der Entstehung des “Buffy”-Franchises, das mittlerweile einen (mit dem Mantel des Schweigens bedeckten) Spielfilm, eine TV-Serie mit 7 Staffeln, diverse Comics und ein reichhaltiges Merchandise-Bouquet umfasst. Fran Rubel Kuzui und Kaz Kuzui halten wohl noch zahlreiche Rechte an dem grundlegenden Buffy-Konzept, weil sie seinerzeit den ersten Spielfilm auf der Basis von Whedons Drehbuch produzierten. Whedon und 20th Century Fox dürften hingegen eher einige Rechte an den Figuren aus der TV-Serie wie Angel, Giles, Willow, Faith und Xander besitzen.
Aber die Kuzuis sind wohl der Meinung, dass es auch ohne Whedon oder Angel & Co. geht und wollen einen regelrechten “Reboot” des “Buffyverse” durchführen. In nett anzusehender Selbstüberschätzung verweist man eilig auf die jüngsten “Revival”-Erfolge der Batman- und “Star Trek”-Franchises. Dass diese Rechnung allerdings ohne die Whedon-Fans gemacht wurde, dürfte auf der Hand liegen, seit Stunden toben auf whedonesque und anderswo wilde Stürme der Entrüstung. “Buffy” ohne Whedon? EPIC FAIL.
Ich denke aber nicht, dass aus diesen neuen “Buffy”-Plänen irgendetwas handfestes wird. Kaum ein größeres Hollywood-Studio bzw. -Distributor wird sich auf solch ein Projekt einlassen, der Vergleich mit “Star Trek” und “Batman” hinkt nicht nur angesichts der Größe der jeweiligen Franchises. Will wirklich jemand riskieren, durch eine Unterstützung solch “blasphemischer” Aktionen den Zorn der internetaffinen und gut organisierten Whedon-Fangemeinde auf sich zu ziehen? Bestenfalls (schlimmstenfalls?) produziert “Vertigo Entertainment” (größte “Hits” bisher: “The Grudge”, “The Grudge 2″, “The Grudge 3″ und diverse andere Billig-Produktionen mit “The” im Namen) ein Filmchen, das selbst den ersten “Buffy”-Film mit Kristy Swanson hinsichtlich des Niveaus noch untergräbt. Viel eher glaube ich aber, dass das Ding über den aktuellen Planungsstand nie herauskommen wird. Aber zumindest heute kennen einige Leute mehr den Namen “Kuzui” und “Vertigo Entertainment”. There’s no such thing as bad press.
Ein kurzer Blick auf die Trailer der neuen Serienstarts der US-Networks. Eines kann ich vorweg nehmen: Nur “Parenthood”, “V” und “Flash Forward” habe ich bisher auf meiner “Must-See”-Liste.
Eigentlich waren bereits alle Details des neuen CW-Programmplans in den letzten Tagen durchgesickert. Die “Gossip Girl”-Spinoff kommt wohl nicht zustande, “Melrose Place 2.0″ wird mit “BH 90210 2.0″ kombiniert, “Smallville” wird auf den Freitag verschoben (was im Falle des CW nicht zwangsweise ein “Death Slot” ist). “Smallville” ist zumindest zur Zeit noch der Goldesel des Networks (und von Warner Brothers). Auf ein eigenes Programm am Sonntag verzichtet man nun komplett und überlässt diesen Tag wieder den Affiliates. Von denen sind wiederum einige daran interessiert, das abgesetzte “Reaper” weiterzuführen — allerdings sind mittlerweile einige Stars bei anderen Produktionen eingeplant.
THE CW’s 2009-2010 PRIMETIME SCHEDULE
MONDAY
8:00-9:00 PM GOSSIP GIRL
9:00-10:00 PM ONE TREE HILL
TUESDAY
8:00-9:00 PM 90210
9:00-10:00 PM MELROSE PLACE (New Series)
WEDNESDAY
8:00-9:00 PM AMERICA’S NEXT TOP MODEL
9:00-10:00 PM THE BEAUTIFUL LIFE (New Series)
THURSDAY
8:00-9:00 PM THE VAMPIRE DIARIES (New Series)
9:00-10:00 PM SUPERNATURAL
FRIDAY
8:00-9:00 PM SMALLVILLE (New night)
Wie nach der gestrigen Ankündigung seitens NBC erwartet, hat CBS “Medium” übernommen und wird die Serie ab Herbst direkt nach “Ghost Whisperer” am Freitag ausstrahlen. Das Modell kennt man hierzulande von Kabel1. Einigermaßen überraschend kommt der Wechsel von “The Mentalist” auf die Donnerstag-22-Uhr-Position. “Miami Trauma”, “The Bridge”, “Rules of Engagement” starten zur Midseason. Abgesetzt sind “The Unit” und “Whithout a Trace”. “Old Christine” wurde (ebenso wie “Cold Case”) verlängert, auch wenn (oder gerade weil) für “Old Christine” Angebote von anderen Networks existierten.
(N=New, NT=New Time, all times ET/PT)
MONDAY
8:00-8:30 PM HOW I MET YOUR MOTHER (NT)
8:30-9:00 PM ACCIDENTALLY ON PURPOSE (N)
9:00-9:30 PM TWO AND A HALF MEN
9:30-10:00 PM THE BIG BANG THEORY (NT)
10:00-11:00 PM CSI: MIAMI
TUESDAY
8:00-9:00 PM NCIS
9:00-10:00 PM NCIS: LOS ANGELES (N)
10:00-11:00 PM THE GOOD WIFE (N)
WEDNESDAY
8:00-8:30 PM THE NEW ADVENTURES OF OLD CHRISTINE
8:30-9:00 PM GARY UNMARRIED
9:00-10:00 PM CRIMINAL MINDS
10:00-11:00 PM CSI: NY
THURSDAY
8:00-9:00 PM SURVIVOR
9:00-10:00 PM CSI: CRIME SCENE INVESTIGATION
10:00-11:00 PM THE MENTALIST (NT)
FRIDAY
8:00-9:00 PM GHOST WHISPERER
9:00-10:00 PM MEDIUM
10:00-11:00 PM NUMB3RS
SATURDAY
8:00-9:00 PM CRIMETIME SATURDAY
9:00-10:00 PM CRIMETIME SATURDAY
10:00-11:00 PM 48 HOURS MYSTERY
SUNDAY
7:00-8:00 PM 60 MINUTES
8:00-9:00 PM THE AMAZING RACE
9:00-10:00 PM THREE RIVERS (N)
10:00-11:00 PM COLD CASE (NT)
Sagen wir es nochmal alle zusammen: “Chuck” bekommt eine weitere Staffel! Okay, zwar nur 13 Episoden und im schlimmsten Fall auch erst nach den Olympischen Spielen Ende Februar, aber immerhin. Neuer Hauptsponsor wird übrigens “Subway” … da scheint die Aktion der Fans wohl wirklich funktioniert zu haben.
Abgesetzt wurde währenddessen “My Name Is Earl”, aber möglicherweise nehmen sich FOX oder ABC dieser Serie an. Auch “Medium” scheint erstmal der Absetzungs-Schere bei NBC zum Opfer gefallen sein, aber hier zeigte sich CBS in den letzten Stunden bereits sehr interessiert. Man will “Medium” dann eventuell mit “Ghost Whisperer” kombinieren. Da dürfte es in den nächsten Stunden/Tagen weitere Informationen geben.
Neben “Chuck” und “30 Rock” werden auch die neuen Dramen “Day One” und “Mercy” erst im Frühjahr 2010 starten. “Friday Night Lights” gar erst im Sommer 2010 (da hat DirectTV wieder die Erstausstrahlungsrechte).
Ansonsten: Jay Leno, Jay Leno und Jay Leno. Bin mal gespannt, ob diese Rechnung wirklich aufgeht.
NBC FALL 2009 SCHEDULE
*New programs in UPPER CASE
MONDAY
8-9 p.m. “Heroes”
9-10 p.m. – “TRAUMA”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
TUESDAY
8-10 p.m. “The Biggest Loser” (two-hour edition)
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
WEDNESDAY
8-9 p.m. “PARENTHOOD”
9-10 p.m. “Law & Order: Special Victims Unit”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
THURSDAY
8- 8:30 p.m. “SNL WEEKEND UPDATE THURSDAY” (multi-episode run)
8:30-9 p.m. “Parks and Recreation”
9- 9:30 p.m. “The Office”
9:30-10 p.m. “COMMUNITY” (moves to Thursdays 8-8:30 p.m. after multi-episode run “30 Rock” returns)
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
FRIDAY
8-9 p.m. “Law & Order”
9-10 p.m. “Southland”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
SATURDAY
8-9 p.m. “Dateline NBC”
9-10 p.m. “TRAUMA” (encore broadcast)
10-11 p.m. “Law & Order: Special Victims Unit” (encore broadcast)
SUNDAY
7- 8:20 p.m. “Football Night in America”
8:20-11 p.m. “NBC Sunday Night Football”
NBC MID-SEASON 2010 SCHEDULE
(2010 WINTER OLYMPICS preempt regularly scheduled programming from February 12-28)
*New programs in UPPER CASE
MONDAY
8-9 p.m. “Chuck” (season premiere)
9-10 p.m. – “DAY ONE”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
TUESDAY
8-9:30 p.m. “The Biggest Loser” (90-minute edition) 9:30-10 p.m. “100 QUESTIONS”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
WEDNESDAY
8-9 p.m. “MERCY”
9-10 p.m. “Law & Order: Special Victims Unit”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
THURSDAY
8- 8:30 p.m. “COMMUNITY”
8:30-9 p.m. “Parks and Recreation”
9- 9:30 p.m. “The Office”
9:30-10 p.m. “30 Rock”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
FRIDAY
8-9 p.m. “Law & Order”
9-10 p.m. “Southland”
10-11 p.m. “THE JAY LENO SHOW”
SATURDAY
8-9 p.m. “Dateline NBC”
9-10 p.m. “Southland” (encore broadcast)
10-11 p.m. “Law & Order: Special Victims Unit” (encore broadcast)
SUNDAY
7-8 p.m. “Dateline NBC”
8-9 p.m. THE MARRIAGE REF
9-11 p.m. “The Celebrity Apprentice” (season premiere; two-hour edition)
Keine großen Überraschungen: “The Unusuals”, “According to Jim”, “Samantha Who” und “Cupid 2.0″ sind abgesetzt, “Lost” kommt wie erwartet zur Midseason Anfang 2010. Auch “Scrubs” sowie “Better off Ted” werden erst wieder im Januar 2010 auf die Bildschirme zurückkehren. Der komplette Mittwoch wird mit neuen Serien bestückt, davon gleich vier neue Comedies. Insgesamt ordert ABC acht neue Serien, das ist ‘ne ganze Menge. Das neue SciFi-Spektakel “Flash Forward” ist von vorneweg auf vier Staffeln ausgelegt und wird auf dem Donnerstag-20-Uhr-Sendeplatz antreten. Das Remake von “V” soll erst zur Midseason starten. Dass in “V” eine zentrale Figur der gerade beendeten “Lost”-Staffel eine Hauptrolle spielen wird, ist angeblich noch nicht gleichbedeutend mit dem Ausscheiden des Charakters aus “Lost”.
MONDAY:
8:00 p.m. “Dancing with the Stars” (two-hours)
10:00 p.m. “Castle”
TUESDAY:
8:00 p.m. “Shark Tank”
9:00 p.m. “Dancing with the Stars the Results Show”
10:00 p.m. “The Forgotten”
WEDNESDAY:
8:00 p.m. “Hank”
8:30 p.m. “The Middle”
9:00 p.m. “Modern Family”
9:30 p.m. “Cougar Town”
10:00 p.m. “Eastwick”
THURSDAY:
8:00 p.m. “Flash Forward”
9:00 p.m. “Grey’s Anatomy”
10:00 p.m. “Private Practice”
FRIDAY:
8:00 p.m. “Supernanny”
9:00 p.m. “Ugly Betty”
10:00 p.m. “20/20″
SATURDAY:
8:00 p.m. “Saturday Night College Football”
SUNDAY:
7:00 p.m. “America’s Funniest Home Videos”
8:00 p.m. “Extreme Makeover: Home Edition”
9:00 p.m. “Desperate Housewives”
10:00 p.m. “Brothers & Sisters”
Nur der Vollständigkeit halber der (geplante) FOX-Sendeplan für den Herbst. Warum sie in einer Kamikaze-Aktion “Fringe” auf den schwer umkämpften Donnerstag legen ist mir ebenso ein Rätsel wie die unkomische Comedy “‘Til Death” ein sinnvolles Lead-In für “Dollhouse” sein soll. Aber ich beschwer’ mich ja gar nicht
. Ein Interview mit Whedon zur zweiten Staffel “Dollhouse” gibt’s übrigens beim THRFeed.
“Terminator: The Sarah Connor Chronicles” wurde wie bereits berichtet offiziell abgesetzt. Es ist zwar schade, dass es nun keine Terminatrix Summer Glau mehr geben wird, aber auf der anderen Seite war die zweite Staffel über weite Strecken in meinen Augen eine Qual. Den schwachen Gesamteindruck konnte auch das gute Finale nicht mehr herausreißen. Und wie ich am Wochenende dank einer Wiederholung eines “Garbage”-Konzerts im WDR-Rockpalast sehen konnte, gefällt mir Shirley Manson als energiegeladene Sängern einfach besser als eine eiskalte Terminator-Figur, die sich in ein Pissoir verwandelt, um Männer zu ermorden
.
“Bones” wurde übrigens gleich für zwei Staffeln verlängert.
Die Pilotfolge von “Glee” (von Ryan Murphy, “Nip/Tuck”) läuft schon morgen Abend auf FOX — als eine Art Promo für den eigentlichen Serienstart im Herbst. Der Trailer sieht vielversprechend aus.
MONDAY
8:00-9:00 PM HOUSE
9:00-10:00 PM LIE TO ME
TUESDAY
8:00-10:00 PM SO YOU THINK YOU CAN DANCE Performance Show
WEDNESDAY
8:00-9:00 PM SO YOU THINK YOU CAN DANCE Results Show
9:00-10:00 PM GLEE
THURSDAY
8:00-9:00 PM BONES
9:00-10:00 PM FRINGE
FRIDAY
8:00-8:30 PM BROTHERS
8:30-9:00 PM ‘TIL DEATH
9:00-10:00 PM DOLLHOUSE
SATURDAY
8:00-8:30 PM COPS
8:30-9:00 PM COPS
9:00-10:00 PM AMERICA’S MOST WANTED
11:00 PM-Midnight THE WANDA SYKES SHOW (working title)
Midnight-12:30 AM ANIMATION DOMINATION ENCORES
SUNDAY
7:00-8:00 PM THE OT (NFL post-game)
8:00-8:30 PM THE SIMPSONS
8:30-9:00 PM THE CLEVELAND SHOW
9:00-9:30 PM FAMILY GUY
9:30-10:00 PM AMERICAN DAD
Ab Januar 2010
MONDAY
8:00-9:00 PM HOUSE
9:00-10:00 PM 24
TUESDAY
8:00-9:00 PM AMERICAN IDOL Performance Show
9:00-10:00 PM PAST LIFE
WEDNESDAY
8:00-9:00 PM AMERICAN IDOL Results Show
9:00-10:00 PM HUMAN TARGET (January) / GLEE (spring)
THURSDAY (same as Fall)
FRIDAY (same as Fall)
SATURDAY (same as Fall)
SUNDAY
7:00-7:30 PM ANIMATION DOMINATION ENCORES
7:30-8:00 PM AMERICAN DAD
8:00-8:30 PM THE SIMPSONS
8:30-9:00 PM SONS OF TUCSON
9:00-9:30 PM FAMILY GUY
9:30-10:00 PM THE CLEVELAND SHOW
Amazon.com wird diese Woche einige TV-Serien in ihrer “Deal of the day“-Sektion zu deutlich reduzierten Preisen anbieten. Los geht es heute mit einem Kombipack der ersten drei Staffeln “Bones” für knapp $70, also etwa $23/17€ pro Staffel. Bei dem Preis (plus etwa $7 Versand nach Europa = ca. 57 Euro) kommt man aber beim Import nicht um die Entrichtung der Einfuhrumsatzsteuer herum.
Update: Heute (Dienstag) gibt es die ersten beiden Heroes-Staffeln auf BluRay für insgesamt knapp $60.
Update 2: Heute (Mittwoch) gibt es die ersten beiden Big Love-Staffeln für insgesamt knapp $51.
Update 3: Heute (Donnerstag) gibt es die ersten viereinhalb Staffeln von Nip/Tuck-Staffeln für insgesamt knapp $115.
Yay! NBC gibt “Chuck” 13 weitere Episoden, allerdings mit heftigen Budget-Kürzungen.
http://www.thefutoncritic.com/news.aspx?id=8105
http://ausiellofiles.ew.com/2009/05/its-official-nb.html
Die “Sarah Connor Chronicles” wurden währenddessen von FOX ebenso offiziell beerdigt.
http://ausiellofiles.ew.com/2009/05/bubble-show-upd.html
http://tvbythenumbers.com/2009/05/17/terminator-the-sarah-connor-chronicles-canceled/18840
Spoiler für Lost, The Office, Dollhouse, 30 Rock, Parks & Recreation und Cupid voraus!
Jepp, “frakking awesome”. Ein fantastisches Finale für eine großartige Season. Jakob! Die Statue! Locke ist nicht Locke! Nuklearexplosion! Rose & Bernard! Love & Drama! White Closing Credits! Was will man mehr? Allerdings wäre bei den mittlerweile (wieder) extrem hohen Erwartungen an “Lost” auch alles andere als ein Finale aus der Kategorie “mindblowing” eine Enttäuschung gewesen.
Ob der “Incident” nun durch die Losties erst verursacht wurde und somit dann doch alles so passierte, wie es passieren musste, werden wir wohl erst in Season 6 erfahren, aber alle Anzeichen deuten in diese Richtung. Die Trennung von Sawyer und Juliet war herzzerreißend und ich deklariere diesen Moment kurzerhand mal als die ergreifendste Szene der bisherigen Serie. Insbesondere wenn man sich vor Augen führt, welche beeindruckende Entwicklung Sawyers Charakter in den letzten Jahren durchgemacht hat. Ein Kompliment hat sich an dieser Stelle auch ausdrücklich Josh Holloway verdient, der dieses Jahr sogar Terry O’Quinn als den bisherigen Star der Show in den Schatten gestellt hat. Jack (Matthew Fox) hingegen ist immer noch der gleiche Douchebag wie zu Beginn der Serie (Er hat sich auf den ganzen “back-to-the-island”-Trip nur wegen Kate eingelassen? “I had her and I lost her”? Srsly? Meine Güte, manchmal möchte man ihm einfach mal nur ein paar Schläge auf den Hinterkopf verpassen, damit der Kerl wieder zu Besinnung kommt (Sawyer war offensichtlich ähnlicher Ansicht)).
Zugegeben, man kann den Machern durchaus vorwerfen, dass sie es sich etwas einfach machen, indem sie in den letzten Kapiteln der Show plötzlich noch ganz neue und zentrale Charaktere einführen, welche die Mythologie der Show auf eine vollkommen neue Ausgangsbasis stellen. Will man möglicherweise all die kleinen Ungereimtheiten und “mysteries” der ersten Staffeln der Serie (Walt? Eko?) am Ende der Show als “Nebenwirkungen” des gottähnlichen Kampfs zwischen Jakob (das Gute?) und seinem Widersacher (Esau? das Böse?) erklären?
Na, selbst wenn es so kommen sollte: Egal. Die Show macht richtig großen Spaß und wird sich einen festen Platz in der Popkulturgeschichte dieses Jahrzehnts sichern. Nach jeder Folge saß ich mit einem breiten Grinsen vor dem Bildschirm und freute mich über die gerade zu Ende gegangene emotionale Achterbahnfahrt. Mehr kann man von einer Fernsehserie nun wirklich nicht verlangen.
Schwierig werden nun aber die nächsten sechs/sieben Monate: Die finale Staffel von “Lost” wird wohl auch erst wieder ab Januar 2010 ausgestrahlt. (Hoffentlich ohne Lens Flares
Im Season-Finale hat diese Serie erneut unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur in den “silly” Comedy-Momenten ganz groß ist, sondern längst auch den richtigen Ton in den ernsteren Momenten treffen kann. Eines dieser Highlights war der “perfekte Moment” zwischen Michael und Holly, den er eben mal nicht durch irgendeine Blödheit ruiniert, sondern in diesem Augenblick genau das Richtige tut. Die ganze Episode war erneut voll kleiner liebenswürdiger Momente, die den Charme von “The Office” mittlerweile ausmachen. Und dann natürlich noch der finale Moment zwischen Pam und Jim (im “Sacred Heart”-Krankenhaus
), der ebenfalls unterstreicht, wie wichtig solche “ernsteren” Momente für die Serie sind.
Ein klasse Season-Finale, auch wenn ich mit meiner Vermutung vom Beginn der Season mit der Rolle von Amy Acker genau richtig lag. Schon in der vorletzten Episode hat sich allerdings meine strenge Spoiler-Abstinenz ausgezahlt — ich wusste im Vorfeld nicht mal, dass Alan Tudyk mitspielen würde, geschweige denn mit diesem brillanten Twist. Das Finale hatte trotz 50 Minuten Laufzeit ein paar kleinere Schnitt-bedingte Unklarheiten (Warum arbeitet Paul nun plötzlich für das Dollhouse? Warum fehlten die späteren Szenen mit Sierra und November?), aber insgesamt sehr spannend und unterhaltsam — das machte durchaus Lust auf Mehr. Aber wie bereits zuvor erwähnt: Wenn FOX den Stecker gezogen hätte, hätte sich meine Enttäuschung durchaus in Grenzen gehalten. Das hier ist definitiv kein “Firefly” (noch nicht?).
Dazu fällt mir nicht viel ein, das Finale war mindestens ebenso solide wie die bisherige Staffel(n), inklusive überdimensionierte Celebrity-Auftritte. Alleine die Erwähnung von “Rainstorm Katrina” war das Eintrittsgeld wert.
Ich wiederhole mich wohl zum millionsten Mal, aber ich mag diese Show. Und das bezieht sich ganz sicherlich nicht nur auf Nathan Fillion und seine immer mal wieder improvisierten und versteckten Buffy- und Firefly-Anspielungen. Auch der Supporting Cast, inklusive Susan Sullivan (”Dharma & Greg”) als kauzige Mutter und Molly Quinn als aufgeweckte Tochter Alexis sind ein wesentlicher Grundstein für den hohen Unterhaltungsfaktor der Show. Kein Must-See, aber sehr angenehmer Zeitvertreib. Well-played Cliffhanger!
Auch diese Show liste ich schon unter der “Finale”-Rubrik, auch wenn die Staffel noch gar nicht zu Ende ist. An der Show passt einfach nichts mehr zusammen. Eine große Enttäuschung im Vergleich zum Original aus den 90ern. Nach dem holprigen Start hoffte ich ja, dass es nur ein paar Anlaufschwierigkeiten waren, aber seitdem wurde jede Folge nur noch mehr zur Qual. Die Hauptdarsteller haben keine Chemie, die Love-Stories-of-the-week sind gähnend langweilig und nicht minder abstrus.
Endlich, zum Schluss der kurzen Staffel hat die Show dann schließlich ein formidables Bewerbungsdokument für weitere Episoden abgeliefert. Im Laufe der wenigen Folgen dieser ersten Season hat die Serie deutliche Verbesserungen gezeigt. Amy Poehler hat ein oder zwei Gänge auf der Schrill-Skala zurückgeschaltet, die Nebencharaktere werden langsam interessanter. Eigentlich genau das Rezept, das auch schon für “The Office” funktioniert hat — P&R ist zwar auch weiterhin noch nicht tauglich für einen Vergleich mit dem Vorbild, aber sie ist auf dem besten Weg.
Da musste ich mir heute morgen beim noch etwas verschlafenen Überfliegen der TickerTwitter-Meldungen doch ein paar Mal die Augen reiben. Auch wenn es noch nicht definitiv-offiziell ist, so sind sich alle “üblichen Quellen” bereits sehr sicher: FOX verlängert Dollhouse für eine zweite Staffel, ABC verlängert Better Off Ted, Castle (und wohl auch Scrubs) für weitere Staffeln. Die offiziellen Bekanntmachungen werden wohl während den Upfronts in der nächsten Woche kommen.
Vor allem die Verlängerung von “Dollhouse”, das zum Seasonfinale gerade mal ein lächerliches Share von 1.0 in der Zielgruppe erreichte, dürfte wohl eine der größten Überraschungen der Upfronts sein und für Outsider (und Insider) reichlich schwer zu erklären. Da wurden schon ganz andere Serien mit besseren Quoten abgesetzt. Aber offensichtlich haben FOX und 20th Century auch den Blick auf die DVR-Zahlen sowie mögliche DVD-Verkäufe und natürlich die immense Whedon-Fangemeinde. Wie auch immer, mir soll’s recht sein — zum Ende der Staffel zeigte “Dollhouse” viel Potential, auch wenn ich auch nichts dagegen gehabt hätte, die guten Darsteller in anderen, neuen Projekten zu sehen.
Und als würde das nicht schon für einen guten Start in den Tag reichen, zeichnen sich bereits auch schon die Verlängerungen der charmanten Krimi-Dramedy “Castle” und dem herrlich schrillen “Better off Ted” ab. Nimmt man nun noch die sehr guten Aussichten für eine weitere Staffel von “Chuck” hinzu sowie die bereits erfolgte Order für “Friday Night Lights” und “Party Down” — wieviel besser hätte das denn noch laufen können? Wenn das so weiter geht, werden demnächst wohl noch weitere Staffeln für “Pushing Daisies”, “Deadwood” und “Firefly” angekündigt
.
Der letzte Satz sollte natürlich nicht so ernst genommen werden, aber mir wurde gerade bewusst, dass in gewisser Weise die Networks dieses Jahr wohl wirklich über das Ziel hinausschießen: ABC will auch Scrubs verlängern. Unter anderem soll Zach Braff bereits einen Deal mit ABC Studios für einen Auftritt in sechs Episoden der neunten Staffel der Comedy unterschrieben haben. Und an diesem Punkt wird es mir dann doch etwas unbehaglich zumute — das diesjährige Finale war so perfekt, dass wohl automatisch “Jetzt kann’s nur noch abwärts gehen”-Befürchtungen aufkommen. Warten wir also mal gespannt ab.
Genaue Angaben zu Episoden-Anzahl (in den meisten Fällen wohl erstmal nur 13) oder Sendeplätze der verlängerten Serien gibt es noch nicht, aber die dürften ebenfalls im Laufe der nächsten Woche bekanntgegeben werden. Weitere Neuigkeiten zu den Pick-Ups neuer Serien finden sich auch wie üblich bei Nikki Finke. Ich freue mich jetzt erstmal über die schönen “Geschenke” am Samstag-Morgen
.
Mit dem SciFi-Drama “Fringe” konnte ich mich zu Beginn der Season nicht sonderlich anfreunden. Das Serienkonzept baute in meinen Augen zu sehr auf das prozedurale “Weird case of the week”-Prinzip, zudem ist mir Hauptdarstellerin Anna Torv irgendwie kaum sympathisch: Ihr kühler und zurückhaltender Stil führte zusammen mit den viel zu sporadischen und unbefriedigenden Andeutungen des “big mystery” dazu, dass ich nach etwa der halben Staffel ausstieg.
Zum Season-Finale habe ich aber noch mal einen Blick in die Show gewagt und ich war zumindest von den finalen Minuten positiv überrascht. Anna Torv und “Pacey” wecken zwar immer noch keine Begeisterungsstürme bei mir, aber immerhin widmete sich die finale Episode (wie man es auch erwartet) inhaltlich vor allem dem großen, übergreifenden Story-Arc der Serie. Und dabei konnte die Episode mit einigen netten Überraschungen aufwarten, die ich jetzt hier auch nicht spoilern will. Stattdessen ist das Ziel dieses Eintrags auch eher, andere “Nicht-Zuschauer” noch mal auf die Serie aufmerksam zu machen. Man muss sicherlich nicht die gesamte Staffel gesehen haben (habe ich ja auch nicht), um das Finale halbwegs in die Handlung einordnen zu können und die gröbsten Lücken zu füllen. Aber die letzten paar Minuten der ersten Staffel sind für SciFi-Fans sicherlich sehenswert und lassen erkennen, welch Potential in dieser neuen Serie der “Lost”-Macher zumindest prinzipiell steckt (Auch wenn die Serie ohne Zweifel diverse Anleihen bei verschiedenen anderen Erzählungen des Genres nimmt und nun schon als millionstes Franchise Bezug auf “déjà vus” und das Bermuda Dreieck nimmt *augenroll*).
Ich bin nun mal gespannt, ob sich das Strickmuster der (bereits offiziell von FOX bestellten) zweiten Staffel wieder eher an die prozeduralen Elemente der ersten Staffel anlehnen wird, oder ob die Autoren nach den spektakulären Ereignissen im Season-Finale mehr Gewicht auf die (deutlich interessanteren) übergreifenden Zusammenhänge legen werden. Ich werde wohl im Herbst in die ersten Folgen der neuen Staffel ‘reinschauen und mal sehen, ob mich Anna Torv dann überzeugen kann. Ansonsten setze ich einfach wieder bis zum Finale der zweiten Staffel aus.
Es soll keiner sagen können, ich würde nicht auf meine Leser hören
. Dementsprechend habe ich nach den Protesten bzgl. meiner Comedy-Favoriten-Liste auch der “Big Bang Theory” (BBT) noch mal eine Chance gegeben. Diesmal sogar gleich fünf Folgen am Stück und ja, die Jury hat sich im Anschluss nach ausgiebigen Beratungen darauf geeinigt, der “Big Bang Theory” den siebten Platz hinter “Scrubs” auf der Favoriten-Liste einzuräumen.

BBT ist in meinen Augen eine uneinheitliche Hit&Miss-Show. Einige Episoden sind von Anfang bis Ende Comedy-Gold und hochamüsant, andere wiederum (beispielsweise die letzte um das Weltraumklo) eher mäßig unterhaltsam und fast schon nervend. An diesem Eindruck mag auch mal wieder der recht aufdringliche Laugh-Track Schuld sein: Wenn ein Gag wirklich komisch ist, nimmt man auch den Laugh-Track kaum wahr — bei Rohrkrepierern verstärkt das laute Gelächter dann allerdings sogar noch die Frustration. Sobald die Serie aber mal einen “guten Lauf” hat, dann macht sie wirklich richtig viel Spaß. Dramatisch ist besonders bei dieser Show aber der Sendezeit-”Verlust”. Die Nettolaufzeit der jüngsten Episode betrug gerade mal noch exakt 18:02 Minuten, inklusive Opening Credits. Vor einigen Jahren brachten es Sitcoms immerhin noch auf 22 Minuten. (Wobei im Web schon darüber spekuliert wird, ob das nicht auch mit Produktionsproblemen bei BBT zusammenhängt, die Show produziert dieses Jahr zudem freiwillig nur 23 statt 24 Folgen).
Noch ein paar Worte zu den NBC-Infronts (in erster Linie eine Zusammenfassung meiner “Tweets“). Die Trailer der neuen NBC-Serien sehen eigentlich recht gut aus, vor allem “Parenthood” aus der Feder von “My So-Called Life”- und “Friday Night Lights”-Alumni Jason Katims hat meine Aufmerksamkeit geweckt. “Trauma” (das wohl ab Herbst mit “Heroes” am Montag gepaart wird) und “Mercy” sind solide produzierte Trailer, mehr kann man da nicht sagen. “Day One” klingt nach “Jericho Reloaded”. Muss ja nix schlechtes heißen. Wird möglicherweise sogar von Anfang nur als Miniserie konzipiert.
Trailer-Review-Quickies: Parenthood: ++, Community: +, Mercy: +, Trauma: +, 100Questions: -, DayOne: N/A
Vor einigen Wochen hatte ich auch schon “Castle” mit Nathan Fillion erwähnt, welches mir zur Zeit überraschend gut gefällt. Das hat keinen sonderlichen Tiefgang, aber ist in meinen Augen eine nette, unterhaltsame Show. Allerdings muss ich nach meinem Lob auch gleich wieder einschränken: Die jüngste Entführungs-Episode war trotz Auftritten von “Scrubs”- und “Veronica Mars”-Alumni eine der schlechtesten Folgen bisher. Hoffentlich wird das nicht zum Trend.
Whoza! Weihnachten findet dieses Jahr schon am 25. August statt. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von “My So-Called Life” auf DVD will ShoutFactory nun auch mit dem DVD-Release des Zwick/Herskovitz-Dramas “thirtysomething” beginnen. Staffel 1 soll Ende August erscheinen, die weiteren Staffeln dann etwa alle sechs Monate.
Amazon.com listet die DVD bereits als Pre-Order für knapp $54. Ein vergleichsweise heftiger Preis, aber das gönne ich mir Update: Amazon.com hat den Preis auf $39 reduziert.

It doesn’t look like we’ll be cutting any music from the show,” Foos said. And high-definition master copies of the episodes have been created — meaning, according to Foos, “the visual quality is going to be incredible.”
[...]
The Season 1 DVD set will feature interviews with and commentaries from cast members Harris, Busfield, Melanie Mayron (Michael’s Single Lady cousin, Melissa), Peter Horton (serial bachelor Gary, who met with a shocking end in the final season) and real-life couple Olin and Wettig (who are now a fictional couple on ABC’s “Brothers & Sisters”). Polly Draper, the final member of the core cast (Ellyn, Single Lady No. 2), also will participate, according to a Shout! Factory spokesman.
And the Zwick/Herskovitz team did a voice-over commentary for the pilot episode and new interviews about the show.
“Thirtysomething” lief Ende der 1980er Jahre mit großem Erfolg vier Jahre (85 Episoden) lang auf ABC und ist in meinen Augen eines der besten TV-Dramen nicht nur der damaligen Zeit. Die Serie erzählt aus dem Alltagsleben einer Gruppe von “Yuppie”-Mittdreißigern in Philadelphia. Sie stammen alle aus der Mittelschicht, einige von ihnen haben gerade damit begonnen, eine Familie zu gründen und schlagen sich mit beruflichen Sorgen herum, andere sind (noch) Single und auf der Suche nach einem Sinn oder einer Herausforderung im Leben. Die Serie bemühte sich um eine möglichst realistische Repräsentation dieser späten “Baby Boomer”-Generation und wurde mit zahlreichen Emmys ausgezeichnet. Zugleich war dieses “Erstlingswerk” des Autoren- und Produzentduos Zwick/Herskovitz auch ihr bisher größter Erfolg im TV.

Sollte eigentlich ein Tweet werden, aber das wurde doch etwas zu lang. “Comedy” sei hier mal im Sinne von “Half-Hour Show” definiert.
#10 – New Adventures of Old Christine
Das läuft noch? Selbst Neuausstrahlungen wirken wie Wiederholungen. Warum ABC diese Serie unbedingt von CBS wegkaufen will, ist mir schleierhaft. Kreative Gründe kann das aber nicht (mehr) haben.
#9 – Samantha Who
Aus dem Konzept ist eindeutig die Luft ‘raus. Aber Christina Applegate ist sicherlich ein Talent, das eine weitere Chance in einer neuen Show verdient.
#8 – Parks and Recreation
Zündet einfach nicht. Ich will sie ja gut finden und da sind sicherlich auch viele gute Ansätze, aber da springt kein Funke über (Ugh, “zünden” und “Funke” in einem Absatz. Feurige Kreativität.)
#7 – My Boys
Amüsant, süß und richtig sympathisch. (Die Story sowie die anderen Darsteller sind auch ganz nett.)
#6 – Scrubs
Lebt zur Zeit stark von einem nostalgischen “Ohmygod, es ist ganz sicher und bestimmt und ohne Frage und absolut definitiv die letzte Staffel *schnief* (es sei denn, die Serie wird fortgesetzt)“-Effekt. So ziemlich jeder Gag der aktuellen Staffel wurde schon mal in früheren Jahren gemacht, nur kann und will man sich da jetzt auch gar nicht so genau dran erinnern. Lieber genießt man die finalen Momente.
#5 – How I Met Your Mother
Hat etwas unter der “eingeschränkten Beweglichkeit” von Hannigan und Smulders gelitten, ist aber immer noch ein solider Stern am jungen Comedy-Himmel (meine Güte, welch abgegriffenen Formulierungen ziehe ich denn hier aus dem Hut?). Daher zur Zeit nicht so richtig “legendary”, aber immerhin “wait for it…”
#4 – Party Down
Das “Nebenbei-Projekt” von “Veronica Mars”-Chefautor Rob Thomas entwickelte sich trotz minimalem Budget unverhofft zu einem spektakulärem Comedy-Neustart. In jeglicher Hinsicht unkorrekt und unsauber … richtig dreckig-böse Comedy mit einer ganzen Reihe an “Veronica Mars”-Alumni und sonstigen “Hey It’s That Guy!”-Gaststars.
#3 – 30 Rock
Hat hier und da mal ein paar kleine Durchhänger, aber insgesamt immer noch eine sehr solide und unterhaltsame Show (und das meine ich wirklich positiv, Ehrenwort!)
#2 – Better Off Ted
Quasi von Null auf Hundert: Jede Woche ein Feuerwerk an pointierten Gags. Schrill, bunt und einfach nur verdammt komisch. Eine Verlängerung dieser Show wäre eine herrliche Überraschung. Neben Portia de Rossi hat sich übrigens auch Andrea Anders (”Joey”) mal eine Erwähnung verdient.
#1 – The Office
Auf 28 oder 29 Episoden soll es die aktuelle Staffel bringen und man muss schon sehr genau suchen, um eine Füller-Folge oder eine kreative Nullnummer zu finden. Welche andere Serie kann das schon nach fünf Staffeln behaupten. Könnte “The Office” gar auf dem Weg sein, sich in die Klassiker-Comedy-Annalen zu Serien wie “MASH”, Cheers, Seinfeld und Friends einzureihen? Schade nur, dass die “alternativen MSPC Opening Credits” nur einmal gezeigt wurden.
(P.S.: Nein, “In the Motherhood”, “Big Bang Theory”, “2 & 1/2 Men”, “Family Guy”, “American Dad”, “Simpsons”, “Sit Down Shut Up” haben sich nicht qualifizieren können, teilweise auch nur wegen sturköpfiger Ignoranz der Jury).
Nachdem sich mein Server-Hoster nun wieder von einem Kurzschluss in der Klimaanlage erholt hat, noch ein paar sonstige Anmerkungen zum Programm der letzten Wochen:

Das Dauer-Thema “Dollhouse” kann auch heute nicht unerwähnt bleiben. Die im Vorfeld groß gehypte Episode 1×06 war zwar endlich der vielfach erhoffte Neuanfang der Serie, aber so richtig hatte diese Folge mich auch nicht überzeugt. Interessanterweise sprach kaum jemand im Vorfeld über Episode 1×09, die zumindest in meinen Augen der eigentliche Quantensprung der Serie war, weil hier die Stärken und das Potential der Show deutlicher und effektiver ausgespielt wurden. Das Prinzip des Storytellings aus der Sicht verschiedener Charaktere, deren Geschichten sich langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügt, ist gewiss nichts Neues in der TV-Welt, aber Dollhouse nutzte es in dieser Episode auf sehr ansprechende Art und Weise. Die Serie ist zwar immer noch ein gutes Stückchen davon entfernt, für mich ein Favorit wie “Firefly” zu werden, aber die anfängliche Enttäuschung über das Produkt “Dollhouse” ist nach neun Episoden nun endlich verflogen. Nun bleibt nur die Hoffnung, dass die eigentliche Entdeckung der Serie, Dichen Lachman (”Sierra”) in den wenigen verbleibenden Episoden noch mehr in den Vordergrund gerückt wird.
Übrigens wird FOX nun 12 Episoden ausstrahlen, inklusive des Season Finales. FOX hatte ursprünglich die üblichen 13 Episoden bestellt (und “bezahlt”), aber aus kreativen Gründen wurde die erste Episode nie ausgestrahlt (und Whedon baute das Konzept der Serie anschließend um). So blieben die 12 Folgen, die FOX nun ausstrahlen wird. Für die internationalen TV-Märkte benötigte das von FOX unabhängige Produktionsstudio aus vertraglichen Gründen aber 13 Episoden. Die ursprüngliche erste Folge machte aber im Kontext der Serie nun keinen Sinn mehr und so filmte Whedon quasi zum halben Preis eine zusätzliche Epilog-Episode (also eigentlich schon Episode #14), die FOX aber nicht bezahlen und somit auch nicht ausstrahlen will. Bleiben nur die DVDs oder internationale Ausstrahlungen. Verrücktes TV-Business.
Ähnlich wie letztes Jahr finde ich mich gegenwärtig in einer recht entspannten Situation was die weitere Zukunft meiner TV-Lieblinge angeht. Da waren die Wochen vor den Upfronts früher deutlich spannender. Gut, “Pushing Daisies” und “Life” haben es nicht geschafft, aber so richtig nachtrauern muss ich bisher noch keiner Serie. Die größte Überraschung kam dabei aus dem Lager NBC/DirectTV, die das TV-Highlight “Friday Night Lights” gleich für zwei Jahre verlängerten. Das entspricht zwar “nur” 26 Episoden, aber besser konnte es kaum laufen, damit hatte wohl kaum jemand gerechnet. Auch “skins” ist trotz Finanzkrise bei Channel 4 für eine weitere Staffel gesichert (und soll 2010 mit dem unvermeidlichen amerikanischen Remake bestraft werden). Die Weiterführung von “How I Met Your Mother” (die übrigens richtig viel Spaß beim Nicht-Verstecken der beiden Schwangerschaften haben) ist auch nur noch eine Formsache. “Castle“, “Dollhouse” und “Cupid” werden diese Season wohl auch nur mit einem kleinen Wunder überstehen, aber das würde ich ebenso verkraften wie ich mich bereits mit dem Ende von “Better off Ted“, “Kings” und “Samantha Who” abgefunden habe. Das Ende von “Scrubs” wird zwar etwas zwicken, aber acht Staffeln sollten wirklich genug sein — trotz J.D.&Elliot-Reunion ist die Show zur Zeit locker-flockig gut, jedoch allmählich kamen alle Gags schon zweimal vor. Dass “Knight Rider“, “Old Christine” wohl enden werden ist mir genauso egal wie das komplette CW-Lineup. “Heroes” wird wohl zurückkommen, vielleicht gebe ich der Show dann sogar wieder eine finale Chance — die Reviews der letzten Wochen wurden ja inkrementell besser. Sollte es nicht zurückkehren — fine with me. Ähnliches gilt für “Fringe“.
Aber wegen einer einzigen Show werde ich doch Mitte Mai(?) gespannt die Non-Upfronts von NBC verfolgen: “Chuck“. Sollte NBC dieser Serie tatsächlich den Stecker ziehen, würden sie all das gute Karma für die FNL-Verlängerung gleich wieder in die Tonne kicken. “Chuck” ist ein großer, nerdiger Spaß, der mit all seinen Referenzen an die 1980er- und Gegenwarts-Popkultur nicht mehr aus dem TV wegzudenken ist. Einfach nur gute Comedy mit viel Herz. Eine Absetzung wäre ein herber Verlust.
Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, dass die dritte Staffel begonnen hat und wieder herrlich silly ist.
Ein paar Sätze will ich auch gerade noch zum Oster-Special unseres Lieblings-Doktors verlieren. Dass die Stories immer eintöniger werden, daran habe ich mich ja schon gewöhnt. Dass sie aber derart oberflächlich und nach “Schema F” strukturiert sind, hätte ich für ein so genanntes “Special” nun wirklich nicht erwartet. Da durfte man wirklich nicht viel nachdenken, die Story und die Hauptfiguren waren dünn wie Nudelsuppe in der Mensa. Einziger Lichtblick war “Bionic Woman” Michelle Ryan, deren Charakter den Doctor eigentlich wunderbar ergänzte und im Grunde auch sehr plausible Argumente für eine dauerhafte Rolle als Companion für den Doctor vorbrachte. Doch der musste natürlich ablehnen. Arrgh-Grmpf. Vielleicht hätten sie sich diese “Specials” auch noch schenken sollen. Hoffen wir auf 2010 — allerdings weiß ich nicht, ob sich die Gerüchte um Hannah Murray (”skins”) als Companion mittlerweile bestätigt haben.
Dazu gebe ich mal noch keine Meinung ab, da es beim Vorbild “The Office” bekannterweise auch einige Episoden dauerte, bis die Show ihren eigenen Ton fand und der “Bäh! Kopie!”-Beissreflex beim Zuschauen abgeflaut war. Auch bei “Parks and Recreation” kommt diese grundsätzliche Ablehnungshaltung gegenüber simplen Kopien erstmal auf, aber das Potential sehe ich durchaus. Die erste Folge machte auch durchaus Spaß, aber ich denke mal ein Großteil davon ist noch auf meine uneingeschränkte Begeisterung für Amy Poehler aus ihren SNL-Zeiten zurückzuführen. Solange es nicht vollends grottenschlecht wird, harre ich mal der Dinge, die da kommen.
Und das war’s für dieses “Mega-Update” im sablog. Ich weiß nicht, wann ich wieder Gelegenheit zum Posten haben werde (sprich: Urlaub), also vergesst mich nicht
. An dieser Stelle nochmals der Hinweis auf meinen Twitter-Feed, den ich immerhin etwas öfter befülle.
Nach dem gestrigen Blick auf die erwähnenswerten Serienneustarts der letzten Wochen nun noch ein kurzer (und weitestgehend spoilerfreier) Blick auf finale Episoden der jüngeren TV-Season.
“Being Erica” war eigentlich während der gesamten ersten Staffel eine sympathische und aufgeweckte kleine Serie, die einfach nur gute Unterhaltung bot. Trotz eines kleinen Mystery-Einschlags und einer diskutablen Auffassung von Raum und Zeit erzählte diese Show eine nette Geschichte von den kleinen Entscheidungen im Leben und deren großen Auswirkungen. Sicherlich kein Must-See und wohl auch eher mit einer weiblichen Zielgruppe im Visier, aber grundsolide und jede Woche unterhaltsam, weil es auf den naheliegenden moralischen Zeigefinger verzichtet. Im Finale kam es endlich mal zur großen “What if”-Konfrontation mit ein paar netten Wendungen in einer insgesamt wie üblich recht vorhersehbaren Story. Für eine Verlängerung in eine zweite Staffel sieht es für diese kanadische Produktion zur Zeit sehr gut aus.
Zugegeben, ich gehörte in den letzten Jahren zu den Zuschauern, die “er” nur noch bei “Special Events” einschalteten, wie beispielsweise Clooneys Rückkehr vor einigen Wochen. Ich glaube es war so um die Zeit des legendären Hubschrauber-Crashs, als ich die Segel strich und den repetitiven Storylines den Rücken kehrte. Insofern freute ich mich natürlich insbesondere auf die Rückkehr/Verabschiedung der alten Charaktere aus dem Ur-Cast von “emergency room”. Und sie waren auch fast alle gekommen: Dr. Carter, Benton, Weaver, (mein früherer Liebling) Susan Lewis, Elizabeth Corday und auch Dr. Greene war im gewissen Sinne durch seine (deutlich geläuterte Tochter) vertreten. So war es dann ein richtig schönes Herzschmerz-Finale, das ich ausdrücklich allen Fans der “Ur-Serie” aus den Anfangsjahren empfehlen kann. Es gab im Finale einige Anspielungen und Referenzen an die Pilot-Episode für diejenigen, die sich nach all den Jahren noch an Details dieser Folge erinnern können (oder sie auf DVD vorliegen haben). Gleichzeitig offerierte das zweistündige Special aber auch dem aktuellen Cast einen würdigen und gleichberechtigten Abschied, inklusive der unvermittelt aufgetauchten “Dr. Rory”
Mit T:SCC gibt es ein weiteres Serienfinale (sorry, ich glaube nicht an ein “Wunder”), das ich den Fans der ersten Folgen/Staffel auch ans Herz legen möchte. Selbst wenn weite Teile der ersten und zweiten Staffel auf Irrwegen wandelten und nur mit sehr viel Ausdauer und einer hohen Toleranz für nervtötende Charaktere und Stories zu ertragen waren, so war das Finale der zweiten Staffel ein überaus gelungener, spektakulärer und dem Genre würdiger Abschluss. Interessanterweise wartet diese finale Episode auf den ersten Blick auch mit einem gigantischen Cliffhanger auf, aber im Gegensatz zum offenen Ende anderer Serien empfinde ich diesen Abschluss dennoch als sehr befriedigend, weil er zwar Raum für Spekulationen lässt, aber gleichzeitig auch endlich viele Fäden zusammenführte und plausible (wenn auch komplizierte) Erklärungen für die wesentlichen Fragen der Serie bot. Ich hoffe ehrlich gesagt sogar, dass FOX keine weitere Staffel ordert und es bei diesem vernünftigen Ende belässt — auch wenn die Schlussszene einige interessante Optionen für eine weitere Staffel bieten würde. Sehr bedauernswert ist natürlich der Verlust von “Allison from Palmdale” (Summer Glau) auf dem TV-Bildschirm, aber die Macher konnten/wollten sie über weite Teile der zweiten Staffel eh kaum richtig nutzen und angesichts der katastrophalen Leerläufe in manchen Episoden wären die Autoren wohl auch mit einer weiteren 22-Folgen-Order überfordert.
Vielleicht wäre ein konsequentes 13-Episoden-per-Season-Modell plus 5-Jahres-Plan für alle SciFi-Serien viel sinnvoller — diese Serien sind in meinen Augen am interessantesten, wenn sie die Pfade der prozeduralen Weirdness-of-the-week-Füller verlassen und stattdessen einen vernünftigen Mystery-Arc entwickeln, bei dem am Ende jeder Episode nicht alles wieder auf Anfang gesetzt ist. Es ist aber offenbar nicht möglich, solche Spannungsbögen auf ansprechende Weise über mehr als 13 Episoden pro Staffel zu strecken oder alternativ mehrere große Bögen pro Season unterzubringen.
Was also von den “Sarah Connor Chronicles” bleibt, sind eigentlich nur eine Handvoll guter Episoden und viel verschenktes Potential, aber vor allem die bezaubernde (Wieder-)Entdeckung Summer Glau. Mögen “The Powers That Be” ihr schnell ‘ne neue Show geben.
An dieser Stelle bietet es sich thematisch natürlich an, gleich mit dem Finale von “Life on Mars” weiter zu machen. Ebenfalls ein spektakuläres Ende, aber man muss schon die komplette Bandbreite der möglichen Interpretationen des Wörtchens “spektakulär” ausnutzen, um diesem seltsamen Abschluss gerecht zu werden. Verständlicherweise wollten die Autoren (zuvor für “October Road” verantwortlich) nicht einfach das Finale der UK-Version kopieren, sondern ein eigenes Ding machen. Und das ist ihnen auch definitiv gelungen. Mit einer wortwörtlichen Auslegung des Titels der Serie und viel Elton John im Soundtrack. Ich wusste erst nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, habe mich dann aber schließlich doch für die Akzeptanz mittels viel Humor entschieden. So hatte ich auch noch Stunden später ‘was zu lachen. Die Auflösung (die man im Detail bei Alan Sepinwall nachlesen kann, sofern man es sich nicht anschauen will) war schlichtweg bizarr und wurde der in meinen Augen eigentlich recht soliden Serie nicht gerecht. Vielleicht mussten die Macher das Finale auch zu schnell über’s Knie brechen und griffen nach der ersten Lösung, die ihnen in den Sinn kam. Herausgekommen ist ein Ende, das ich eigentlich nur TV-Historikern empfehlen kann, die auf der Suche nach ausgefallenen Serienfinales sind oder das Finale von “St. Elsewhere” als zu “vernünftig und logisch” empfanden
.
Nach “Life on Mars” noch ein paar Worte zu “Life”. Auch hier wird sich wohl kaum jemand Illusionen über eine weitere Verlängerung der Krimi-Serie in eine dritte Staffel machen (schon die zweite war ein kleines Streik-Wunder). Bis dato wohl der tragischste Verlust der Season, aber ich muss auch erwähnen, dass die Show bereits in den finalen Wochen durch die Abwesenheit der hochschwangeren Sarah Shahi (”Dani Reese”) einiges an Witz und Charme verloren hatte. Zudem war der Season-Arc rund um die Verschwörung hinter Det. Charlie Crews Verhaftung zunehmend nur noch ein störender und überflüssiger Fremdkörper. “Life” war eine der wenigen Shows, bei der ich mir mehr prozedurale Elemente und weniger mühsam konstruiertes Season-Mystery wünschte. Allem Anschein nach ging das auch den Autoren so, denn die Verschwörungs-Story wurde zunehmend vernachlässigt und so wurde dann auch das Finale, in dem das “große Geheimnis” schließlich aufgelöst wurde, eher eine laue Veranstaltung, die hinter früheren Höhepunkten der insgesamt sehr sehenswerten Serie zurückblieb.
Morgen geht’s weiter mit einem Blick auf den Rest: Dollhouse, Doctor Who, Chuck und was sonst so ansteht.